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True Fruits: das Verbot seiner Plakate in Bayern und die Beschwerde des Werberats

Die Videobotschaft des True Fruits Gründers

True Fruits und der Werberat werden sicher keine Freunde mehr. In einem neuen Video verliest Gründer Lecloux das Schreiben des Deutschen Werberats. Gewohnt humorvoll fragt der Gründer die Fans und Käufer von True Fruits, wie sie die Werbung mit dem "Samenstau" finden. Auch die Debatte um die Münchner Plakate hört noch nicht auf.

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„Über die Ihnen bereits mitgeteilten Beschwerdegründe hinaus führen die Beschwerdeführer an, dass durch die sexuelle Assoziation der Slogans die Werbung geeignet sei, Männer herabzuwürdigen“, so der Werberat im Schreiben an True Fruits. Die Beschwerden gelten vor allem für den Slogan „Bei Samenstau schütteln“.

Ein Video folgt

True Fruits hat mit dieser neuen Botschaft nicht vor, die Debatte zu entschärfen: „Uns war klar, dass die Motive den ein oder anderen irritieren werden. Aber wir haben die Kampagne nicht in der Absicht gestartet, jemanden zu ärgern, sondern kommunizieren eben das, was uns selbst gefällt. Das Produkt, um das es geht, ist ein Chiasamen-Saft. Nun hätten wir auch über die Vorteile von Chiasamen sprechen können. Aber das ist langweilig“, so Lecloux im Interview mit Horizont.

Die Plakat-Zensur

In München wollte man die Werbung gar nicht mehr sehen und verhängte eine Zensur. Also reagierte das Bonner Unternehmen souverän und überklebte die „anzüglichen“ Sprüche mit einer Erklärung. Auf dem neuen Motiv teilt True Fruits mit, dass es verpflichtet wurde, seine Plakate zu zensieren, da diese „anstößige und geschmacklose Äußerungen“ enthalten sollen.  Bei Twitter sind nicht nur Fans der Kampagne anzutreffen:

 

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