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Die größten Sponsoren in der 3. Liga

Sunmaker
1860 vs. Preußen Münster in der 3. Liga: Neue Saison mit neuen Sponsoren. © Imago

Am vergangenen Wochenende war der Startschuss für die Saison 2019/20 im deutschen Profifußball. Den Anfang machte dabei die 3. Liga. Ein exklusiver Blick in die Partner- und Sponsorenstruktur der Spielklasse.

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Als am vergangenen Freitagabend 1860 München und Preußen Münster die neue Saison der dritthöchsten deutschen Fußball-Spielklasse eröffneten, waren bei den nordrhein-westfälischen Gästen gleich alle der drei in Eigenregie vermarktbaren Partner neu: Jako ist als Nike-Nachfolger der neue SCP-Ausrüster, als Ärmelsponsor war der Fitnessproduktehersteller Biamed an Bord und zu guter Letzt konnten die Münsteraner den Wettenanbieter Sunmaker als Ersatz für das ausgeschiedenen Trikotsponsor Schauinsland-Reisen gewinnen.

Novum: Sunmaker Hauptsponsor von 7 Clubs

Sunmaker in der Spielzeit 2019/20 nicht nur Trikotsponsor von Preußen Münster, sondern von gleich sechs weiteren der insgesamt 20 Clubs. Dies sind: 1. FC Magdeburg, Carl Zeiss Jena, FSV Zwickau, Hallescher FC, Hansa Rostock und Waldhof Mannheim. Sieben Hauptsponsorships in einer Liga, das ist ein absolutes Novum im deutschen Profifußball. Zusätzlich dazu ist Sunmaker in der Saison 2019/20 auch Trikotsponsor von den beiden Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen und VfL Osnabrück sowie dem Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07. Beim Zweitliga-Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden ist Sunmaker zudem als Ärmelsponsor werblich präsent.

Sunmaker wurde im Jahr 2004 gegründet. Seit Juli 2015 gehört der Wettenanbieter zum schwedischen börsennotierten Unternehmen Cherry AB, das bereits seit 1963 Casinos betreibt.

Hauptsponsoren zahlen 7,4 Millionen Euro

Insgesamt werben 13 verschiedene Unternehmen als Hauptsponsoren in der 3. Liga. Sie zahlen nach Schätzungen von absatzwirtschaft kumuliert rund 7,4 Millionen Euro in der laufenden Spielzeit. Das entspricht rund 390.000 Euro pro Club. Allein Sunmaker dürfte zwischen 2 und 2,5 Millionen Euro für seine sieben Engagements aufwenden. In der Berechnung wurde dabei der FC Bayern München II ausgeklammert, da er gesondert vom Hauptverein keine eigene Sponsorenvermarktung betreibt.

Ausrüster: Puma dominiert vor Nike

Unter den Ausrüstern konkurrieren in dieser Drittliga-Spielzeit acht Wettbewerber um die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden. Die meisten Clubs laufen in Trikots des fränkischen Herstellers Puma auf. Dazu zählen: Carl Zeiss Jena, FC Ingolstadt, FSV Zwickau, Hallescher FC und der Aufsteiger Viktoria Köln. Ebenfalls sind als Sportartikelhersteller Adidas (2 Clubs), Erima (1) Jako (3), Capelli Sport (3), Macron (1), Nike (4) und Uhlsport (1) in der 3. Liga aktiv.

Ärmelsponsoring: Bwin wechselt die Seite

Eine elementare Neuerung hat es im Ärmelsponsoring der Drittligisten gegeben. Bwin, der Hauptpartner des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) für die 3. Liga, ist zur neuen Saison vom linken auf den rechten Trikotärmel aller Clubs gewechselt. Die linke Seite können die Clubs daher individuell als Partnerfläche verkaufen. Auffällig war zum Saisonstart, dass gleich fünf Clubs bisher nicht von dem Recht Gebrauch machten (der FC Bayern München II nicht mit eingerechnet), beziehungsweise, es nicht geschafft haben, die entsprechende Werbefläche zu vermarkten: 1. FC Kaiserslautern, SG Sonnenhof-Großaspach, SpVgg Unterhaching, SV Meppen und Viktoria Köln.

Die größten Sponsoren der 3. Liga in der Übersicht

Quelle: absatzwirtschaft

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