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Top-Thema: Capri Sonne heißt jetzt Capri Sun und kassiert in den sozialen Medien dafür Gegenwind

Diese Woche war für Rocket Internet nicht so prickelnd, Capri Sonne hat wohl ausgeprickelt und erhält neuen Namen und zu guter Letzt kann Xing prickelnde Zahlen vorweisen. Unser Wochenrückblick

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Der Absturz der Woche: Rocket Internet

Oliver Samwer, Rocket-Internet-Chef, musste in den letzten zwei Jahren viele Schläge hinnehmen. Nun folgt der Nächste: Der schwedische Investor Kinnevik verkauft massiv Aktien an Rocket Internet. Die Schweden stellen die Hälfte ihrer Aktien an der Berliner Internet-Holding zum Verkauf. Kinnevik platzierte binnen weniger Stunden über die Investmentbank Bank of America Merrill Lynch 10,9 Millionen Aktien. Die Notierung von Rocket Internet brach daraufhin gestern zeitweise um zehn Prozent ein. Zwischen den Unternehmensführungen kriselt es Kennern zufolge schon länger. Nur Rocket-Mitaktionär United Internet hält Oliver Samwer, hingegen weiter die Stange. Mehr zum Thema lesen sie bei meedia.de.

Der Scherz der Woche: Capri Sonne .. äh Capri Sun

„Es tut uns leid, dass Dir unsere Namensänderung missfällt. Es handelt sich nicht um einen Scherz, sondern um eine bewusste markenstrategische Maßnahmen. Capri-Sun konnte sich über die Jahre international etablieren. Diese Internationalisierung ist auch ein wichtiger Grund für die angesprochene Namensänderung. Wir möchten in Zukunft gerne einheitlicher auftreten und gleichzeitig unseren geschmacklichen Werten treu bleiben.“ Und das Netz tobt. Das Fruchtgetränk Capri-Sonne wird umbenannt in Capri Sun – damit das Getränk international unter einem einheitlichen Namen vermarktet werden kann. Was ein „Schmarrn“, denkt sich das Netz und twitter wild drauf los:

Der Angriff der Woche: Telekom-Hacker

Knapp drei Monate nach dem massiven Hackerangriff auf Internetrouter der Deutschen Telekom ist ein Verdächtiger in London festgenommen worden. Kräfte der britischen National Crime Agency hätten den 29 Jahre alte Mann am Mittwoch an einem Londoner Flughafen gefasst. Er soll Ende November Router der Deutschen Telekom angegriffen haben. Die deutschen Gesetzte sehen für eine „vollendete Computersabotage“ im besonders schweren Fall eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis 10 Jahre vor. Die Staatsanwaltschaft Köln betreibt die Auslieferung des Beschuldigten nach Deutschland. Mehr zum Thema.

Der Erfolg der Woche: Xing

Xing-Chef Thomas Vollmoeller schaut zufrieden, gar gelassen auf das Jahr 2016 zurück. „Wir haben im Jahr 2013 das Ziel ausgegeben, unsere Umsätze von 2012 bis 2016 zu verdoppeln – und haben geliefert“, kommentiert der Chef die vorläufigen Geschäftszahlen. Die können sich sehen lassen, denn es gibt deutlichen Zuwachs bei Gewinn, Umsatz und Mitgliederzahlen. Und tatsächlich: In der Bilanz stehen deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn, der Mitgliederzuwachs ist auf einem Rekordhoch. Dazu wird weiter fleißig eingekauft: Im April 2016 übernahmen Xing das Schweizer Start-up Buddy Broker. Die haben eine Suchtechnologie entwickelt, die es schafft, das Unternehmen einfach recherchieren können, ob ihre eigenen Mitarbeiter bei Xing Kontakte haben, die auf offene Stellen passen. Findet sich ein entsprechender Kontakt, schlägt die Software automatisch vor, den Bekannten, Kollegen oder Freund auf die Ausschreibung hinzuweisen. Eine neue Art an Geld zu kommen, denn jedes Unternehmen bezahlt für die Nutzung der Software eine monatliche Gebühr. Doch die Konkurrenz schläft nicht und gerade Facebook will in diesen Markt vordringen. In den USA und Kanada testet das soziale Netzwerk die Zusatzfunktion „Jobs on Facebook“. Über das ganze Thema schreibt das Handelsblatt.

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