1. Frage: Wie viel Prozent der KI-Pilotprojekte scheitern laut einer Untersuchung des Massachusetts Institute of Technology (MIT), weil sie nicht genug Umsatz generieren?
a) 40 Prozent
b) 75 Prozent
c) 95 Prozent
2. Frage: Wie viel Geld hat Microsoft bereits jetzt allein in Callcentern eingespart, weil KI-Systeme die Produktivität verbessert haben?
a) 100 Millionen Dollar
b) 200 Millionen Dollar
c) 500 Millionen Dollar
3. Frage: Wie stark ist der Anteil der Stellenausschreibungen für Berufseinsteiger im ersten Quartal 2025 zurückgegangen (im Vergleich der letzten fünf Jahre)?
a) 15 Prozent
b) 45 Prozent
c) 75 Prozent
4. Frage: Wie stark brechen die Klicks eines Top-Google-Suchergebnisses durch AI-Overviews im Schnitt ein?
a) 14,5 Prozent
b) 34,5 Prozent
c) 54,5 Prozent
5. Frage: Wie viel Prozent der deutschen Unternehmen hatten KI 2023 weder eingesetzt noch deren Einsatz geplant?
a) 9 Prozent
b) 24 Prozent
c) 39 Prozent
6. Frage: Wie viele Google-Suchtreffer gibt es für „Nano Banana”?
a) 578.000
b) 5,78 Millionen
c) 57,8 Millionen
7. Frage: Wie viel Arbeitszeit sparen Angestellte in IT, Finanzbranche, Journalismus, Schule und Recht durch den KI-Einsatz im Schnitt bereits ein?
a) 2,8 Prozent
b) 12,8 Prozent
c) 20,8 Prozent
Ab hier gibt es die Antworten zum KI-Quiz
1. Frage: Antwort c): Tatsächlich hat das MIT in einer Studie herausgefunden, dass nur fünf Prozent aller KI-Piloten signifikanten Business Impact haben. Der Rest generiert wenig oder keinen messbaren Return-on-Invest. Klar: Das kann sich noch ändern. Aber die Zahl dürfte dennoch erstmal ein Dämpfer sein: KI generiert nicht automatisch Revenue.
2. Frage: Antwort c): Schon eine halbe Milliarde Dollar Einsparungen hat Microsoft bei Callcentern geschaffen. Hier gibt es also in der Tat eine Mischung aus echten Effizienzgewinnen und Einsparungen, die offenbar zu Lasten von Servicequalität gehen. Klar ist: Selbst wenn Stellen in Callcentern nicht ganz wegfallen sollten – gerade First-Level-Support lässt sich immer leichter ohne Menschen durchführen.
3. Frage: Antwort b): 45 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegt die Zahl der Stellenangebote für Berufseinsteigende, so eine Analyse der Jobplattform Stepstone. Diese Entwicklung lässt sich natürlich nicht rein auf KI zurückführen, sondern auch auf Zollstreit und Krisenwirtschaft. Aber ein Bericht des Weltwirtschaftsforums legt nahe, dass 40 Prozent der Unternehmen planen, Juniorrollen zu automatisieren. Klar ist also: KI macht den Berufseinstieg schwerer. Und Arbeitgebende bauen sich damit langfristig ein Problem, weil es ohne Junioren auch irgendwann keine Senioren mehr gibt.
4. Frage: Antwort b): Mehr als ein Drittel weniger Klicks bekommen die Top-Suchergebnisse laut Ahrefs. Ein Problem auch für das Recruiting: Zero-Click-Searches machen es für Unternehmen erstmal nicht leichter, mit ihren Stellen in der Online-Suche präsent zu sein. Die großen Plattformen werden mutmaßlich noch wichtiger. Aber: Die Optimierung für Generative KI (GEO) kann auch eine Chance sein: Wer gut optimiert, kann mit seinen Stellenanzeigen vielleicht die passende Lücke und damit mehr Präsenz finden.
5. Frage: Antwort c): Man muss von Künstlicher Intelligenz nicht begeistert sein, um sie zu nutzen. Aber um sie herum kommen, wird man kaum. Man könnte denken, dass das eine abgedroschene Phrase sei – die Deutsche Industrie- und Handelskammer zeigt aber, dass die deutsche Wirtschaft verstärkt auf KI setzt. Doch ein großer Teil der Unternehmen schläft dennoch weiter den Schlaf der Abgehängten. 39 Prozent ohne KI – da darf einen nicht wundern, wenn die Wirtschaft weiter in eher trüben Gewässern fischt.
6. Frage: Antwort c): Wenige Tage ist es her, dass Googles Bildgenerator „Nano Banana” viral ging. Der Begriff, der noch vor wenigen Wochen einfach wirrer Nonsens war, ist heute schon ein Riesenphänomen. Was das mit der Arbeitswelt zu tun hat? Wer auf Stand bleiben will, muss sich ständig mit neuen Tools auseinandersetzen. Denn die Fähigkeiten des Generators sind ein deutlicher Sprung! Ein Problem, insbesondere in größeren Unternehmen: die komplexen Genehmigungsstrukturen.
7. Frage: Antwort a): Eine Studie der Ökonomin Emilie Vestergaard und des Ökonomen Anders Humlum hat Menschen aus elf Berufen an 7000 Arbeitsplätzen in Dänemark in den Jahren 2023 und 2024 befragt. Vor allem solche Jobs, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie durch den Einsatz von KI besonders bedroht sind. Das Ergebnis ist ernüchternd: Im Schnitt sparen Menschen nur etwas mehr als eine Stunde einer 40-Stunden-Woche ein. Hauptgrund: Die KI spart zwar Zeit ein, bringt aber neue Aufgaben mit sich, vor allem das Prompten und Bedienen der Tools.
Wie viele richtige Antworten haben Sie? Die Zahl der ist ehrlicherweise fast egal – spannend sind die Erkenntnisse: Einerseits, weil KI-Projekte häufig scheitern und kaum Arbeitszeit einsparen – und sie andererseits schon deutliche Effekte auf Wirtschaftlichkeit und virales Potenzial haben. Eines sollten wir also auf keinen Fall: KI verschlafen, wie es noch zu viele Unternehmen tun.
Auf eine (künstlich wie natürlich) intelligente Woche!
