Suche

Anzeige

Neuer Meilenstein für Jeff Bezos: Über 100-Millionen Kunden nutzen Amazon Prime

Erstmals hat Amazon ausgewiesen, wie viele Kunden den vor 13 Jahren gestarteten Bezahldienst Prime nutzen – inzwischen mehr als 100 Millionen Menschen. Konzernchef Jeff Bezos machte die Angabe im Rahmen seines alljährlichen Aktionärsbriefs.

Anzeige

Der 2005 eingeführte Premiumdienst Prime gilt als Amazons wichtigstes Kundenbindungsinstrument. Vor allem für Vielbesteller ist das Angebot unschlagbar: Für die Jahresgebühr von 99 Dollar in den USA beziehungsweise 69 Euro in Deutschland wird die Ware garantiert am nächsten Tag kostenlos geliefert.

Doch der eigentliche Reiz von Prime geht inzwischen über den Lieferservice hinaus: Prime bietet Speicherplatz für Fotos und andere Daten an, vor allem aber jede Menge Content – Amazon Music gewährt kostenlosen Zugriff auf über zwei Millionen Songs, Tauende E-Books können kostenlos geladen und Tausende neue Filme und Serien über Prime Video gestreamt werden, das sich neben Netflix zum zweiten großen Streaming-Dienst der Internet-Ära etabliert hat.

US-Prime-Kunden geben im Jahr 2500 Dollar aus

Bisher hatte Konzernchef Jeff Bezos beharrlich über die Höhe der Prime-Kunden geschwiegen. Auf 80 Millionen schätzte der Business Insider im vergangenen Jahr die Kundenzahl von Amazons Premiumdienst, bei dem Kunden in den USA jährlich durchschnittlich 2500 Dollar ausgeben sollen, wie die Investmentbank Morgan Stanley ermittelt hat.

Fakten schuf Jeff Bezos nun mit dem Durchbruch durch die 100-Millionen-Kundenmarke im Rahmen des jährlichen Briefs an die Aktionäre, den CNBC-Marktkommentator James Cramer  „den vielleicht besten Aktionärsbrief“ nannte, „den ich je von einem CEO gelesen habe“.

Amazon bereits wieder fast auf Allzeithochs

An der Wall Street wurde Amazon nachbörslich mit weiteren Kursaufschlägen von knapp zwei Prozent auf 1554 Dollar belohnt. Seinem Status als Überflieger ohne Schwerkraft wird der E-Commerce-Gigant ohnehin seit Jahresbeginn wieder einmal gerecht.

Das neue Börsenjahr ist gerade einmal dreieinhalb Monate alt, da liegt Amazon an der Wall Street schon wieder um 33 Prozent vorne. Lohn der unwiderstehlichen Kursrally: Ein saftiger Anstieg in der Marktkapitalisierung um rund 150 Milliarden Dollar auf nunmehr 739 Milliarden Dollar.

Nachdem Amazon in den vergangenen Wochen kurzfristig durch Tweets von Donald Trump unter Druck geraten war, sind neue Allzeithochs und die Rückeroberung von Platz zwei im Börsenranking nun wieder in unmittelbarer Sichtweite. Microsoft und Alphabet liegen nach dem Börsenwert nur noch weniger als ein Prozent vor Amazon.

Anzeige

Kommunikation

Instagram

Instagram, Podcasts, Vertrauensfrage: So konsumiert Deutschland digitale News

Nachrichten über das Weltgeschehen erreichen junge Menschen in Deutschland inzwischen häufig über soziale Netzwerke wie Instagram. Das heißt aber noch lange nicht, dass diese auch vertrauenswürdiger als klassische Medien sind. Eine aktuelle Studie gibt Einblicke in die digitale Mediennutzung. mehr…

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Rückenwind für autonomes Fahren

Deutsche Autokäufer begrüßen die Auto-Allianz zwischen BMW und Daimler beim autonomen Fahren. Zu…

Unter Druck von Amazon, Otto & Co: Zalando will zum Marktplatz werden

Weil der Onlinehändler im Direktkundengeschäft nicht mehr die Wachstumsraten der Vorjahre erreicht, will…

Kauflaune der Bundesbürger sinkt zum zweiten Mal in Folge

Während der Konjunkturoptimismus der Verbraucher anhält, werden sie beim Geldausgeben vorsichtiger. Noch stabilisiert…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige