Werbeanzeige

Neuwagenportale setzen den Automobilhandel unter Druck

Beim Attraktivitätsvergleich zwischen Händlern und Portalen zeigt sich, dass 51% die Angebote auf Neuwagenportalen attraktiver finden

Nachdem sich in den letzten Jahren Gebrauchtwagenportale erfolgreich etabliert haben, werden auch die Neuwagenportale zu einer zunehmenden Konkurrenz für den klassischen Automobilhandel. Ein Grund für deren steigende Relevanz liegt darin, dass Autointeressenten von der heimischen Couch aus Neuwagenangebote unterschiedlicher Marken bequem vergleichen können

Werbeanzeige

Die zunehmende Bedeutung von Neuwagenportalen hat nach einer repräsentativen Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens puls, bei 1.011 deutschen Autokäufern, noch einen weiteren Grund: 45% derer, die das Angebot der Portale attraktiver finden, nennen den Preis als Hauptvorteil der Neuwagenportale. Das kommt bei den Autokäufern an: Laut puls Studie informieren sich 40% der Neuwageninteressenten vor dem Fahrzeugkauf bei Neuwagenportalen. Darüber hinaus informieren sich überraschenderweise auch 35% der Gebrauchtwageninteressenten über Neuwagenangebote auf den entsprechenden Portalen.

Bild von Louis 'Lui' Padberg(87)

Neuwagenportale bieten attraktivere Angebote

Beim Attraktivitätsvergleich zwischen Händlern und Portalen zeigt sich, dass 51% die Angebote auf Neuwagenportalen attraktiver finden, während immerhin jeder Dritte die Händlerangebote bevorzugt. Interessant ist auch, dass stattliche 71% das Angebot der Neuwagenportale mit dem ihres oder eines Händlers vergleichen. „In diesen Fällen gilt es Händlerleistung erlebbar und Neuwageninteresssenten von Beginn an den Mehrwert deutlich zu machen, den sie haben, wenn sie ihr Fahrzeug bei einem Markenhändler in ihrer Nähe kaufen.“ kommentiert puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Im Zuge ihres Neuwagenkaufs informieren sich Autokäufer laut puls Studie vor allem bei AutoScout24 (29,0%) und mobile.de (26,6%). Auf den weiteren Plätzen folgen Neuwagen24, autohaus24 und MeinAuto.

Kommunikation

Markenstudie 2016: „Ostmarken waren gestern, heute zählt die Region“

26 Jahre nach der Wiedervereinigung gleichen sich Ost und West immer mehr an, strukturbedingte Unterschiede – wie Kaufkraft, Haushaltsnettoeinkommen oder unterschiedliche Einkaufstage – bleiben bestehen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die AGF führt im Januar (endlich) gemeinsame TV-und-Streaming-Reichweiten ein

Nach jahrelanger Vorarbeit ist es im Januar so weit: Erstmals werden in Deutschland…

Sparkurs bei Air Berlin, Lidl versteht Spaß und Gucci geht neue Wege

Von Air Berlin steckt in den roten Zahlen, jetzt will der Konzern schrumpfen.…

Editorial zur absatzwirtschaft 10/2016: Visionen brauchen Egos und Bedürfnisse

Donald Trump ist unbestritten ein Phänomen. In Sachen Eigenvermarktung macht dem US-Präsidentschaftskandidaten keiner etwas…

Werbeanzeige

Werbeanzeige