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Wird Apples iPhone 8 mit Lasersensor für Gesichts- und Gestenerkennung ausgeliefert?

Tim Cook und der iPhone-X-Nachfolger: Die Verkäufe könnten neue Rekorde brechen

Dass Apple beim iPhone 8 eine Generalüberholung im Design vornehmen dürfte, das an den Retro-Look des iPhone 4 und 4s aus den Jahren 2010/11 anknüpft, gilt inzwischen als gesichert. Analyst Timothy Arcuri von der Investmentbank Cowen heizt die Gerüchte mit einem zusätzlich Detail an: Das neue iPhone zum zehnjährigen Jubiläum könnte mit Gesichts- und Gestenerkennung ausgeliefert werden.

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Von Nils Jacobsen

Nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone: Während die Wall Street weiter damit beschäftigt ist, einen möglichen Absatzrückgang des iPhone 7 einzupreisen, sind Fans der Kultkonzerns des aus Cupertino schon weiter – das iPhone 8 wirft längst seine Schatten voraus.

Wie das 2010 vorgestellte iPhone 4, das bis heute als größter Sprung in der Evolution des Kultsmartphones gilt, soll das iPhone 8 wieder mit einer Glasrückseite ausgeliefert werden, die von einem Edelstahlrahmen eingefasst wird, dabei aber stabiler gefertigt sein soll als das iPhone 4 und 4s.

Kommt das nächste iPhone Flaggschiff mit 5,2 oder 5,8 Zoll-Display?

Der stets gut informierte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits vor Monaten vorausgesagt, dass Tim Cook zum zehnjährigen Jubiläum des Kultsmartphones ein großes Redesign plant. Der KGI Securities-Analyst rechnet damit, dass Apple diesen Herbst gleich drei generalüberholte iPhone-Modelle auf den Markt bringen wird, wobei aber nur das iPhone 8-Modell mit einem biegsamen OLED-Display ausgestattet sein soll.

Das künftige Flaggschiff-Modell soll mit einer Display-Größe von 5,1 oder 5,2 Zoll zwischen den bisher gängigen Größen von 4,7 (iPhone 7) und 5,5 Zoll (iPhone 7 Plus) liegen. Künftig ebenfalls als Display fungieren soll die Einfassung („Bezel“), in die aktuell noch der Homebutton mit Fingersensor und die Frontkamera abgesetzt eingearbeitet sind.

‚One more Thing‘ des iPhone 8: Lasersensor für Gesichts- und Gestenerkennung?

Dem widerspricht Analyst Timothy Arcuri von der Investmentbank Cowen marginal. Arcuri rechnet damit, dass Apple sein Highend-Modell, das iPhone X heißen soll, in der gleichen Größe wie das heutige iPhone 7 Plus auf den bringen Markt soll, die Bildschirmdiagonale des Displays aber durch die Nutzung des oberen und unteren Bildschirmbereichs auf 5,8 Zoll anwachsen soll.

Wie Kuo rechnet Arcuri damit, dass das iPhone X mit OLED-Display ausgeliefert wird, das an den Seiten leicht gebogen sein dürfte. Exklusiv hat der Cowen-Analyst zudem die Meinung, dass Apple bei der mutmaßlichen Enthüllung im September mit einem besonderen Feature als ‚One more Thing‘ aufwarten könnte: einem Lasersensor für Gesichts- und Gestenerkennung, der mutmaßlich vom 2013 übernommenen Start-up Primesense geliefert werden dürfte.

Lasersensor: Brückenschlag zur Augmented Reality?

Der Lasersensor könnte auch die Brücke zu Apples Augmented Reality-Ambitionen schlagen, die Konzernchef Tim Cook in der Vergangenheit immer wieder angedeutet hat. Zuletzt berichtete der Tech-Blogger Robert Scoble darüber, dass Apple bereits in diesem Jahr in Kooperation mit den deutschen Traditionsunternehmen Carl Zeiss eine Augmented Reality-Brille auf den Markt bringen könnte – mutmaßlich mit dem iPhone 8 bzw. X.

Entsprechend optimistisch gestimmt ist Timothy Arcuri für Apples künftige Geschäftsentwicklung: Der Cowen-Analyst erneuerte gestern seine These, dass Apple mit dem iPhone 8 vor dem Beginn eines neuen Superzyklus stehe. Arcuri hatte bereits im vergangenen Jahr betont, Apple sei  „ein Pulverfass, das 2017 explodieren könnte“ – im positiven Sinne.

Der Grund: Die explosive Vermengung des großen iPhone 8-Updates zusammen mit einer immer größeren Nutzerschaft, die immer ältere Geräte besitzt und daher ihren Kauf zurückgestellt habe.

Bevor es so weit ist, versucht Apple mit iPhone 7 dem seit über einem Jahr anhaltenden Abwärtstrend zu trotzen. Ob der Kultkonzern aus Cupertino wieder zum Absatzwachstum zurückkehren kann, verrät Konzernchef Tim Cook am 31. Januar bei Bilanzvorlage nach Handelsschluss.

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