Effie, BoB oder Berliner Marketingpreis?

In den aktuellen Insights wollten wir von BVMC-Mitgliedern wissen: Welchen Marketing-bezogenen Award würdet ihr gerne einmal gewinnen?
Jeden Monat stellen wir den Mitgliedern aus verschiedenen Marketing Clubs eine Frage. Diesmal geht es um das Thema Marketingpreise.
Jeden Monat stellen wir den Mitgliedern aus verschiedenen Marketing Clubs eine Frage. Diesmal geht es um das Thema Marketingpreise. (© Unsplash / Jason Leung, Montage: Wolfram Esser)
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Tobias Bartenbach vom Marketing Club Mainz-Wiesbaden (Region Süd-West) 

Tobias Bartenbach, Gründer und CEO von Bartenbach: 

„Wenn ich mir einen Award wünschen dürfte, dann wäre es ein BoB-Award in der neuen Kategorie „Best of Use KI“. Gerade im B2B-Marketing, wo Themen oft komplex und erklärungsbedürftig sind, bietet Künstliche Intelligenz enorme Chancen – vorausgesetzt, man setzt sie gezielt und verantwortungsvoll ein.

Für mich ist KI dabei ganz klar kein Selbstzweck. Ihr Wert zeigt sich erst dann, wenn sie Kommunikation relevanter, effizienter und wirkungsvoller macht. Sie kann helfen, anspruchsvolle Inhalte besser aufzubereiten, Prozesse intelligenter zu gestalten und Zielgruppen präziser anzusprechen. Genau deshalb finde ich diese neue Kategorie so zeitgemäß: Sie würdigt nicht nur Innovation, sondern auch den klugen und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der B2B-Kommunikation.“


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Tobias York vom Marketing Club Berlin (Region Ost)

Tobias York, Geschäftsführer und Gründer von I like Visuals:

„Mal ehrlich: Wie viele Awards gibt es, bei denen niemand fragt, ob die Kampagne irgendetwas bewegt hat? Wenn wir einen Award haben wollen, dann den Effie. Er ist aus meiner Sicht der einzige Preis, den man sich nicht mit einer hübschen Präsentation abholen kann. Er misst, ob Kommunikation in der Realität etwas verändert hat. Unbequem. Genau richtig. 

Und dann ist da noch der Berliner Marketingpreis. Den würde ich gerne gewinnen – nicht trotz, sondern wegen des Heimvorteils. Berlin ist unser Markt, unsere Stadt, unsere Community. Wenn die Berlinerinnen und Berliner sagen: „Das war gut”, dann ist das der eigentliche Maßstab. Wer in der eigenen Stadt nichts zu sagen hat, kann woanders auch nichts bewegen.“