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Warum die Generation Y den Mittelstand als Arbeitgeber für unattraktiv hält

Wer ist Vorbild von all den Jugendlichen, die ins Berufsleben einsteigen?

Vor allem mittelständische Unternehmen haben bei den jungen Erwachsenen ein Imageproblem und werden oftmals mit „Stillstand“ assoziiert. Dies ist insbesondere im direkten Vergleich zu Start-ups und großen Konzernen auffällig

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Die Spezialisten für qualitative Markt- und Sozialforschung von A&B One befragten in zweistündigen psychologischen Tiefeninterviews insgesamt 70 Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen zu ihren beruflichen Plänen, zur Wahrnehmung des Arbeitsmarkts und zum Image von Arbeitgebertypen. In die vorliegende Untersuchung flossen die Erkenntnisse aus zahlreichen Forschungsprojekten ein, die A&B One Research im Kundenauftrag in den vergangenen Jahren durchgeführt hat. Die Studie zeigt neben den Sichtweisen der Generation Y auch die Komplexität der Situation auf, in der sich akademische Berufseinsteiger heute befinden und wo Lust und Frust die Berufswahl prägen: je mehr Möglichkeiten offen stehen, desto größer das Risiko, die falsche Entscheidung zu treffen.

Rekrutierung wird schwerer

Dies verdeutlicht die Herausforderungen bei der Rekrutierung der Generation Y. Doch bislang sind Employer Branding und Rekrutierung vor allem bei der mittel-ständischen Wirtschaft oftmals von Missverständnissen und Vorurteilen gegenüber diesen jungen Erwachsenen geprägt. Die Studie stellt nicht nur Mängel fest, sondern bietet auch Lösungsansätze. „Die dynamischen Veränderungen im Mittelstand, seine globale Ausrichtung an den Schlüsselstellen der Wertschöpfungsketten und die neue Diversität in den Chefetagen müssen in den Köpfen der Zielgruppe sehr viel stärker gemacht werden“, so Ralf Weinen, Leiter von A&B One Research. Mittelständische Unternehmen müssten gerade ihre Qualitäten als „Global Player“ stärker in den Mittelpunkt ihrer Rekrutierungsstrategien rücken, so der A&B-One-Psychologe.

Die Studie entstand in Kooperation mit der BSP Business School Berlin. Im Fachbereich Wirtschaftspsychologie hat sich die Business School Berlin auf morphologische Markt- und Medienpsychologie fokussiert.

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Kommentare

  1. Ehrlich gesagt ist die Empfehlung an den Mittelstand, „ihre Qualitäten als „Global Player“ stärker in den Mittelpunkt ihrer Rekrutierungsstrategien“ absolut hanebüchen. Sollten KMU der sogenannten Generation Y (wobei ja uch die Frage erlaubt sein muss, ob die Generation Y als homogene Gruppe überhaupt existiert) vermitteln, dass sie auch ein wenig „International“ können? Nicht so viel, wie die Konzerne, aber auch ein bisschen.

    Im Ernst, diejenigen, die sich Internationalität wünschen, gehen nicht zu regional verankerten KMU, die irgendwie versuchen, international rüberzukommen. Solche Unternehmen haben ganz andere Vorteile, mit denen sie punkten können.

    Wir empfehlen unseren Kunden regelmäßig, beim Thema Employer Branding authentsich zu bleiben. Alles andere fliegt auf.

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