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Instagrams ShadowBan killt ihr Engagement? Erste Hilfe für Marketer

Sie haben das Gefühl, ihre Followerzahlen stagnieren, die Likes werden weniger und ihr Engagement wächst nicht? Dann sind Sie tatsächlich vom Shadow Banning betroffen. Denn Instagram zieht gerade in den Kampf gegen Bots und Spam, richtet dabei aber großen Schaden bei den Nutzern an. Was Sie als genervter User tun können? Hier ein paar Tipps.

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Die Botaktivitäten auf Instagram haben zuletzt mehr und mehr zugenommen – zum Ärgernis der User, die auf derartige Methoden verzichten: Shadowban ist ein Begriff, der eine Kombination aus den Wörtern Shadow (Schatten) und Ban (Sperre) ist. Es bedeutet soviel wie: Du wirst gesperrt, ohne es zu wissen. Der Begriff, der mittlerweile alltäglich im Netz benutzt wird, wurde von Instagram nie öffentlich bestätigt. Das Ziel eines Shadowbans: Spammer rausschmeißen, Bots verbieten. Das Problem: Es trifft immer häufiger „unschuldige“ Instagrammer. Seit Januar berichten Instagram User über einen hohen Verlust an Engagement bei ihren Posts, die für gewöhnlich weit mehr Interaktionen erzeugten. Anscheinend identifiziert Instagram diese Instagrammer als Bots – weil sie zu schnell liken und kommentieren.

Fotos verschwinden

Die Umstellung von Instagram ist eine Sicherheitsmaßnahme des Unternehmen und soll dazu dienen, dass die Community vor Fake-Accounts geschützt wird. Accounts, die Bots nutzen und Spam posten, sollen verschwinden. Doch wahre Nutzer werden nun auch Opfer dieser Umstellung. Denn manche Fotos werden nun von niemandem mehr gesehen. Der Shadowban lässt Fotos vieler Nutzer nahezu komplett verschwinden. Vor allem User, die auf Business Profil umgestellt haben, sind betroffen – sie merken es daran, dass ihr Engagement rapide zurückgegangen ist. Dazu werden Fotos werden unter manchen Hashtags nicht mehr ausgespielt.

Tipps und Tricks um den Account vom Shadowban zu befreien

1. Einfach den Account vom Business Profil zu einem normalen Profil umstellen.

2. Die Hashtags, die in die Kommentarleiste gespostet wurden, löschen.

3. Instagram via “Problem melden” informieren und detailliert die Problematik erklären.

4. Instagram Direct Message, Twitter und Facebook nutzen, um auf das Problem aufmerksam zu machen.

5. Passwort und die Bio ein wenig verändern. So kann Instagram erkennen, dass es sich um keinen Bot handelt.

6. Das eigene Engagement zurückschrauben und sicher gehen, dass der Account nicht gehackt wurde.

7. Hashtags manuell vergeben.

Bots aus dem Weg schaffen

Instagram hält nichts von Bot Applikationen, die für Unternehmen die Arbeit übernehmen, liken, kommentieren und sogar Accounts folgen und entfolgen.  Wer trotzdem auf solche Anbieter setzt, kann mitunter seinen ganzen Account verlieren. Doch Nutzer, die auf ehrliche Art ihr Engagement steigern und nun durch ein neues System von Instagram abgestraft werden, sind sauer auf den Social Media Dienst. Instagrams Reaktion bleibt allerdings einseitig, um keine Krise auszulösen.

Die Kommentare der wenig erfreuten Nutzer zeigen aber, wie verärgert viele sind. Alternativ können User mit dem Shadow Ban Tool nur testen, ob sie betroffen sind und dann die oben genannten Tricks ausprobieren.

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Florian Heinemann

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