Suche

Anzeige

Gehalt gar nicht so wichtig: Arbeitnehmer wünschen sich vor allem Anerkennung

Viele Mitarbeiter erkennen in der Digitalisierung noch nicht die große Chance

Wer eine Extraportion Einsatz zeigt, der will vor allem mehr Geld? Nein! Einer Studie von O.C. Tanner zufolge sind andere Faktoren für die Zufriedenheit im Job relevanter. Vor allem Vorgesetzten sind gefordert. Wer Mitarbeiter etwa regelmäßig lobt, wird mit Kreativität und Leistung belohnt.

Anzeige

Von Felix Disselhoff

Auf die Frage, was ein Vorgesetzter oder eine Firma unternehmen könnte, damit man großartige Arbeit liefere, antworteten 37 Prozent der Befragten mit: mich wahrnehmen. Dabei ist auch die Rede von Lob bzw. Anerkennung der geleisteten Arbeit. 78 Prozent der Arbeitnehmer, die stark wahrgenommen würden, leisten demnach sehr gute Arbeit im Vergleich zu 37 Prozent, die nur wenig wahrgenommen werden.

Inspiration und Selbständigkeit wichtiger

Immerhin 13 Prozent der Befragten gaben an, dass sie selbst über genug Motivation verfügen würden. 12 Prozent verlangen mehr Selbstständigkeit im Beruf. Weitere 12 Prozent wollen vom Unternehmen oder Vorgesetzten inspiriert werden. Nur 7 Prozent gaben an, mehr Gehalt zu wollen. 6 Prozent wünschen sich Coachings, 4 Prozent eine Beförderung und 3 Prozent wissen nicht, was der Vorgesetzte oder das Unternehmen für sie tun könnte.

chart_octanner_Infographic-Business-Case-for-Recognition

Eine stärkere Anerkennung führt laut der Studie von O.C. Tanner zu einer höheren Arbeitsleistung, stärkerer Verbundenheit zum Unternehmen, besseren Beziehungen zu Kollegen und einem besseren Stand des Arbeitnehmers im Unternehmen. Mehr noch: 33 Prozent derer, die mehr Lob und Anerkennung erfahren, seien doppelt so kreativ und ideenreich wie andere Arbeitnehmer. Als wichtiges Tool zur Arbeitnehmerbindung haben sich demnach auch Feiern von Jubiläen bewährt: Bis zu vier Jahre länger bleiben Arbeitnehmer dann im Vergleich zu Unternehmen, die die Jahrestage ihrer Arbeitnehmer nicht feiern.

Anzeige

Digital

Otto Now steigt mit anderem Ansatz in den E-Scooter-Markt ein

Die Sharing-Tochter des Hamburger Handelskonzerns verleiht ab August bundesweit Elektroroller. Anders als bei den Konkurrenten am Markt werden die E-Scooter aber nicht minutengenau abgerechnet, sondern per Monatsabo. Dadurch erhofft sich der Verleiher auch eine höhere Lebensdauer der Roller. mehr…

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Daimler will bis 2025 jedes vierte Auto online verkaufen

Das Ende des klassischen Autohauses wird schon seit Jahren beschworen. Auch Daimlers Vertriebschefin…

Deutschland, Carsharing-Land?

Drivy, Flinkster, Share Now: In Deutschland tummelt sich eine mittlerweile fast schon unüberschaubare…

Otto Now steigt mit anderem Ansatz in den E-Scooter-Markt ein

Die Sharing-Tochter des Hamburger Handelskonzerns verleiht ab August bundesweit Elektroroller. Anders als bei…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige