Suche

Werbeanzeige

WhatsApp Status: Die nächste Stories-Attacke auf Snapchat

WhatsApp-Gründer Jan Koum

Alle guten Dinge sind drei: Um Snapchat vor dem anstehenden Börsengang weiter die Luft zum Atmen zu nehmen, rollt Facebook bei seiner Tochter WhatsApp nun auch noch eine Stories-ähnliche Funktion aus, wie Mitbegründer Jan Koum in einem Blogbeitrag mitteilte. WhatsApp-Nutzer können nun auch für 24 Stunden begrenzt Bilder und Videos mit Freunden und Kontakten teilen.

Werbeanzeige

Zum achten Geburtstag bittet WhatsApp um mehr Mitteilsamkeit. Seit Jahren fristet das Status-Update beim beliebtesten Messenger der Welt nämlich ein Schattendasein: „Verfügbar“, „Beschäftigt“, „Im Kino“ oder „Bei der Arbeit“, lauten die anklickbaren Update-Optionen zum eigenen Profil, die in der Menüleiste unter dem Profilnamen stehen.

Praktisch niemand hat sich zuletzt noch die Mühe gemacht, diesen Status, der tatsächlich noch aus dem letzten Jahrzehnt  kommt, noch zu aktualisieren. Bis jetzt: Denn im Laufe der Woche rollt der inzwischen von 1,2 Milliarden Menschen genutzte Messenger ein großes Update aus, das die Status-Funktion ins Jahr 2017 hievt.

Das Status-Update bekommt Stories-Funktionalität

Wie die Facebook-Tochter in einem Blogbeitrag mitteilt, können Nutzer in der neuen Version von Status nun auch Bilder und  Videos mit Editier- und Filterfunktion mit Freunden und Kontakten in WhatsApp teilen. Freunde können darauf wiederum mit privaten Nachrichten antworten. Nach 24 Stunden verschwindet das Update automatisch.

In der täglichen Anwendung bedeutet das nichts anderes, als dass die so beliebte Stories-Funktion, die Snapchat groß gemacht hat, bald auf allen Facebook-Diensten verfügbar ist: Instagram Stories, künftig dem Facebook Messenger und nun auch WhatsApp.

Mark Zuckerbergs Stories-Attacken drohen Snap-IPO zu überschatten

Für Snap-CEO Evan Spiegel ist das vor dem unmittelbar bevorstehenden Börsengang die nächste Hiobsbotschaft. Rivale Instagram hat mit seinem erst im vergangenen August gestarteten Stories-Klon nach Nutzerzahlen inzwischen fast aufgeschlossen.

Entsprechend defensiv ging Snap in das sogenannte Bookbuilding-Verfahren vor dem Börsengang. Zu lediglich 14 bis 16 Dollar will Snap seine Anteilscheine an zeichnungswillige Aktionäre ausgeben, teilte der US-Konzern vergangene Woche mit. Das entspricht einem angestrebten Börsenwert von 18 bis 22 Milliarden Dollar.

 

Digital

WPP-Chef: Amazons Werbegeschäft ist „ein Pickel, der brutal wächst“

Der Aufschwung geht weiter. Allein in der vergangenen Woche legte der E-Commerce-Riese weitere acht Prozent an Wert zu und notiert mit einem Börsenwert von über 700 Milliarden Dollar nur minimal unter Allzeithochs. Ein Treiber des Börsenaufschwungs, der Amazon seit Jahresbeginn schon wieder um 24 Prozent nach oben beförderte, ist ein wenig beachteter Konzernbereich, dem der Chef der weltgrößten Werbeagentur "unerbittliches Wachstum" voraussagt: das Anzeigengeschäft. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Es läuft bei Adidas: Nun gibt es auch einen magentafarbenen Sneaker von der Deutschen Telekom

Und da steht schon das nächste Unternehmen in den Startlöchern. Nach der BVG…

Edeka und der Nestlé-Boykott: „Am Ende des Tages bestimmt der Verbraucher, ob er den Supermarkt wechselt“

Bübchen, Vitel, Wagner-Pizza, Maggi, Thomy oder Nescafé: All diese Marken sind bald nicht…

Aldi Nord und Süd: „In der Vergangenheit haben sie sich den ‚Luxus‘ geleistet, alle Abteilungen doppelt zu haben“

Aldi Nord und Aldi Süd arbeiten darauf hin, mehr Gemeinsamkeiten als Barrieren zu…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige