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Nach Rassismusdebatte: Uncle Ben’s heißt künftig Ben’s Original

Uncle Ben
Uncle Ben's benennt sich um: "Wir verstehen die Ungerechtigkeiten, die mit dem Namen und Gesicht der vorherigen Marke in Verbindung gebracht wurden." © Imago

Der US-Lebensmittelkonzern Mars benennt seine Reismarke Uncle Ben's in Ben's Original um. Die ursprüngliche Bezeichnung war im Zuge der öffentlichen Debatte um Rassismus und mangelnde Gleichberechtigung in die Kritik geraten. Mars hatte deshalb bereits im Juni Änderungen angekündigt.

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Uncle Ben’s heißt künftig Ben’s Original. Zudem wird das Markenzeichen des Produkts, das den Kopf eines älteren schwarzen Mannes mit weißen Haaren zeigt, aus dem Logo gestrichen. Die Bezeichnung “Uncle” und die Bebilderung stießen Kritikern als dienerhafte und abwertende Symbolik auf, die an die Ära der Sklaverei in den Vereinigten Staaten erinnere.

“Wir verstehen die Ungerechtigkeiten, die mit dem Namen und Gesicht der vorherigen Marke in Verbindung gebracht wurden”, sagte Mars-Managerin Fiona Dawson am Dienstag in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Änderungen sollen ab 2021 gelten. Mars ist nur eines von etlichen Unternehmen, die im Zuge der Proteste gegen Rassismus unter Druck gerieten.

Der US-Lebensmittelmulti Pepsi etwa kündigte im Sommer ebenfalls an, seiner über 130 Jahre alten Marke Aunt Jemima einen neuen Anstrich zu geben. Auch hier sind der Name und das Logo umstritten, das klischeehaft eine schwarze Frau als Maskottchen im Stil einer freundlichen Dienerin abbildet.

Uncle Ben’s und der Ansichtskarten-Test

In seiner jüngsten Kolumne für die absatzwirtschaft schilderte der Markenexperte Michael Brandtner, dass es weder für Uncle Ben’s noch für Aunt Jemima genügen wird, einfach die Bilder der beiden kritisierten Figuren zu entfernen. “Man wird sich zudem massiv Gedanken machen müssen, wie man diese beiden speziell auch am Point of Sale durch eine neue, ebenbürtige visuelle Positionierung ersetzen kann”, sagt Brandtner. Warum Marken dabei generell vom Tourismus lernen können, lesen Sie hier.

absatzwirtschaft+

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Kommentare

  1. Stupid! Uncle, mag sein, dass es stört. Der Kopf der alten schwarzen Mann informierte eher darüber, wer die Arbeit geleistet hat und nicht über die Sklaverei, die ich persönlich mit körperlichen Gewalt und nicht mit Reis verbinde, auch wenn ich natürlich weiß, dass Gewalt auch auf den Feldern stattgefunden hat.

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