Seit Samstag ist es wieder so weit: Wie jedes Jahr kommen Kunstschaffende aus ganz Europa – und zunehmend auch aus anderen Teilen der Welt – zum Eurovision Song Contest (ESC) zusammen. Sie alle wollen ihre Nation im musikalischen Wettstreit erfolgreich vertreten. Doch der ESC ist nicht nur eine Bühne für Musik, sondern auch ein globales Event, das von zahlreichen Sponsoren unterstützt wird. Diese Partnerschaften spielen eine entscheidende Rolle, um das Event auf internationalem Niveau zu realisieren.
ESC 2025 in Basel: Ein Überblick
Der ESC 2025 findet vom 10. bis 17. Mai unter dem Motto „Crossing Borders“ in Basel statt. Das Herzstück bildet die St. Jakobshalle, eine der modernsten Veranstaltungshallen Europas. Hier werden die drei Haupt-Liveshows ausgetragen:
- Erstes Halbfinale: Dienstag, 13. Mai 2025, 21 Uhr
- Zweites Halbfinale: Donnerstag, 15. Mai 2025, 21 Uhr
- Grand Final: Samstag, 17. Mai 2025, 21 Uhr
Begleitend zu den Shows erwartet die Besuchenden ein vielfältiges Rahmenprogramm in der ganzen Stadt. Das Eurovision Village bietet Platz für etwa 12.000 Personen. Gäste können kulinarische Angebote und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm genießen. Auftritte von ehemaligen ESC-Teilnehmerinnen und -teilnehmern wie Remo Forrer, Luca Hänni und Anna Rossinelli sowie internationalen Künstlerinnen und Künstlern wie Conchita Wurst und 90er-Jahre-Ikonen wie Rednex und Snap sind angekündigt.

Sponsoren des ESC 2025: sechs nationale Partner
Neben den bestehenden internationalen Partnern wie Bailey’s, Booking.com oder Easy Jet unterstützen auch sechs nationale Unternehmen das Event. Mit Novartis, Helvetia, der Basler Kantonalbank (BKB), Swisscom, dem Euro Airport Basel Mulhouse Freiburg und den Jungfraubahnen finanzieren gleich mehrere Schwergewichte der Schweizer Wirtschaft den ESC 2025 mit.
Novartis, eines der weltweit größten Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel, tritt nach eigenen Angaben als Sponsor auf, um die Kraft der kollektiven Kreativität und internationalen Zusammenarbeit zu feiern. Man wolle die Vielfalt an Talenten, die das eigene Unternehmen vorantreiben, durch die universelle Sprache der Musik hervorheben, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.
Die Helvetia Versicherung, ein weiteres Schweizer Traditionsunternehmen, ist ebenfalls Teil des Sponsorenpools. Im Rahmen dieses Engagements öffnet die Versicherungsgruppe ihren erst kürzlich eröffneten Campus für die ESC-Community. Der Campus soll sich während des Events zu einem Teil der Partymeile in der Basler Innenstadt verwandeln. Martin Jara, CEO von Helvetia Schweiz, sagt, die Beteiligten des Unternehmens seien stolz, zu einem unvergesslichen Volksfest in Basel beizutragen. Er nennt den ESC ein „Fest, das über die Grenzen von Basel und der Schweiz hinaus zeigt, dass Toleranz, Vielfalt und der kulturelle Austausch zwischen verschiedenen Kulturen von zentraler Bedeutung sind”.
Die Basler Kantonalbank (BKB) trägt zum Eurovision Song Contest in Basel bei, indem sie den Eurovision Square auf dem Barfüsserplatz mit einem vielfältigen musikalischen Programm unterstützt. Dort haben die Besuchenden die Möglichkeit, beim Projekt “Sing! Basel” gemeinsam in einem Chor zu singen und ein besonderes Gemeinschaftserlebnis zu schaffen. Im Eurovision Village können sie zudem ihr eigenes Musikvideo aufnehmen und sich selbst wie auf der Bühne erleben.
Auch Swisscom, der führende Telekommunikationsanbieter der Schweiz, zählt zu den Sponsoren. Das Unternehmen sorgt unter anderem dafür, dass die technologische Infrastruktur des ESC funktioniert und das Event in Echtzeit erlebbar wird.
Als der internationale Flughafen der Region gewährleistet der Euro Airport Basel Mulhouse Freiburg, dass sowohl Fans als auch Künstlerinnen und Künstler problemlos zu dem globalen Event anreisen können.
Außerdem tritt die Jungfraubahnen-Gruppe als Sponsor auf. Das Unternehmen betont die eigene Geschichte und Verbindung zum ESC 1956 in besonderer Weise: Der Jungfraujoch, der höchstgelegene Bahnhof Europas, spielte bereits eine entscheidende Rolle bei der ersten ESC-Übertragung in die Schweiz. Eine Richtstrahlantenne auf dem Jungfraujoch ermöglichte damals die Übertragung der TV-Bilder in die Schweiz und nach Europa.

Zwar nicht als Sponsor, aber als offizielle Dienstleisterin maßgeblich für touristisches Gelingen verantwortlich, sind auch die Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Während der Eurovisionswoche gibt es spezielle Angebote für die An- und Rückreise: Zusammen mit den regionalen Transportunternehmen bringt die SBB die Besucherinnen und Besucher mit 85 Extrazügen nach Basel und bis spät in der Nacht wieder nach Hause.
Nationale Marken präsentieren sich global
Der Eurovision Song Contest bietet diesen nationalen Sponsoren die besondere Möglichkeit, ihre Marken global zu präsentieren und von der festlichen Atmosphäre sowie der weltweiten Reichweite des Events zu profitieren. Mit Millionen von Zuschauenden ermöglicht es der ESC den Marken, internationale Präsenz zu zeigen.
Gleichzeitig sind Sponsoren wie diese entscheidend für den Erfolg des Events, da sie sowohl das finanzielle Rückgrat bilden als auch kreative Partnerschaften und Werbung ermöglichen.
