Der Mainzer Taschenhersteller Got Bag setzt in seiner neuen, crossmedialen Kampagne auf ungewöhnliche Markenbotschafter: Ziegen – genauer gesagt eine Herde aus Albanien, begleitet von ihrem Hirten Sherif. Scholz & Friends verantwortet die Idee und Umsetzung. In einer vierminütigen Mockumentary (Regie: Peter Haueis) wird der Alltag mit den Tasche tragenden Vierbeinern zum Plot; was echt ist und was inszeniert, bleibt bewusst offen.
Got Bag ist bekannt für Taschen und Rucksäcke aus sogenanntem Ocean Impact Plastic, mit eigenem Clean-up-Programm als Teil der Markenmission. Die Kampagne knüpft daran an, erzählt aber nicht mehr nur über Produkt und Material, sondern über ein überraschendes Bild: Nutztiere als „GOATs“, die buchstäblich Bags tragen.
„Got Bag steht für eine enge Verbundenheit zur Natur“
In einer Pressemitteilung erklärt Maximilian Zimmer, Lead of Brand bei Got Bag, die kreative Volte so: „Für unsere erste größere Kampagne wollten wir mit den Konventionen der Kategorie brechen. Got Bag steht für eine enge Verbundenheit zur Natur und zu den Ozeanen – zusammen mit einem großen Community-Gedanken. Nachdem wir jahrelang hauptsächlich durch unsere Produkte gesprochen haben, wollten wir bewusst Neuland betreten und einen frischen, unerwarteten Ansatz wagen. Da passte die Idee von Scholz & Friends, einmal nicht in die klassische Modelkartei zu schauen, perfekt.“
Der Film macht den Hirten Sherif zum heimlichen Star. Die Kamera folgt ihm bei der täglichen Arbeit – und deutet augenzwinkernd das „Geheimnis“ an, warum ausgerechnet Got-Bag-Taschen an den Hälsen seiner Tiere hängen. Fakt oder Fiktion? Die Grenze verläuft absichtlich unscharf – und lädt zur Interpretation ein. Die Auswahl des Schauplatzes Himarë in Albanien verankert die Erzählung in einem realen Milieu, das nicht nach Studio aussieht, sondern nach echter Landschaft und echter Arbeit
Agentur und Kunde rücken zugleich die dokumentarische Basis zurecht: „Ja, Sherif, den Hirten aus Himarë in Albanien, gibt es wirklich. Und auch die Ziegen sind tatsächlich seine Herde, die er täglich melkt und deren Milch er vermarktet. Sowohl Mensch als auch Tier haben bei den Dreharbeiten viel Spaß gehabt“, so das Team von Scholz & Friends.
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