Suche

Werbeanzeige

Was ein Tabakwerbeverbot für branchenübergreifende Auswirkungen hätte

Der Fall: Die Bundesregierung will Zigarettenwerbung auf Plakaten und im Kino bis zum Jahr 2020 verbieten. Die Marketingbranche: Der ZAW appelliert an die Bundesregierung, von unverhältnismäßigen und nicht zu rechtfertigenden Eingriffen in den Werbemarkt Abstand zu nehmen

Werbeanzeige

In geschlossenen Räumen darf in manchen Bundesländern Deutschlands nicht mehr geraucht werden. Nun soll auch der Außenwerbung und Kinowerbung ein Riegel vorgeschoben werden.“Der entsprechende Gesetzentwurf wird in Kürze im Kabinett behandelt“, sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Das geplante Tabakwerbeverbot ab 2020 schließt dem Bericht zufolge auch E-Zigaretten ein und erstreckt sich auf Außenflächen wie Plakatwände oder Litfaßsäulen. Das Werbeverbot in Kinos solle bei allen Filmen gelten, die für Zuschauer unter 18 Jahren freigegeben sind, was der überwiegende Teil der Filme ist.

ZAW äußert scharfe Kritik

„Ein Totalverbot der Tabakwerbung wäre ein Eingriff in den Werbemarkt von bislang nicht gekannter Tiefe“, sagt ZAW-Hauptgeschäftsführer Manfred Parteina, „dem stünden keine gesundheits- oder verbraucherschützenden Wirkungen gegenüber. Ein Werbeverbot wird niemanden veranlassen, mit dem Rauchen aufzuhören oder gar nicht erst anzufangen.“ Gleichzeitig sieht der ZAW die Gefahr einer erheblichen Signalwirkung auch auf andere Branchen. „Bei der Debatte über das Tabakwerbeverbot geht es auch um eine branchenübergreifende ordnungspolitische Grundsatzentscheidung“, so Parteina. Es gäbe laut ZAW auch kein sachliches Argument, die Ausschaltung der Tabakwerbung politisch oder gesellschaftlich zu befürworten.

Auch der Deutsche Zigarettenverband (DZV) hat die Pläne der Bundesregierung für ein Werbeverbot für Zigaretten auf Plakaten und in Kinos als „völlig überzogen“ kritisiert. „Zigaretten sind ein legales Produkt, für das Unternehmen auch legal werben können müssen“, sagte DZV-Geschäftsführer Jan Mücke am Samstag der Nachrichtenagentur AFP.

Digital

Neue Studie: HubSpot präsentiert „The Future of Content Marketing“ auf der dmexco

HubSpot stellte auf der dmexco die neue Studie „The Future of Content Marketing“ vor, die einen Einblick in die aktuellen Online-Vorlieben und -Wünsche von Verbrauchern gibt. Inken Kuhlmann erläutert die Ergebnisse und zeigt, wohin die Entwicklung geht. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Sie snappen 30 Minuten am Tag: Snapchat meldet fünf Millionen deutsche Nutzer

Auf der diesjährigen Dmexco ist ein Newcomer vertreten, der in den vergangenen beiden…

Dekadente Luxusreisen: So originell binden Chefs ihre Mitarbeiter ans Unternehmen

Wie bindet man Mitarbeiter an eine Firma? Das Unternehmen UNIQ GmbH, zu dem…

Das sind die wichtigsten Verteidigungsmaßnahmen um Ihren Workspace zu schützen

200.000 betroffene Computer in 150 Ländern, hunderte Millionen Dollar Schaden. Ein Erpressungstrojaner namens…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

  1. Ich finde es ja erstaunlich, dass Deutschland noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist, und Tabakwerbung immer noch erlaubt.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige