Indeed holt eine seiner prägendsten Figuren zurück: Rund drei Jahre nach ihrem Abschied kehrt „Ingrid“, gespielt von Tina Pfurr, in der neuen Kampagne „Mach’s dir Indeed einfach“ auf die Bildschirme zurück. Die Kampagne stammt von Serviceplan Köln und ist zugleich die erste Arbeit als neue Leadagentur für den deutschen Markt. Erste TV-Spots sollen ab Mitte April ausgestrahlt werden.
Reaktion auf einen zögerlichen Arbeitsmarkt
Die Rückkehr der Figur ist eng mit der aktuellen Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt verknüpft: Viele Beschäftigte bleiben trotz Unzufriedenheit in ihren Jobs – nicht zuletzt aus Sorge vor Veränderung oder Ablehnung im Bewerbungsprozess.
Eine Indeed-Umfrage zeigt: Ein erheblicher Teil der Jobsuchenden verharrt im bestehenden Arbeitsverhältnis, obwohl der Wunsch nach einem Wechsel vorhanden ist. Genau an diesem Punkt setzt die Kampagne an. „Mit der Rückkehr unserer bekanntesten Markenfigur geben wir den Jobsuchenden ein vertrautes Gesicht, das Zuversicht ausstrahlt und auch in den schwierigsten Situationen Lösungen bereithält“, wird Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed Deutschland, in einer Mitteilung zitiert.

KI als visuelles Werkzeug
Inhaltlich arbeitet die Kampagne mit stark inszenierten Bildern. Sie überträgt Alltagssituationen rund um die Jobsuche in überzeichnete Szenarien – etwa in eine belagerte Festung oder auf einen futuristischen Planeten.
Die technische Umsetzung folgt einem hybriden Ansatz. Während die Schauspieler im Studio agieren, entstehen die aufwendigen Umgebungen mithilfe von KI in der Postproduktion. Die Produktion lag bei Tempomedia.
Breite Ausspielung geplant
Damit nutzt die Kampagne KI gezielt zur Erweiterung der visuellen Möglichkeiten. Emotion, Ausdruck und Identifikation bleiben weiterhin an reale Personen gebunden.
Die Kampagne ist als längerfristige Leitkommunikation angelegt. Neben klassischem Fernsehen setzt Indeed auch auf digitale Videoformate und Social Media.






