Michael Falkensteiner verlässt die Telekom Deutschland. Das geht aus einer Medieninformation des Konzerns hervor. Der 42-Jährige verantwortete seit August 2024 die Marketingkommunikation und das Mobilgerätemanagement bei der Telekom Deutschland. Zusätzlich war er für Compliance- und Risikomanagement zuständig.
Falkensteiner gehe „auf eigenen Wunsch“, um sich „neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen“, wie es laut Telekom heißt. Seine Aufgaben würden zunächst intern übernommen. In seiner Funktion steuerte Falkensteiner unter anderem die Marketingkommunikation, das Endgerätemanagement im Mobilfunk sowie Compliance- und Risikomanagement. Zudem habe er eine neue Kommunikationsstrategie für das Privatkundensegment mitentwickelt und umgesetzt, stellt die Telekom fest.
Falkensteiner war erst im August 2024 gekommen
Axel Orbach, Geschäftsführer Privatkunden bei der Telekom Deutschland, bedankt sich beim scheidenden Manager. „Wir danken Michael für sein Engagement und seinen starken Beitrag für unser Unternehmen. Er hat unserem Privatkundengeschäft in Deutschland wichtige Impulse gegeben und zur Emotionalisierung unserer Produkte und Services maßgeblich beigetragen. Für seine berufliche und private Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, wird in einer entsprechenden Pressemitteilung zitiert.
Auch bei Kampagnen und Media setzte Falkensteiner Akzente. Er habe „preisgekrönte Werbekampagnen“ verantwortet und eine „hyperpersonalisierte Mediastrategie“ verfolgt, heißt es weiter. Zudem habe er die Zusammenarbeit mit Endgeräteherstellern wie Apple und Samsung ausgebaut, betont das Unternehmen.
Seit 2024 war Falkensteiner außerdem Co-Lead des sogenannten „Kraftwerk Kommunikation“, einer konzernübergreifenden und interdisziplinären Einheit. Ziel ist es, die Marke Telekom zu stärken und die Marketingkommunikation weiterzuentwickeln.
Falkensteiner warerst seit August 2024 bei der Telekom Deutschland. Er kam vom Wettbewerber O2 Telefónica, wo er mehrere Jahre das Marken- und Kommunikationsmarketing verantwortete. Sein Wechsel galt als strategische Verstärkung des Marketings. Umso auffälliger ist sein früher Abschied nach nur rund eineinhalb Jahren im Amt.



