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Der Deal ist perfekt: Opel-Kauf durch PSA

PSA-Chef Tavares, GM CEO Mary Barra und Opel-Chef Karl-Thomas Neumann

Der französische Autokonzern PSA übernimmt von General Motors (GM) den Hersteller Opel. Neben dem Automobilgeschäft erwirbt PSA in einem Joint Venture mit der Großbank BNP Paribas auch das europäische Finanzierungsgeschäft GM Financial, das mit 0,9 Milliarden Euro bewertet wird.

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PSA-Chef Tavares will einen „europäischen Auto-Champion“ schaffen und kaufte deswegen die GM-Europasparte mit den Marken Opel und Vauxhall für  1,3 Milliarden Euro. Das teilten die Unternehmen am Montag mit. PSA mit seinen Marken Peugeot, Citroën und DS will damit zur Nummer Zwei hinter Volkswagen aufsteigen. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann sieht neue Wachstumschancen: „Aus der heutigen Ankündigung entsteht die Chance, einen wirklichen europäischen Champion zu schaffen.“

Zukunft für Opel

Tavares will nach der Übernahme von Opel insgesamt 1,7 Milliarden Euro jährlich einsparen. „Wir glauben, dass wird mit diesem Deal die Effizienz auf ein höheres Level bringen können“, sagte er am Montag in einer Telefonkonferenz für Analysten. „Wir sind zuversichtlich, dass der Turnaround von Opel/Vauxhall mit unserer Unterstützung deutlich beschleunigt wird“, erklärte Tavares. „Gleichzeitig respektieren wir die Verpflichtungen, die GM gegenüber den Mitarbeitern von Opel/Vauxhall eingegangen ist.“ Das Geschäft unterliege noch Bedingungen und Behördengenehmigungen und soll bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden.

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