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Pasta auf der Heimreise, aber noch kein selbstfahrendes Auto? Dann nehmen Sie doch die Bahn…

Wenn es nach der Deutsche Bahn geht, ist das autonome Fahren längst Realität

Yoga, ein Nickerchen, Pasta schlemmen, ein Kaffeekränzchen mit der besten Freundin oder einfach mal die Füße hochlegen – Zeit dafür werden wir alle bald in unseren selbstfahrenden Auto haben. Das hieße jedoch: Warten bis es dann endlich soweit ist mit der Technik. Von wegen meint die Deutsche Bahn in ihrem neuesten Spot, in dem sie mit den Vorteilen des autonomem Fahrens wirbt.

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Tesla & Co. arbeiten mit Hochdruck an autonom fahrenden Autos. Wann dieses Mobilitätskonzept zu unserem Alltag gehört, steht jedoch noch in den Sternen. Genau diesen Missstand nutzt die Deutsche Bahn als Steilvorlage und setzt mit der Mobilitätsthematik 2017 ihre Offensive im Fernverkehr fort. Im Fokus stehen dabei der neue Spot „Die Zukunft der Mobilität“ und eine neue Serie von Kampagnenmotiven von Ogilvy & Mather Frankfurt. Der Film soll klarmachen, dass es wohl noch ein Weilchen dauern wird, bis das selbstfahrende Auto seine Versprechen einlösen kann. Irgendwann in der Zukunft wird man unterwegs Zeitung lesen, im Internet surfen oder Videos schauen können. Wer nicht warten will, bis diese Zukunftsvision Realität wird, kann das alles heute schon in der Bahn erleben. Dieses Leistungsversprechen der Bahn unterstützt dabei direkt die zentrale Markenbotschaft „Diese Zeit gehört Dir“.

WLAN für alle

„Der neue Spot zeigt sehr selbstbewusst, dass die Deutsche Bahn das überlegene Mobilitätskonzept ist, wenn es darum geht, seine Zeit auf Reisen sinnvoll zu nutzen“, sagt Antje Neubauer, seit Jahresbeginn verantwortlich für das Marketing bei der Deutschen Bahn. „Wir bieten ab sofort in allen ICE-Zügen kostenloses WLAN in der ersten und zweiten Klasse an und haben auch darüber hinaus sehr viel in die Modernisierung unserer Züge investiert.“

Peter Römmelt und Simon Oppmann, das für die Bahn verantwortliche CD-Team bei Ogilvy & Mather Frankfurt, sind für die Filmidee verantwortlich. „Mit Aleksander Bach haben wir einen Regisseur gefunden, der den Film pointiert und ironisch inszeniert hat. Mit ihm ist es gelungen, die Deutsche Bahn auch in der filmischen Qualität auf Augenhöhe mit den großen Autobauern zu bringen“, formulieren Römmelt und Oppmann die Zielsetzung bei der Umsetzung.

ChatZeit, LikeZeit, AppZeit

Die Printkommunikation bringt das Qualitätsversprechen mit einer neuen Headline-Mechanik auf den Punkt: Mehr ChatZeit, mehr LikeZeit, mehr AppZeit, so die Headlines der Startmotive in 2017. Ziel ist, mit einer ganzen Wordcloud die umfassende Dimension der individuellen Zeitnutzung im Zug für die DB zu verdeutlichen.

Toller Spot, schlechte Preise…

Mal davon abgesehen, dass der Spot wirklich gut ist und auch WLAN für alle das Reisen durchaus attraktiver macht, sollte man nicht vergessen, dass die Deutsche Bahn gerade erst Mitte Dezember vergangenen Jahres die Preise erhöht hat. Und zwar um durchschnittlich 1,3 Prozent im Fernverkehr. Angeblich sei dieser Schritt notwendig gewesen, weil die Deutsche Bahn trotz so vieler Passagiere wie noch nie (132 Millionen im Jahr 2016) dennoch weniger Umsatz erzielt habe als geplant. Dafür müssen nun die Kunden zahlen und merken das natürlich auch. Ob der ausgefeilte neue Spot über dieses unschöne Tatsache hinwegtäuschen kann, ist daher fraglich. Und mal ehrlich, hat das WLAN der Deutschen Bahn bei Ihnen nicht auch schon des Öfteren versagt?

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Kommentare

  1. WLAN und Spaghetti? Die Züge sollen est einmal da stehen, wie es im Fahrplan steht. Leider kommt die Bahn nicht immer und erklärt das so: „wegen verspäteter Zugbereitstellung …. .“ Ja, wer hat denn da etwas verpennt? (10.12.2016). Oder ist das das autonome Fahren??? Vielleicht so:
    Oder wenn der ICE in Köln wieder einmal eine Stunde Verpätung hatte und der RE-Anschlußzug (RE9) nach Aachen mit dem Hinweis am Bahnsteig „Zug fällt aus“ einfach nicht kommt. Doch halt: am Gleis nebendran steht gerade der Thalis nach Paris. (Passiert am 09.12.2016 um 8:40). Da kann ich doch sicher bis Aachen mitfahren, dachte ich mir, zumal der französiche Zugbegleiter versichert, die Deutsche Bahn würde den Mehrpreis von € 43 ersetzen.
    Von wegen! Reservierungspflichtige Alternativzüge werden nicht ersetzt, teilt das Servicecenter Fahrgastrechte lakonisch mit. Seither nenne ich diese Stelle einfach Kundenabwehrzentrum.

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