Was macht dm zur Lieblingsmarke?  

Wir haben Kreative aus verschiedenen Agenturen nach ihrer persönlichen Love Brand gefragt. Heute: Diether Kerner, Chief Creative Officer bei FischerAppelt.
DM ist die Drogerie mit dem größten Marktanteil in Deutschland, die Beliebtheit hat ihre Gründe.
dm ist die Drogerie mit dem größten Marktanteil in Deutschland. Die Beliebtheit hat ihre Gründe. (© dm Drogerie-Markt)

Neulich, am Rande eines Kindergeburtstags, saß ich mit ein paar Männern um die Feuerschale. Plötzlich outete sich einer nach dem anderen als Fan von dm – und wir sprachen, statt wie sonst über Business, ganz offen über eine Drogerie als unser aller Wohlfühlort.  

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Für Diether Kerner ist dm kein Laden wie jeder andere, sondern er birgt ein ganzes Shopping-Erlebnis von Stöbern, Fündigwerden und Inspirierenlassen. (© FischerAppelt)

Mich zieht es besonders dorthin, wenn ich am Wochenende ins Einkaufszentrum fahre. Am liebsten allein – dann habe ich Zeit zum Stöbern und finde garantiert etwas, das mir guttut. Dass ich damit nicht allein bin, hat mich neugierig gemacht: Warum wirkt dm so anziehend – und warum funktioniert es so universell? 

Fulfillment auf allen Ebenen  

Im Gegensatz zu anderen Drogerien, bei denen Funktionalität im Vordergrund steht, spricht dm auch die Gefühlswelt an. Dadurch fühlt sich der Einkauf auf mehreren Ebenen gut an: persönlich, ethisch und moralisch, weil auch Umwelt und Gesellschaft profitieren. Ob bewährte Eigenmarken (Babylove, beste Windeln!) oder spannende neue Player (KoRo, bestes Nussmus!), viele Produkte sind echte Alltagsbegleiter für mich.  

Weil viele Marken, die in den Retail wollen, zuerst zu dm gehen, gibt’s auch immer etwas Neues zu entdecken. An der Kasse gibt es dann noch das kostenlose Alverde-Magazin: Wertschätzung zum Mitnehmen! Insgesamt habe ich bei dm also ein Einkaufserlebnis, das explorativ, emotional und funktional ist. Viele kleine Momente lösen in Summe ein Gefühl von Wohlbefinden aus und schaffen eine emotionale Verbindung. 

Wärme und Nähe – auch im Digitalen  

Ich bin auch Fan der Mein-dm-App. Sie liefert relevante Push-Nachrichten, ohne zu nerven, Couponing mit Payback funktioniert reibungslos. Click & Collect ist superpraktisch. Besonders smart: die Live-Shopping-Events. Neue Produkte werden vorgestellt, man kann direkt Fragen stellen. Im Anschluss gibt es exklusive Probierpakete. So entsteht echte Nähe – auch digital.  

dm schafft es, das Gefühl von Wohlfühlen und Inspiration aus dem Laden direkt aufs Smartphone zu übertragen – und bleibt dabei immer authentisch. Schade finde ich, dass die aktuellen dm-Kampagnen das spezifische Markengefühl nicht immer treffen. Hier wird Potenzial verschenkt, das besondere Wohlfühlerlebnis könnte auch in der Kommunikation stärker transportiert werden. 

Eine Marke, die hält, was sie verspricht 

Die Unternehmenskultur bei dm ist geprägt von Wertschätzung. Faire Arbeitsbedingungen, Nachhaltigkeit und Engagement sind nicht nur Buzzwords, sondern gelebte Werte. Im Store spürt man diese Kultur – die Teams wirken entspannt, freundlich, präsent.  

Ich bin überzeugt, dass es genau diese Haltung ist, die den Wohlfühlfaktor und die Anziehungskraft der dm-Märkte ausmacht: Nähe, Verlässlichkeit und Wohlbefinden – für Kund*innen wie für Mitarbeitende. dm hat verstanden, dass moderner Handel mehr ist als ein reines Produktangebot. Es geht um ein Einkaufserlebnis, das etwas mit uns macht und langfristig Emotionen auslöst. Und das funktioniert!