Global führend in der Mikroskopie, präzise in der Optik, zukunftsorientiert in der Medizintechnik: Die Marke Carl Zeiss steht wie kaum eine andere für ausgezeichnete deutsche Ingenieurskunst. Doch hinter dem weltweit renommierten Technologieunternehmen steckt weit mehr als nur ökonomischer Erfolg.
Zeiss hat sich auch dem gesellschaftlichen Miteinander verschrieben – und zeigt, wie Markenführung und soziales Engagement in Zeiten globaler Herausforderungen neu gedacht werden können. Mit der Initiative „A Heart for Science“ beweist Zeiss, dass unternehmerische Verantwortung nicht am Werkstor endet.
Die Neugier als Antrieb
Während Klimawandel, Digitalisierung und Ressourcenknappheit dringend nach innovativen technischen Lösungen verlangen, lässt das Interesse an den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) seit Jahren nach. Für Zeiss ein Weckruf – und der Ausgangspunkt für eine Initiative, die längst über die Unternehmensgrenzen hinausreicht.
„Nachhaltigkeit braucht innovative Lösungen, die oft durch MINT-Berufe entstehen. Mit unserer Corporate-Volunteering Initiative ‘A Heart for Science’ wollen wir als Zeiss-Mitarbeitende Jugendliche inspirieren, MINT zu entdecken und aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken“, sagt Judith Walter, Head of Corporate Social Responsibility (CSR) bei Zeiss.

Wissenschaft fördern – mit echtem Herzblut
2022 ins Leben gerufen, hat sich „A Heart for Science“ innerhalb kürzester Zeit zu einem zentralen Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements bei Zeiss entwickelt. Das Besondere: Die Initiative lebt vom freiwilligen Einsatz der Mitarbeitenden – von Ingenieurinnen, Forschern, Produktentwicklerinnen und Fachkräften, die in Klassenzimmern weltweit ihr Wissen teilen, Experimente begleiten, Mikroskope aufbauen und als A-Heart-for-Science-Volunteers zusammen mit Kindern und Jugendlichen auf naturwissenschaftliche Entdeckungsreise gehen.
Chief Transformation Officer Susan-Stefanie Breitkopf erklärt: „Das Besondere an ‚A Heart for Science‘ ist, dass es unseren Mitarbeitenden durch ihr persönliches Engagement gelingt, junge Menschen für Naturwissenschaften und Mathematik zu begeistern – und sie so zu Botschaftern unserer Initiative werden.“

Einer dieser engagierten Mitarbeiter ist Frank Vogler, Head of Product Application Specialists bei Zeiss Research Microscopy Solutions (RMS). Während eines Workshops in Alpbach, Österreich, erklärt Vogler den Schülerinnen und Schülern die Funktionsweise eines Mikroskops. Dabei tauchten sie in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen ein und betrachteten selbst gesammelte Naturproben mithilfe modernster Mikroskoptechnik. „Es ist immer wieder eindrucksvoll, wenn Kinder durch ein Mikroskop gucken und dabei die kleinsten Bausteine der Natur entdecken. Die strahlenden Gesichter der Schülerinnen und Schüler, wenn sie Einblicke in die Natur bekommen, die sie so vorher noch nie hatten, − das ist es, was mich für mein Engagement als A Heart for Science Volunteer motiviert.“
Insgesamt unterstützen derzeit mehr als 500 Volunteers in 20 Ländern die Initiative: Sie veranstalten altersgerechte Workshops und begleiten Kinder und Jugendliche dabei, mithilfe von Hochleistungsmikroskopen die Wunder der Natur spielerisch zu entdecken. Gelernt wird unter anderem in Zeiss-Laboren in Berlin, Aalen, Bilbao, Bengaluru (Indien), in Dublin (Kalifornien) und in Qaanaaq,im Norden Grönlands. Dabei nutzt „A Heart for Science“ gezielt das globale Netzwerk von Zeiss: Die lokalen Standorte arbeiten eng mit Schulen und Bildungseinrichtungen vor Ort zusammen – angepasst an die jeweiligen kulturellen und regionalen Bedürfnisse.
Wenn Mikroskopie die Augen öffnet
Wie sieht eigentlich der Flügel eines Schmetterlings aus, wenn man ihn stark vergrößert? Welche Muster befinden sich unter der Oberfläche eines Blattes aus dem Park? Und wie lassen sich unter einem Mikroskop Strukturen erkennen, die mit bloßem Auge unsichtbar sind? Fragen, die sich Kinder und Jugendliche stellen, die an einem der Zeiss-Workshops teilnehmen.
Die Reaktionen sind eine Mischung aus Staunen und Faszination gleichermaßen. „Das war richtig cool“, berichtet etwa Andreas, nachdem er entdeckt hat, wie die Flügelstruktur eines Schmetterlings aufgebaut ist. Auch Martha ist begeistert: „Manche Sachen sehen von außen total unspektakulär aus – aber im Mikroskop sind sie plötzlich richtig spannend.“
Digital stark, analog wirksam
Auch im digitalen Raum zeigt Zeiss, wie moderne Markenführung im Bildungsbereich funktioniert: 29,1 Millionen Impressionen, 3,1 Millionen Videoaufrufe – die Zahlen belegen, dass „A Heart for Science“ junge Zielgruppen online erreicht. Dabei verzichtet Zeiss bewusst auf plakative Eigenwerbung. Stattdessen wird eine Botschaft vermittelt: Wissenschaft ist spannend, zugänglich – und sie braucht jeden und jede einzelne.
Die Initiative geht mit ihrem Engagement weit über klassisches Sponsoring oder Corporate Social Responsibility hinaus. Es ist ein Beispiel für eine neue Art von Markenführung, die gesellschaftliche Relevanz nicht nur kommuniziert, sondern auch lebt. Das Engagement ist langfristig angelegt, strategisch verankert – und trotzdem emotional aufgeladen.

Die Forschenden von morgen fördern
Bildung verändert sich weltweit – und oft fehlt es an Ressourcen, Begeisterung oder Vorbildern. Zeiss schließt genau diese Lücke: mit Technik, Expertise und Empathie. So wird eine Marke zu echtem gesellschaftlichen Engagement. Denn „A Heart for Science“ ist mehr als ein Programm – es ist ein Versprechen an die Zukunft. Ein Versprechen an kommende Generationen, dass Technik und Naturwissenschaften nicht nur in Büchern und Labors zu Hause, sondern mitten im Leben zu finden sind.
„Sogar im Herzen Tokios entdeckten Kinder und Familien durch Bodenuntersuchungen den Reichtum der Natur. Mithilfe von Zeiss-Mikroskopen erforschten sie das unsichtbare Leben und weckten so Staunen, Neugier und Achtsamkeit für die Welt der Lebewesen. So öffnen wir als verantwortungsbewusstes Unternehmen die Tür zu Umweltbewusstsein und Wissenschaft“, berichtet Vincent Mathieu, Head of Zeiss Japan über seine Arbeit mit Jugendlichen. Vielleicht ist genau diese Einstellung das Erfolgsgeheimnis der Initiative „A Heart for Science“: Sie inspiriert nicht nur Kinder – sondern auch Erwachsene und das Unternehmen selbst, jeden Tag aufs Neue.
Übrigens: Der Fokus auf Wissenschaft und Technik ist bei Zeiss Teil der eigenen Unternehmensgeschichte: Das Unternehmen wurde 1846 als Werkstatt für Feinmechanik gegründet und war schon früh mit Forschung und Bildung verbunden – unter anderem durch die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der ältesten wissenschaftsfördernden Stiftungen Deutschlands.
