Marken-Award 2025: Insights zum Thema Social Media vs. Markenführung

Beim Live-Event rund um die 25. Verleihung des Marken-Awards gab es sechs Deep-Dive-Sessions zu den Herausforderungen im Marketing. In dieser Bildergalerie zeigen wir Impressionen und Stimmen von Speakerinnen und Speakern. Folge 4
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"Wie bleibt man als Marke auf Social Media noch sichtbar, ohne sich selbst zu verlieren?" Mit dieser Frage eröffnete absatzwirtschaft-Redakteur Andreas Marx (links) den Austausch. (© Uta Wagner, Lukas Oberbeul / absatzwirtschaft)

Marken geben Kontrolle ab – bewusst oder notgedrungen. In der Deep-Dive-Session „Totgescrollt? Social Media vs. Markenführung“ stand zur Debatte, wie sich Marken in einer Welt behaupten können, in der User, Content Creator und Algorithmen längst an der Markenführung mitwirken.

Dirk Hohnberg (Fisherman’s Friend) berichtete von der konsequenten TikTok-First-Strategie seiner Marke und der Rückbesinnung auf den Kernwert „Stärke“. Alina Ludwig (ALL IN – Artist Management) erklärte, warum Reichweite allein bei der Auswahl von Creatorn nicht reicht – und welche Fehler Unternehmen im Influencer Marketing machen. Arne Züll (Kapten & Son) empfahl, WhatsApp-Gruppen mit Kundinnen und Kunden – und plädierte für den Mut, Content auch mal ganz ohne Produkt zu denken.

Einigkeit bestand unter den Teilnehmenden darin: Totgescrollt? Nicht, wenn es Marken gelingt, Ideen zu entwickeln, die relevanten Gesprächsstoff liefern.

Das waren die Speakerinnen und Speaker der Deep-Dive-Session „Totgescrollt? Social Media vs. Markenführung“:

  • Andreas Marx, Redakteur absatzwirtschaft (Moderation)
  • Dirk Hohnberg (Marketing Director Fisherman’s Friend bei CFP Brands), Impuls: Niemals zu stark – der Markenkern ist unantastbar
  • Alina Ludwig (Managing Director bei ALL IN – Artist Management), Impuls: Influencer transformieren die Markenkommunikation
  • Arne Züll (Head of Brand bei Kapten & Son), Impuls: Markenkonsistenz in der Schnelllebigkeit
Dirk Hohnberg, Marketing Director für Fisherman’s Friend (rechts) setzt auf eine TikTok-First-Strategie. Und weil es dort auch sehr viel um Stärke geht, erlebt der Kult-Slogan "Sind sie zu stark, bist Du zu schwach" ein Revival. (© Uta Wagner, Lukas Oberbeul / absatzwirtschaft)
Das Interesse an der Session zur Wirkung von Social Media ist groß. (© Uta Wagner, Lukas Oberbeul / absatzwirtschaft)