Hey Kosta,
du bist mitten im Jurastudium, das siebte Jahr, kurz vor dem ersten Examen. Du hast einen klaren Plan: Richter werden. Nicht, weil dir nichts Besseres einfällt, sondern weil du etwas bewegen willst. Du willst dafür sorgen, dass Gerechtigkeit nicht nur ein abstrakter Begriff bleibt.
Das Interesse an rechtlichen Fragen begleitet dich schon lange. Du hast dich öfters mit Fällen beschäftigt, die du als ungerecht empfunden hast, und hast deine Eltern bei ihrem Immobiliengeschäft rechtlich beraten. Auch in der Uni gehst du mit echter Neugier an die Texte, die für viele langweilig erscheinen – du willst etwas Menschliches daraus ziehen. Jura war für dich nie trocken, sondern lebendig.
Mehr Freiraum, mehr Abenteuer, mehr Risiko
Aber dann passiert etwas Unerwartetes: Ein Professor erzählt beiläufig in einer Vorlesung von einem Richter, der in seinem Schaukelstuhl auf der Veranda sitzt und über seine größten Fälle nachdenkt – nichts Greifbares, nur Erinnerungen. Eigentlich nur eine Randbemerkung. Aber bei dir bleibt sie hängen. Sie bringt dich zum Nachdenken: Ist das wirklich die Rolle, die du dir für dein Leben vorstellst?

Du beginnst, deinen Plan zu hinterfragen – und stellst fest, dass du dir mehr vom Leben wünschst. Mehr Freiraum, mehr Abenteuer, aber auch mehr Risiko. Mit dieser Offenheit und deinem Tatendrang entsteht die Idee für KoRo. Gemeinsam mit Robert – und einer Flasche Wein – machst du aus einer groben Idee ein Geschäftsmodell.
KoRo – von der Idee zum Unternehmen mit Anspruch
Die Anfangszeit ist alles andere als einfach. Dir fehlen unternehmerische Vorkenntnisse, Kapital, Strukturen. Was du mitbringst, ist Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, dich tief in Themen einzuarbeiten – etwas, das du aus dem Studium mitgenommen hast. Und so wächst KoRo von einer Idee zu einem Unternehmen mit einem klaren Anspruch an Qualität und Transparenz.
Heute würdest du vieles anders machen, aber eines nicht: den Entschluss, deinen Weg zu verändern. Du hast den juristischen Pfad nicht ganz verlassen – deine Ordner stehen noch im Regal. Aber du hast einen Weg gewählt, der besser zu dir passt. Und das war die richtige Entscheidung.
Dein älteres Ich
