Diese Apps lieben deutsche Verbraucher am meisten

Welche App überzeugt deutsche Nutzer am meisten? KPMG kürt mit dem Digital Service Award 2025 erstmals die kundenfreundlichsten B2C-Apps.
dm ist laut KPMG die beliebteste App der Deutschen.
Drogeriekette dm zählt zu den beliebtesten Marken. (© Imago)

Welche App erfüllt die Erwartungen ihrer Nutzer besonders gut? Diese Frage stand im Zentrum des neuen Digital Service Awards, den KPMG in Deutschland am 26. Juni 2025 gemeinsam mit Appinio und Aivitexverliehen hat. Prämiert wurden erstmals die kundenfreundlichsten B2C-Apps Deutschlands auf Basis einer breiten Verbraucherstudie und der Bewertung durch eine Expertenjury.

Grundlage der Auswahl war ein zweistufiges Verfahren: Zunächst befragte Appinio rund 2.000 Nutzerinnen und Nutzer zu Bekanntheit, Nutzung und Zufriedenheit mit den Apps der 150 größten deutschen B2C-Unternehmen. Die 15 bestbewerteten Apps kamen anschließend in eine finale Bewertungsrunde durch eine interdisziplinäre Jury. Diese bewertete die Anwendungen nach fünf Kriterien: Nutzerfreundlichkeit (Customer Experience), Innovationsgrad, gesellschaftlicher Nutzen, Reichweite und Employer Branding.

KPMG-Ranking: dm, Lidl & REWE an der Spitze

Der erste Platz ging an die App von dm. Lidl erreichte den zweiten Rang, REWE und Check24 teilen sich den dritten Platz.

Die Sieger überzeugten die Jury mit Nutzerzentrierung und strategischer Weitsicht: dm betonte die Relevanz personalisierter Inhalte, Lidl sprach von einem „Aha-Effekt“ der App, der sich über Jahre hinweg bewährt habe. REWE hob die Entwicklung zum digitalen Alltagsbegleiter hervor – inklusive eines eigenen Loyalitätsprogramms. Check24 punktete mit einer zentralen Übersicht über Verträge, exklusiven App-Vorteilen und innovativer Vermarktung.

(amx, Jahrgang 1989) ist seit Juli 2025 Chefredakteur der absatzwirtschaft. Er ist weder Native noch Immigrant, doch auf jeden Fall Digital. Der Wahlberliner mit einem Faible für Nischenthemen verfügt über ein breites Interessenspektrum, was sich bei ihm auch beruflich niederschlägt: So hat er bereits beim Playboy, in der Agentur C3 sowie beim Branchendienst Meedia gearbeitet.