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Nach nur einem Jahr: Kaufland macht Schluss mit Lebensmittel-Lieferdienst

Ziehen sie sich nun alle langsam aus dem Geschäft wieder zurück? Kaufland gibt seinen Lebensmittel-Lieferdienst in Berlin auf. Mit dem Strategiewechsel ist die Schwarz Gruppe, zu der Kaufland gehört, nicht allein. Auch der Mitbewerber Lidl machte vor ein paar Wochen Schluss mit dem Click & Collect-Service.

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Vor gut einem Jahr startete Kaufland in Berlin den Lebensmittel-Lieferservice. Nach Berichten von Stimme.de zieht sich die Schwarz Gruppe, zu der Kaufland gehört, aus dem Lebenesmittel-Bestellservice mit frischen Lebensmitteln zurück. Kunden können nur noch bis zum 23. Dezember in Berlin frische Waren nach Hause liefern lassen.

Viele Mitarbeiter verlieren Job

Größtes Problem des Rückzugs: Rund 300 Mitarbeiter aus der Logistik und Auslieferung verlieren ihren Job. „Wir bedauern sehr, dass wir den Mitarbeitern in Berlin keine langfristige Perspektive bieten können und bedanken uns für ihren hervorragenden Einsatz“, sagt Kaufland-Vorstandschef Patrick Kaudewitz. Grund für das Einstellen: Die Geschäftsführung ist der Überzeugung, dass sich der nur in Berlin verfügbare Service nicht kostendeckend betreiben lässt. Es seien zu hohe Kosten, auch wenn Kaufland neue Kunden durch den Service in Berlin gewinnen konnte.

Amazon versus Rewe

Bleiben zum Schluss nur noch Rewe und der Onlineriese Amazon übrig? Rewe wappnet sich zumindest gegen Rivalen Amazon, der mit seinem Lieferdienst Fresh inzwischen auch in Deutschland frische Lebensmittel anbietet. Rewe baut zurzeit ein Food Fulfillment Center 2.0, welches die Bestellungen der Kunden schneller für die Auslieferung in der jeweiligen Lieferregion fertigmachen soll. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier.

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