Prof. Dr. Frank Hälsig, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

„Der Doktortitel ist und bleibt ein Qualitätsstempel. Natürlich zählt in einer Welt rasanter Veränderung – wie schon immer – nicht allein der Titel, sondern die Fähigkeit, Wandel zu gestalten. Doktortitel im Marketing verlieren nicht per se an Bedeutung – sie stehen weiterhin für analytische Tiefe, Hartnäckigkeit, Leistungsbereitschaft und wissenschaftliche Exzellenz. Doch Relevanz entsteht heute vor allem durch Praxisnähe, Innovationskraft und kontinuierliches Lernen. Wer Theorie mit unternehmerischem Denken verbindet, bleibt auch in disruptiven Zeiten gefragt.“
Uwe Berger, geschäftsführender Gesellschafter B&B Markenagentur

„Im Marketing zählen heute mehr denn je Tempo, Kreativität und Tech-Kompetenz. Keine Frage: Ein Doktortitel beeindruckt zwar durch Tiefe und wissenschaftlicher Leidenschaft – aber in Zeiten von KI, Echtzeit-Content und datengetriebener Kommunikation entscheiden Praxiswissen, strategisches Denken und kollaborative Skills über den Erfolg.“
Dr. Jakob F. Dämmer, Rechts- und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz

„Die Bedeutung von Doktortiteln im Marketing hängt stark von der Branche ab – und wird das wohl auch künftig tun. Doch je unübersichtlicher Märkte durch das Internet werden und je perfekter jeder Außenauftritt wirkt, desto stärker wächst bei Kunden das Bedürfnis nach Orientierung und glaubwürdigen Signalen für echte Kompetenz. Hier kann der Doktortitel als bewährtes Symbol akademischer Exzellenz an Bedeutung gewinnen. Denn anders als ein glatt polierter Unternehmensauftritt, den heute jeder im Handumdrehen erschaffen kann, ist ein Doktortitel in den meisten Fällen mit sehr viel Arbeit verbunden. Es bleibt zu hoffen, dass KI nicht dazu führt, dass auch der Doktortitel an Substanz verliert.“
Kristina Herrmann, Marketing Managerin, Teckentrup Door Solutions

„Die Bedeutung eines Doktortitels im Marketing wandelt sich – er bleibt wertvoll, vor allem in Forschung und Analyse, ist aber kein Muss. Viel wichtiger sind heute Anpassungsfähigkeit, Neugier, datenbasierte Entscheidungen und Innovationskraft. Entscheidend ist, wie wir Wissen in wirksame Strategien übersetzen – unabhängig vom Bildungsweg.“
Prof. Dr. Alexander Magerhans, Ernst-Abbe-Hochschule Jena

„Gerade in Zeiten des schnellen Wandels und des ‚Information Overload‘ kommt es auf eine fundierte Ausbildung im Marketing an. Eine Promotion ist ein großartiges Projekt, um sich fachlich aber auch persönlich weiterzuentwickeln. Eröffnet sie zudem gerade dem weiblichen Nachwuchs die Möglichkeit, auf mehr Chancengleichheit. Außerdem können sich promovierte Marketingexperten nach fünf Jahren in der Praxis auf eine Hochschulprofessur bewerben und dann ihr Wissen an den Marketingnachwuchs weitergeben. Durch die Promotion und die möglicherweise spätere Professur werden Türen in der Wirtschaft geöffnet, die ohne diese Titel vielleicht verschlossen blieben.“
