Ob Regenbogenflagge, Klimakrise oder Demokratie: Unternehmen stehen zunehmend vor der Frage, ob sie sich gesellschaftlich positionieren oder lieber neutral bleiben sollen. Kann Haltung – auch als Provokation − ein bewusst eingesetztes Stilmittel sein, um auf eine Marke aufmerksam zu machen? Genau das wollte Moderator Jan Leiskau, Geschäftsführer solutions by Handelsblatt Media Group, in der Session „Marken unter Druck – Haltung zeigen oder lieber nicht“ wissen.
Der Druck auf Unternehmen kommt jedenfalls von vielen Seiten − von Kundinnen und Kunden, von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von Investorinnen und Investoren. Klar ist: Wer Haltung zeigt, kann Communitys aufbauen, Vertrauen schaffen und neue Zielgruppen gewinnen. Gleichzeitig drohen Shitstorms, Boykotte und politischer Gegenwind.
Kurzum: Wer sichtbar sein will, muss auch aushalten können und den Mut haben, standhaft zu bleiben. Und: Nichts zu sagen oder wankelmütig zu sein, ist längst auch eine Aussage. Der öffentliche Raum scheint sich nach Marken zu sehnen, die Emotionen und Werte vermitteln.
Das waren die Speakerinnen und Speaker der Deep-Dive-Session „Marken unter Druck – Haltung zeigen oder lieber nicht“:
- Janina Mütze (Gründerin & CEO Civey), Impuls: „Marken mit Meinung: Wenn manche Konsument:innen Haltung einfordern“
- Steffen Simon (Direktor Kommunikation, Nachhaltigkeit und Fans beim DFB), Impuls: „Zwischen Spielfeld und Stellungnahme – warum Haltung beim DFB eine Selbstverständlichkeit ist“
- Ralf Hape (Geschäftsführer ARD Media), Impuls: „Haltung − ein Balanceakt zwischen Reichweite und Verantwortung“
- Klaus Schmäing (Director Marketing Fritz-Kola), Impuls: „Haltung muss zum Unternehmen passen“










