Suche

Werbeanzeige

Top-Studie: Schlechtes Digital-Zeugnis für die Versicherungsbranche

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

Werbeanzeige

Top 1:  Viele Versicherer haben den Sprung ins digitale Zeitalter noch nicht geschafft

Die Bundesbürger sind mit den digitalen Leistungen der Versicherungsbranche nicht zufrieden: Für 59 Prozent von ihnen haben die meisten Assekuranz-Unternehmen den Sprung in das digitale Zeitalter noch nicht geschafft. Unter den 18- bis 34-Jährigen sind sogar 74 Prozent dieser Ansicht. Auch die Benchmark wird klar benannt: So sind zwei Drittel der Deutschen der Meinung, dass die Versicherungen bei den Punkten Verfügbarkeit, Verständlichkeit und Geschwindigkeit nicht mit Amazon und Co. mithalten können. Das sind Ergebnisse der Studie „Digitale Versicherung 2017“, für die im Auftrag des Softwareherstellers Adcubum mehr als 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

Insgesamt zeigen sich die deutschen Versicherungskunden laut der Adcubum-Studie sehr offen gegenüber Apps und Online-Services, um beispielsweise wichtige Vertragsdaten selbst ändern oder den Status einer Schadenmeldung in Echtzeit nachverfolgen zu können. „Heute sind die Menschen ein hohes Maß an Eigenständigkeit gewöhnt. Sie können den Status ihrer Pakete verfolgen und im Onlineshop ihre Daten jederzeit ändern. Einen solchen Komfort erwarten sie auch im Versicherungsbereich„, kommentiert Dr. Holger Rommel, COO der Adcubum AG die Ergebnisse der Studie.

Auch Smartphone-Apps werden immer selbstverständlicher. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich Anwendungen zur Einreichung von Rechnungen im Schadensfall oder zur Übermittlung von Fotos bei einem Autounfall. Wenig überraschend: Bei den 18- bis 34-jährigen Bundesbürgern ist der Anteil mit 72 Prozent besonders hoch.

Für die Studienteilnehmer dient die Digitalisierung aber nicht nur der eigenen Bequemlichkeit. Sie sehen in ihr auch ein Mittel zur Qualitätssteigerung. So wünschen sich 72 Prozent, dass die Assekuranzen ihre Außendienstmitarbeiter technologisch besser ausrüsten. Etwa mit Systemen, die alle Informationen auf Knopfdruck bereitstellen. Davon profitieren beide Seiten: Der Versicherer kann den Vorgang schnell und effizient abschließen. Der Kunde hat nur einen Ansprechpartner und erhält qualifiziertere Informationen.

Mehr Details und weitere relevante Erkenntnisse sind in der Studie „Digitale Versicherung 2017“ ersichtlich. Diese ist auf der Website von Adcubum auf Anfrage gratis erhältlich

Top 2: Huawei auf dem Weg in die Herzen der Nutzer

Trotz des in Flammen aufgegangenen Galaxy Note 7 nimmt Samsung weiterhin die Spitzenposition unter den auf dem deutschen Markt aktiven Smartphone-Herstellern ein. Fast die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) nutz ein Smartphone des südkoreanischen Konzerns. Dies entspricht einem Plus von 1,4 Prozentpunkten gegenüber dem vorherigen Halbjahr. An zweiter Stelle folgt Apple, deren Smartphones von jedem Fünften (20 Prozent) genutzt werden. Die vergleichsweise kurz auf dem deutschen Markt agierende Marke Huawei hat es in diesem Jahr erstmals in die Top 3 der am häufigsten von den Deutschen genutzten Smartphones geschafft. In Sachen Gesamtzufriedenheit hat Huawei im direkten Vergleich Samsung auf Platz 3 verbannt. Die höchste Zufriedenheit weisen weiterhin die Besitzer eines Apple-Smartphones auf. Wenig überraschend empfehlen 72 Prozent der iPhone-Nutzer ihr Smartphone an Freunde/Kollegen weiter. Die Weiterempfehlungsbereitschaft unter Samsung- und Huawei-Nutzern liegt hingegen nur bei 56 Prozent beziehungsweise 53 Prozent. Dies sind Ergebnisse des halbjährig erscheinenden „Mobile Trend Report“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für den 2000 Smartphone-Nutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren vom 03.01. bis 13.01.2017 befragt wurden.

Während im Falle von Apple Qualität und das Betriebssystem zu den wichtigsten Gründen für die Anschaffung eines Smartphones der Marke gehören, ist der Preis das ausschlaggebende Argument für den Kauf eines Smartphones aus dem Hause Huawei. Zudem spielt die Händlerempfehlung bei Huawei eine größere Rolle: Rund jeder Sechste (15 Prozent) entschied sich aufgrund der Empfehlung eines Händlers für ein Smartphone des chinesischen Konzerns und damit deutlich mehr als bei den anderen Herstellern.

1 2

Kommunikation

„Ohne Vielfalt ziemlich langweilig“: Warum Edeka ausländische Ware aus den Regalen verbannt

Eine Edeka-Filiale in der HafenCity zeigt, warum Rassismus keinen Platz in ihren Filialen hat. So räumten die Mitarbeiter einfach kurzerhand die Regale leer. Statt der Produkte wurden Aufsteller platziert mit den Sätzen: "Dieses Regal ist ohne Vielfalt ziemlich langweilig". mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

„Ohne Vielfalt ziemlich langweilig“: Warum Edeka ausländische Ware aus den Regalen verbannt

Eine Edeka-Filiale in der HafenCity zeigt, warum Rassismus keinen Platz in ihren Filialen…

Die elf wichtigsten Fähigkeiten, die ein Social-Media-Redakteur im Jahr 2017 haben muss

Nicht selten entscheiden mittlerweile Social-Media-Redakteure über Erfolg oder Misserfolg einzelner Stücke. So wichtig…

„Air Berlin wächst wieder“: Die Katastrophenkommunikation der Airline vor der Pleite

Air Berlin in der Krise: Die verlustreiche Gesellschaft musste diese Woche Insolvenz anmelden,…

Werbeanzeige

Werbeanzeige