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Top-Studie: Nachfrage nach Videos wächst ungebrochen, vor allem in sozialen Netzwerken

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: YouTube ist wichtigste Video-Plattform

Der Report „The Future of Content Marketing“ von HubSpot offenbart die Vorlieben der Verbraucher für Videoinhalte. Demnach ist das Verlangen nach Videos im Vergleich zum Vorjahr noch weiter gestiegen, und Verbraucher konsumieren Videos am häufigsten über soziale Netzwerke, allen voran YouTube, die deutlich vor Streaming-Diensten wie Netflix und Amazon Video liegen.

Die Bedeutung von Videoinhalten nimmt online weiter zu, das zeigt eine aktuelle Studie von HubSpot, Anbieter einer All-in-one-Plattform für Marketing, Vertrieb und Kundenservice. 71 Prozent der internationalen Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie online mehr Videos konsumieren als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig wächst das Verlangen nach Videoinhalten weiter. 53 Prozent der Befragten gaben an, dass Sie sich mehr Videoinhalte wünschen. Diese liegen mit 53 Prozent noch vor Formaten wie Nachrichtenartikeln (46 Prozent) und Social-Media-Posts (44 Prozent). Das Verlangen nach audiovisuellen Inhalten ist damit im Vorjahresvergleich um zehn Prozentpunkte gestiegen. Das betrifft vor allem jüngere Verbraucher zwischen 18 und 24 Jahren: Von Ihnen wünschen sich rund zwei Drittel (65 Prozent) noch mehr Videos. Und auch wenn es um Inhalte von Unternehmen geht, wollen mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller Befragten Videos im Allgemeinen und 34 Prozent vor allem Social-Media-Videos sehen.

YouTube ist wichtigstes Portal für Video-Konsum: Um Videos zu konsumieren, nutzen Verbraucher Online-Portale und Streaming-Dienste. Unter diesen führt die Video-Plattform YouTube mit 83 Prozent das Wettbewerberfeld deutlich an. Facebook rangiert auf Platz zwei mit 67 Prozent. In Deutschland ist der Abstand zwischen beiden Plattformen mit 80 Prozent zu 51 Prozent noch deutlicher. Diese Erkenntnis ist für Unternehmen besonders aufschlussreich, weil Facebook für 51 Prozent und YouTube für 47 Prozent der Umfrageteilnehmer zugleich die wichtigsten Inspirationsquellen für neue Trends, Produkte und Services sind. Erst an dritter Position der beliebtesten Video-Portale folgt im internationalen Vergleich der Streaming-Dienst Netflix (39 Prozent), auf den mehr als doppelt so viele Prozentpunkte entfallen wie auf Amazon Video (18 Prozent). Aber in Deutschland sieht das anders aus: Hier liegt Amazon Video mit 21 Prozent auf dem dritten Platz vor Netflix mit 18 Prozent.

Unterhaltsame und lustige Videos kommen in sozialen Netzwerken am besten an:Die Umfrageteilnehmer gaben außerdem an, dass sie in den sozialen Netzwerken am liebsten unterhaltsame (73 Prozent) und lustige (70 Prozent) Videos schauen, gefolgt von informativen (61 Prozent) und inspirierenden (47 Prozent) Inhalten. Animierte (26 Prozent) Videos oder Live-Übertragungen (24 Prozent) nimmt nur rund ein Viertel der Befragten mit Begeisterung auf.

Gute Videos schaffen Bindung zum Unternehmen: Darüber hinaus teilten 81 Prozent der Befragten mit, dass sie kürzere Videos bevorzugen. Während Inhalte, die offensichtlich Werbezwecken dienen, von 77 Prozent abgelehnt werden, animieren „coole“ Videos 66 Prozent der Verbraucher sogar dazu, nach weiteren Inhalten des jeweiligen Anbieters zu suchen. Damit steigt die Chance, dass sich die Verbraucher merken, wer der Autor bzw. die Quelle eines Videos war. Ferner nimmt der Trend zu, Videos auf dem Smartphone anzusehen: 64 Prozent der Befragten nutzen ihr mobiles Gerät heute häufiger dafür als noch vor einem Jahr.

Für den Report „The Future of Content Marketing“ wurden 3.010 Verbraucher zu je einem Drittel aus Deutschland, den USA und Lateinamerika (Kolumbien und Mexiko) zu ihren Online-Gewohnheiten befragt. Es gab ein ausgewogenes Verhältnis, was die Geschlechter und die Verteilung auf die Altersgruppen von 18 bis Ü55 Jahren angeht.

Die vollständige Studie mit zahlreichen Informationen zu länderspezifischen Unterschieden und verschiedenen Altersgruppen ist online abrufbar.

Top 2: Jeder zweite Smartphone-Dollar geht an Apple

Apple bleibt auf dem internationalen Smartphone-Markt das Maß aller Dinge. Laut einer Erhebung von Strategy Analytics kommt das Unternehmen aktuell bei einem Absatzanteil von rund 19 Prozent auf einen Umsatzanteil von 51 Prozent. Grundlage für diese herausragende Marktposition ist, dass Apple ausschließlich im Hochpreis-Segment unterwegs ist. So liegt der durchschnittliche Verkaufspreis eines iPhones bei fast 800 US-Dollar. Zum Vergleich: Konkurrent Samsung kommt nur auf 254 US-Dollar.

 

Top 3: Jeder Vierte fürchtet Kamera-Spione

Versteckte Beobachter in den eigenen vier Wänden zu haben – eine Horrorvorstellung für die meisten Menschen. Für Cyberkriminelle bieten Kameras in Computern und Handy genau das: ein mögliches Einfallstor, um Personen auszuspionieren. Viele Menschen wollen sich gezielt dagegen schützen. So deckt jeder vierte Nutzer (27 Prozent) von Laptops, Tablet-Computern und Smartphones die Kamera seines Geräts bewusst ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Wenn Hightech-Geräte mit Schadprogrammen infiziert sind, können Cyberkriminelle die integrierten Kameras zur ungewollten Überwachung einsetzen“, sagt Dr. Nabil Alsabah, Referent für IT-Sicherheit beim Bitkom. „Wer ganz sicher gehen will und die Gerätekamera kaum nutzt, kann die Linse der Kamera auch abkleben.“ Der Komfort bei der Gerätenutzung werde dadurch aber eingeschränkt.

Doch die große Mehrheit der Gerätenutzer entscheidet sich dagegen. Zwei von Drei (69 Prozent) lassen ihre Kameralinsen unbedeckt. Vor heimlichen Kameraaufnahmen fürchten sich vor allem jüngere Nutzer. Mit 38 Prozent verdeckt mehr als jeder Dritte der 14- bis 29-Jährigen die Linse seines Laptops, Tablet-Computers oder Smartphones. Mit steigendem Alter nehmen diese Bedenken immer mehr ab. Verdecken bei den 50- bis 64-Jährigen noch 23 Prozent der Gerätenutzer ihre Linsen, so sind es bei den über-65-Jährigen nur noch 13 Prozent.

„Nutzer sollten die Software ihrer Geräte immer auf dem aktuellsten Stand halten, um möglichen Sicherheitslücken vorzubeugen“, so Alsabah. Bei verdächtigen Aktivitäten sollte ein Gerät mit Viren-Scannern auf Schadprogramme überprüft werden. „Die letzte Option ist immer, ein infiziertes Gerät zu formatieren, was alle Daten auf den internen Speichern löscht und Schadprogramme entfernt.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.166 Personen ab 14 Jahren befragt, die privat einen Computer oder ein Smartphone nutzen. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lautete: „Decken Sie Ihre Kameras an Laptops, Tablets oder Smartphones gezielt ab, um sich vor Angriffen von Hackern und Internetkriminellen zu schützen?“

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