Bergader-Marketingchef: „Wir wollen zur unverwechselbaren Marke für Käsegenießer werden” 

Seit Anfang Juni ist Christian Maier Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Bergader. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen aus der Molkereibranche und seine Pläne für die Marke.
Christian Maier verantwortet Marketing und Vertrieb der Bergader Privatkäserei. Davor war er 22 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen bei der Käserei Champignon Hofmeister tätig.
Christian Maier verantwortet Marketing und Vertrieb der Bergader Privatkäserei. Davor war er 22 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen bei der Käserei Champignon Hofmeister tätig. (© Bergader, Montage: Lars Deutsch)

Herr Maier, bitte fassen Sie Ihre ersten 99 Tage als Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Bergader in einem Satz zusammen. 

Mein Einstieg war geprägt von einem offenen, herzlichen Miteinander und hoch motivierten Teams, die mich mit einem professionellen Onboarding empfangen haben – und ich freue mich darauf, gemeinsam noch viel zu bewegen. 

Welchen Eindruck haben Sie in den ersten Wochen in Ihrer neuen Position bei Bergader gewonnen? 

Neben der ausgeprägten Herzlichkeit ist mir vor allem die hohe Professionalität aufgefallen, mit der hier gearbeitet wird – in allen Bereichen und auf allen Ebenen. 

Was hat Sie dabei am meisten überrascht? 

Bergader ist ein traditionsreiches Familienunternehmen – und gleichzeitig offen, agil und innovationsfreudig. Die flachen Hierarchien, schnelle Entscheidungswege und ein junges, motiviertes Team beeindrucken mich. 

Mit welcher Hürde hatten Sie so nicht gerechnet? 

Ich bringe 22 Jahre Erfahrung in einem familiengeführten Unternehmen aus der Molkereibranche mit, die ich sicherlich auch bei Bergader gut einbringen kann. Dennoch kann ich hier auch viel Neues lernen. Eine Blaupause gibt es nicht. Diese Herausforderung finde ich sehr spannend.  

Was zeichnet die Unternehmenskultur bei Bergader aus?  

Unsere Unternehmenskultur ist lösungsorientiert, mit kurzen Entscheidungswegen. Alle ziehen an einem Strang, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Die überdurchschnittlich hohe Betriebszugehörigkeit vieler Kolleginnen und Kollegen zeigt, wie stark die Bindung ans Unternehmen ist – das ist ein wertvolles Fundament. 

Was waren Ihre ersten Veränderungsmaßnahmen? 

Meine erste Priorität war es, das Unternehmen, die Marken und laufende Projekte genauer kennenzulernen. Anschließend haben wir im Team gemeinsam über unsere Markenprodukte und deren zukünftige Ausrichtung diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf der Schärfung unserer Markenpositionierung und der Entwicklung gezielter Maßnahmen für einen nachhaltigen Erfolg.  

Welche weiteren Pläne haben Sie für die Marke Bergader? 

Wir wollen die Markenrelevanz weiter steigern und Bergader zu einer unverwechselbaren Marke für Käsegenießer weiterentwickeln – in Deutschland und in ausgewählten internationalen Märkten.  

Was waren auf diesem Weg die ersten konkreten Schritte? 

Wir entwickeln derzeit gemeinsam einen klaren Weg für Bergader in die Zukunft. Dazu gehören eine präzise Markenidentität, die unsere Werte widerspiegelt, und Konzepte, die unsere Konsumenten begeistern. 

Wenn Sie sich etwas wünschen könnten: Was soll man einmal über die Kombination Christian Maier und Bergader sagen? 

Dass wir es gemeinsam geschafft haben, Bergader als starke, zukunftsorientierte Marke aufzustellen – mit klarer Markenpositionierung und einer gestärkten emotionalen Bindung zu bestehenden und neuen Konsumenten.  

Dieses Interview wurde schriftlich geführt. 

Anna Lena Hartmann (alh, Jahrgang 1997) ist seit August 2023 Werkstudentin bei der absatzwirtschaft. Im grünen Herzen Deutschlands aufgewachsen, lebt sie nun aufgrund ihres Germanistikstudiums in Leipzig. Zuvor verbrachte sie einige Jahre an der juristischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Ihr breites Wissens- und Interessenspektrum betrifft Themen wie Sport, Wirtschaft und Gesundheit.