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Nach 40 Jahren Tabakwerbeverbot: Jetzt qualmt die E-Zigarette im TV

Nach 40 Jahren Tabakwerbeverbot setzt Lynden mit seinem Spot auf viel Rauch © Lynden 2015

Erstmals seit dem TV-Tabakwerbeverbot von 1975 kehrt Dampf auf deutsche Mattscheiben zurück: Der Anbieter von E-Zigaretten im deutschsprachigen Raum, PowerCigs.de, bewirbt die Produkte seiner neuen Marke LYNDEN im deutschen Werbefernsehen.

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“Wir haben uns alle daran gewöhnt, dass es im Werbefernsehen keinen Tabakrauch mehr gibt”, sagt René Linden, Gründer der LYNDEN-Muttergesellschaft PowerCigs. “Das Besondere an unserer TV-Werbung ist daher sicher, dass wir auch den Dampf von E-Zigaretten zeigen.”

Die TV-Kampagne von LYNDEN wird durch Aktionen im Internet begleitet. Auf der Website veranschaulicht ein Making-Off die Entstehung des TV-Werbespots. Im Social Media Bereich bilden kreative Visualisierungen des TV-Werbemottos LYNDEN #befree den Kick-Off der Kampagne. “Immer mehr Erwachsene sehen im Dampfen von E-Zigaretten eine neue Art des Genusses. Unsere Marktforschung zeigt: Die Alternative zum Rauchen verbessert das Wohlbefinden unserer Kunden.”

 Der deutsche Markt für E-Zigarette

In Deutschland dampfen mehr als zwei Millionen Menschen regelmäßig E-Zigaretten, Tendenz stark steigend. Rund 150 Millionen Euro wurden 2014 hierzulande umgesetzt. Zum Vergleich: Circa 20 Millionen Deutsche rauchen. Damit ist der deutsche E-Zigaretten-Markt laut René Linden ein “schlafender Gigant”, der jetzt erwache.

In den USA, dem größten Markt für E-Zigaretten, haben sich die Umsätze mit E-Zigaretten im Jahr 2014 auf drei Milliarden US-Dollar zum Vorjahr verdreifacht. Zum Vergleich: Die Umsätze mit Tabak liegen in den USA bei rund 30 Milliarden US-Dollar.

So funktioniert die E-Zigarette

Eine E-Zigarette besteht aus Akku, Verdampfer und Flüssigkeit (Liquid). Beim Inhalieren wird das Liquid wie bei einem Wasserkocher verdampft. Inhaltsstoffe sind Geschmacksaromen, Propylenglykol, Glycerin und eine Nikotindosis nach Wahl. Auch ein Nikotingehalt von 0 mg ist im Angebot, Konsumenten können sukzessiv auf Null Nikotin reduzieren. Gleichwohl nehme das Unternehmen Kinder-, Jugend- und Nichtraucherschutz ernst, so René Linden weiter. “E-Zigaretten gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Daher adressieren wir explizit nur Erwachsene ab 35 Jahren.”

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Kommentare

  1. Könnten Sie bitte mal die Sequenz in dem Werbespot kenntlich machen, wo viel oder überhaupt Rauch gezeigt wird und erklären, wie dieser bei einer E-Zigarette entsteht.

  2. FLUCH ODER SEGEN
    Jede nicht gerauchte herkömmliche Zigarette ist ein Segen.
    Wieso eigentlich nicht auch Alkohol verbieten, wenn wir schon mal dabei sind weitere Verbote zu installieren?
    Meinung eines langjährigen Freesmoke E-Zigaretten Rauchers der nun wieder ohne Probleme Treppensteigen kann und sich die Lebensqualität zu 100% verbessert hat.
    http://www.freesmoke.eu/E-Zigaretten-Liquids

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