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Shopping zur WM: Cyberkriminelle nutzen beliebten Online-Handel als Fake-Shops

Der Online-Handel boomt – gerade auch zur Fußball-Weltmeisterschaft. Viele Fans möchten vor dem ersten Spiel noch Trikots, Schals oder Fahnen bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Käufer sollten bei unseriösen Anbietern mit ihren sogenannten Fake-Shops vorsichtig sein.

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Vor Großveranstaltungen, mit einem hohen Merchandising-Potenzial, wittern viele Cyberkriminelle ihre Chance und legen mit Phishing-Mails, gefälschten Marken-Shops und Malvertising ihre Köder aus. Innerhalb der letzten Jahre wachsen die E-Commerce-Umsätze in Deutschland kontinuierlich. 2018 sollen sie laut Statista sogar auf 53,6 Milliarden Euro ansteigen. Amazon als Plattform-Anbieter ist einer der Größten am Markt und bietet Händlern die Möglichkeit, dort ihre Produkte anzubieten. Wer die finanziellen Mittel hat, vertreibt seine Ware darüber hinaus über einen eigenen Online-Shop. Zur WM erlebt das Geschäft mit den Utensilien rund um den Fußball eine Hochzeit. Cyberkriminelle nutzen das, indem sie die Markenbekanntheit vieler Online-Anbieter rund um die WM auf verschiedene Arten ausnutzen.

Wie entlarven Fans Fake-Shops und unseriöse Anbieter? Für Thomas Uhlemann, Security Specialist bei Eset, einem Sicherheits-Software-Unternehmen kennt die Tricks der Betrüger und gibt Empfehlungen, wie man sich schützen kann:

Prüfen Sie bei Online-Shops immer die Sicherheitsstandards und Zertifikate der Händler

Zu den üblichen Sicherheitsstandards gehört ein „https“ vor dem Link in der Adresszeile des Browsers. Je nach Browser-Version erscheint zusätzlich ein geschlossenes Schloss und / oder eine grüne Schrift. Vertrauenswürdige Online-Shop-Anbieter zeigen auch ihre Zertifikate auf der Website. „Üblich sind zum Beispiel Siegel von Trusted Shops, TÜV Süd s@fer shopping, EHI Geprüfter Online-Shop oder Sicher-Shoppen.info. Bei solchen Online-Shops kann man eine gewisse Seriosität voraussetzen. Doch selbst auf seriösen Plattformen können sich Hacker oder Betrüger verstecken, die als Händler getarnt sind und mit interessanten Angeboten locken“, weiß Uhlemann.

Kaufen Sie nicht auf Vorkasse

Jeder offizielle Händler akzeptiert verschiedene Zahlungsmethoden wie Rechnung, Nachnahme, Überweisung, Ratenzahlung oder Online-Lösungen wie PayPal. Wer unbedingt eine Vorauszahlung der Ware verlangt, will vermutlich das Produkt gar nicht senden. Daher am besten die Finger davon lassen.

Checken Sie Impressum, AGB oder Absender und achten Sie auf Rechtschreibfehler

„Jede Website muss ein Impressum besitzen und jede seriöse E-Mail hat einen klar erkennbaren Absender. Wer sich nicht zu erkennen gibt, hat etwas zu verbergen“, so Uhlemann. Auch ein Blick in die AGB entlarvt Betrüger schnell. Klingen sie unseriös, machen keinen Sinn oder fehlen gänzlich, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um Betrüger. Generell gilt: Bei schlechtem Deutsch und vielen Rechtschreibfehlern sollten Sie die Finger davon lassen.

Behandeln Sie Lockangebote per E-Mail mit äußerster Vorsicht

Haben Sie angeblich Final-Tickets gewonnen oder einen Fußball mit Unterschriften der Nationalspieler? Dann sollten sie nachdenken, ob sie überhaupt an einem entsprechenden Gewinnspiel teilgenommen haben.

Klicken Sie auf Online-Seiten keine auffällige Banner-Werbung an

Das Pop-Up am Rand einer Website lockt mit „unschlagbaren Angeboten“ oder „geheimen Enthüllungen rund um die Nationalmannschaft“? Uhlemann: „Klicken Sie nicht darauf, denn schädliche Malware könnte sich dahinter verbergen. Diese lädt unbemerkt Schadcode herunter und installiert sie auf Ihrem Gerät“.

Apps zur WM nur von vertrauenswürdigen Anbietern herunterladen

Egal, ob Tippspiel, Mini-Game oder andere Inhalte: Im App- oder Play-Store tummeln sich viele schwarze Schafe, die das Thema WM für sich ausnutzen wollen. Wenn Sie eine App herunterladen möchten, sollten Sie den Hersteller der App unbedingt prüfen und auf schlechte Bewertungen achten.

Lassen Sie sich nicht von der Domain täuschen

Eine .de-Domain ist kein Hinweis auf den tatsächlichen Sitz des Verkäufers. Lassen Sie am besten die Finger von (windigen) Anbietern außerhalb der EU. „Im Streitfall ist es oft schwieriger zu seinem Recht zu kommen – bei Kriminellen haben Sie eh keine Chance“, sagt der Experte.

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