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Autohandel: Online-Marketing gewinnt an Bedeutung

Der deutsche Automarkt ist zum Schnäppchen-Markt geworden © Foto: dpa

Die Marketingbudgets für Autohändler verlagern sich immer weiter Richtung Online-Werbung. Das ergibt eine Studie des Anzeigenportals AutoScout24. Freie Autohändler investieren dabei noch mal mehr als markengebundene. Ein wichtiger Faktor dabei ist Social Media.

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Insgesamt hat der deutsche Autohandel mit 5,5 Prozent vom Jahresumsatz 2014 genauso viel in Marketing investiert wie im Jahr davor. Allerdings wird eine klare Umverteilung erkennbar. Für Online-Marketing wurden 2014 36,56 Prozent des Werbebudgets ausgegeben. 2013 waren es mit 25,9 Prozent etwas mehr als ein Viertel.
Bei der Budgetverteilung gibt es  Unterschiede zwischen freien Händlern und Vertragshändlern: Ungebundene Verkäufer investieren noch mal mehr für Aktivitäten im Web – mit 47,8 Prozent fast die Hälfte ihres Budgets. Markengebundene Händler mit 24,4 Prozent knapp ein Viertel.
 Insgesamt bewerben mittlerweile sogar 36,6 Prozent ihr Geschäft ausschließlich im Netz. Komplett auf Offline-Maßnahmen setzen nur 5,8 Prozent der befragten Händler. Für das kommende Jahr gehen 40,6 Prozent der Befragten davon aus, dass sich ihre Ausgaben für Online-Marketing nochmals erhöhen werden.

95 Prozent aller Händler sind im Social Web aktiv

Wichtige Anlaufstellen für Internet-Aktivitäten scheinen vor allem Soziale Netzwerke zu sein. 38,2 Prozent der befragten Händler haben einen Social-Media-Auftritt  (+3,5 Prozent). Besonders beliebt ist dabei Facebook: 95,3 Prozent der Social-Media-Händler sind dort aktiv. Auf den weiteren Plätzen folgen Google+ (18,2 Prozent), Xing (15,6 Prozent), Twitter (15,1 Prozent) und Youtube (15,1 Prozent).

Durchgeführt wurde die Befragung vom Marktforscher Puls, der im Herbst vergangenen Jahres insgesamt 252 markengebundene und 251 freie Händler telefonisch interviewt hat.

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