Suche

Anzeige

Fakten zum Internationalen Tag des Toilettenpapiers

Hamsterkäufe zu Beginn der Corona-Pandemie haben sich kaum auf den Jahresverbrauch ausgewirkt. © Engin Akyurt / Unsplash

Nicht, weil wir völlig von der Rolle sind, sondern weil Corona gezeigt hat, dass Toilettenpapier für die Deutschen wichtig ist. Als lockerer Inhalt für zwischendurch: ein paar Fakten zum Internationalen Tag des Toilettenpapiers am 26. August, die der Verband Deutscher Papierfabriken e. V. in Bonn zusammengetragen hat.

Anzeige

1. Verbrauch konstant

Der Verbrauch an Toilettenpapier in Deutschland beträgt relativ gleichbleibend 750.000 Tonnen im Jahr. Es hat deshalb während der Corona-Hochphase keinen tatsächlichen Mangel gegeben. Lediglich Panikkäufe haben für Engpässe im Handel gesorgt.

2. Corona hat nur wenig verändert

Da während der Corona-Hochphase der Verbrauch von Toilettenpapier in Unternehmen, Gastronomie- und Hotelbetrieben und öffentlichen Einrichtungen deutlich zurückging, konnten Mengen, die für den sogenannten “away from home”-Bereich bestimmt waren, zum Teil in den Handel umgeleitet werden. Der Absatz an Hygienepapieren insgesamt – dazu zählen auch Küchenrollen und Handtücher – ist im ersten Halbjahr 2020 nur um 4,8 Prozent gewachsen. Das wird sich im Jahresverlauf auspendeln.

3. Ein kleiner, aber unverzichtbarer Anteil

In Deutschland werden 750.000 Tonnen Toilettenpapier im Jahr produziert. Das entspricht 3,4 Prozent der gesamten Papierproduktion. 125.000 Tonnen Toilettenpapier werden exportiert, etwa ebenso viel importiert.

4. Frischfaser oder Recycling?

Bei den Hygienepapieren insgesamt halten sich Frischfaser- und Recyclingpapiere seit Jahren die Waage.

5. Knüller oder Falter?

In Deutschland nutzen 50 Prozent der Bevölkerung Toilettenpapier als “Knüller”, 50 Prozent als “Falter”.

6. Nach vorne oder nach hinten?

Laut einer Umfrage rollen 96 Prozent der Nutzer das Papier nach vorne ab.

7. Historisches

Früher behalf man sich mit Blättern, Lumpen oder schlicht Wasser. 1857 kam in den USA das erste Toilettenpapier auf den Markt. In Deutschland begann seine Produktion um 1880, von Anfang an entweder in Rollen mit Perforation zum Abreißen oder als Einzelblätter. Das Adressbuch der Papier-Industrie nennt 1929 bereits 18 Hersteller für Klosettpapier in Deutschland. Hans Klenk brachte 1928 Klopapier von der Rolle mit fester Blattzahl – “garantiert 1000 Abrisse” – auf den Markt. 1958 wurde erstmals das weichere Tissuepapier hergestellt. Bis dahin wurde Toilettenpapier aus dem harten und rauen Krepp produziert. Eine fantastische Ausstellung bietet das Industriemuseum “Alte Dombach” in Bergisch Gladbach.

absatzwirtschaft+

Sie wollen weitere relevante Informationen und spannende Hintergründe für Ihre tägliche Arbeit im Marketing? Dann abonnieren Sie jetzt hier unseren kostenfreien Newsletter.

Anzeige

Studien

Konsum im Wandel: Mann kauft über sein Smartphone mit der Kreditkarte ein.

Konsum-Trends 2022: Was bleibt nach der Pandemie?

Die Corona-Pandemie hat das Einkaufs- und Konsumverhalten der Menschen nachhaltig verändert. Eine Tendenz ist dabei, dass insbesondere jüngere Verbraucher*innen zunehmend direkt bei Marken statt im traditionellen Einzelhandel kaufen. mehr…


 

Newsticker

Studie: Deutsche offener für Elektromobilität

Der Anteil der Menschen, die als nächstes Auto ein reines Elektroauto präferieren, hat…

Was Sprit aus Strom und Pflanzen für das Klima leisten kann

Auch heutige Benzin- und Dieselautos könnten fast klimaneutral fahren. Biokraftstoffe aus Abfällen und…

Was der Megatrend Streaming für Marken bedeutet

Streaming ist das neue Fernsehen. Werbetreibende müssen reagieren und neue Präsentationsmöglichkeiten ausloten. Drei…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige