Wenn Apple das neue iPhone präsentiert, schaut die ganze Welt hin. Auf dem Campus des Apple-Hauptquartiers in Kalifornien stellte der Konzern sowohl die neue iPhone-17-Reihe vor als auch das neue iPhone Air – mit 5,6 Millimetern das bislang dünnste Apple-Smartphone. Während das Air als technologische Machtdemonstration gilt, bringt das 17er handfeste Verbesserungen für den Alltag: mehr Akku, ein schnelleres Display und neue Kamerafunktionen.
Das iPhone Air ist Apples bisher gewagtester Design-Schritt. Um die rekordverdächtige Dünne zu erreichen, packten die Ingenieure die Technik fast komplett in die Kamerawölbung, während der Rest des Gehäuses von der Batterie dominiert wird. Stabilität soll ein Titanrahmen geben – eine Lehre aus dem „Bendgate“ rund um das iPhone 6.
Apple iPhone Air mit Kompromissen
Auf Kompromisse mussten Nutzer sich dennoch einstellen: nur eine Kameralinse und ausschließlich eSIM. Analyst Francisco Jeronimo von IDC sieht das Air als „Vorboten eines faltbaren iPhones“, das Apple laut Medienberichten bereits 2026 vorstellen könnte.

Für die breite Kundschaft entscheidender ist jedoch das iPhone 17. Apple spendiert ihm erstmals ein ProMotion-Display, eine Always-on-Funktion und eine deutlich längere Batterielaufzeit – bis zu acht Stunden mehr als beim Vorgänger.
Die Kameras wurden überarbeitet, Selfies passen sich nun KI-gestützt automatisch dem Bildausschnitt an. Das iPhone 17 startet bei 949 Euro und dürfte das Modell bleiben, das am stärksten zur Umsatzbasis beiträgt.
Apple Watch erkennt Bluthochdruck
Die Pro-Variante wiederum setzt auf ein Aluminiumgehäuse statt Titan. Das Material leitet Wärme besser ab und macht Platz für KI-intensive Anwendungen. Auffällig ist auch die neue Kamera-Insel, die sich über die gesamte Breite der Rückseite zieht.
Analysten werten diesen Schritt als klares Signal: Apple priorisiert Hardware, Stabilität und Akkuleistung vor überbordenden KI-Versprechen. Der Verkauf der neuen iPhones startet am 19. September, Vorbestellungen können ab dem 12. September getätigt werden.
Auch Watches und AirPods bekamen Updates. Die Apple Watch misst künftig Bluthochdruck und die Ultra-Version kommuniziert direkt mit Satelliten. Die AirPods Pro 3 können nun Puls messen und Gespräche in Echtzeit übersetzen – wenn auch vorerst nicht in der EU.
Mit Material der dpa.
