Werbeanzeige

#OMR17: Otto, AboutYou und Idealo erklären den rasanten Wandel ihrer Plattformökonomie

Plattformanbieter wie AboutYou und Otto treten zunehmend weniger als Händler auf und „vermieten“ ihre Reichweite mehr und mehr an Markenhersteller und Händler. Plattformen wie Idealo vertikalisieren und werden so viel mehr als nur Trafficlieferant. Beim Online Marketing Rockstars Festival sprechen Experten über die neue Rolle von Markenherstellern

Werbeanzeige

Der Geschäftsführer von About You Tarek Müller spricht auf der OMR-Bühne zusammen mit Marc Opelt von Otto und Philipp Peitsch von Idealo. Wie sieht die Zukunft der Plattformen aus und was ist die Rolle von Markenherstellern?

Viele Händler glauben Abverkauf ginge kaum noch ohne Amazon und die anderen großen Player. Doch es gibt noch mehr Möglichkeiten Erfolg und Reichweite zu generieren, außer Werbung bei Facebook zu schalten oder Produkte nur bei Amazon zu verkaufen. Drei starke Plattformen, zeigen wie es geht.

AboutYou

Der Onlinehändler ist vor drei Jaren gestartet. Ihre Marke „Edited“ hat Shops in vielen großen Städten. Daneben gibt es AboutYou – eine Fashion-Plattform, die dem Kunden einen Online-Bummel ermöglicht. Auf der Plattform tummeln sich über 1000 Marken. Tarek Müller von AboutYou: „Wir sind keine klickbare Lagerhalle, sondern bieten mehr Spaß. Wir glauben, dass man bei Mode inspiriert werden will um Neues zu entdecken.“ Die Plattform personalisiert die Inhalte, sobald sich der Nutzer eingeloggt hat. So bekommt man Marken und Klamotten die perfekt zu einem passen. AboutYou hat eine rasante Umsatzentwicklung hingelegt, haben in zwei Jahren einen dreistelligen Millionenumsatz generiert und mittlerweile Mitarbeiter aus 13 verschiedenen Ländern. Laut Müller ist AboutYou nun der zweitgrößte Fashionshop nach Zalando in Deutschland.

Das Ziel von AboutYou: Der Kunde soll immer wieder organisch wiederkommen. Der erste Kontakt zu AboutYou entsteht natürlich über Anzeigen bei Facebook oder Influencer, die bei Instagram über die Shoppingplattform berichten.

Neben dem Verkauf von Kleidung und dem Aufbau der Community, hat das Unternehmen noch ein weiteres Standbein: die Einnahme von Marketinggeldern. AboutYou hat im letzten Jahr rund eine Millionen Euro mit Marketinggeldern eingenommen. Anzeigen schalten bei AboutYou – macht das Sinn? Ja, meint Müller und erklärt, dass neue Marken gerade durch eine Shoppingplattform Aufmerksamkeit generieren können. Damit erhalten Marken genau das richtiges Publikum ohne Werbung bei facebook oder Fernsehwerbung schalten zu müssen, die mist die falsche Zielgruppe bedient. Dies ist also eine weitere Erlösquellen neben dem Handel. So kann und will man unabhängig werden von externen Quellen, wie Google oder Amazon. Den Kunden von alleine begeistern, dass er immer wieder kommt, ist das wichtigste Ziel.

Otto

Otto ist ein alter Hase im Bereich Mode und Lifestyle und treibt seine Plattform gerade mit zunehmender Intensität in Richtung Onlinehandel. Mittlerweile ist Otto.de ein Mobile-Shop mit einer starken Historie. Der größte Teil an Usern kommt über Mobile Devices.

Zurzeit hat Otto 2,2 Millionen Artikel auf der Plattform und seit 2006 haben sie eine große Zahl von Händlern und Partnern auf der Webseite von Otto. Diese Partner haben die Möglichkeit das Geschäft selber zu steuern. Dazu bietet Otto den Partnern viele Service-Leistungen an und planen mit diesen auch Marketingkampagnen, TV-Kampagnen und Bewegtbild.

Ottos Ziel: Vom Paid Traffic wegkommen. Otto kann jetzt schon Marken noch stärker machen und den Partnern einen differenzierten Service anbieten. Denn Brands können auf Plattformen wie Otto und AboutYou nicht verzichten. Warum nicht? Marc Opelt meint: „So eine Reichweite wie wir sie haben, können Marken meistens nicht bieten. Wir haben rund 1 Millionen Besucher auf der Seite. Das können selbst starke Marken nicht vorweisen. Dazu fehlt ihnen meist noch der Warenkorb und das Know-How, um einen eigenen Shop aufbauen zu können“.

Idealo

Auf Idealo gibt es über 40.000 Shops, 200 Millionen Angebote und eine Kaufberatung sowie Expertenmeinungen. Bei Idealo kann man Preise und Produkte vergleichen und Geld sparen. Sie sind eine Trafficquelle für die E-Commerce-Shops. Die Plattform ist 17 Jahre am Markt und hat eine Art Brückenfunktion zwischen Händler und Konsument eingenommen. Sie wollen dem Konsumenten den besten Preis und ein gutes Sortiment anbieten. Ihr Ziel: vom Preisvergleich hin zu einer Plattform, auf der man das Produkt dann auch kaufen kann. Das spannendste Thema ist der mobile Markt. Mit der Idealo-App kann man als Nutzer eine Preisbeobachtung einrichten, damit dieser immer den besten Preis angezeigt bekommt.

Kommunikation

Mario Winter von Samsung über das brennende Smartphone: „In Deutschland hat die Marke keinen Schaden genommen“

Auf der Samsung Roadshow in Köln präsentierte Samsung seine Produktneuheiten. Eine wichtige Rolle spielt das Smartphone, das sich immer mehr zum Lifestyle-Produkt wandelt. absatzwirtschaft sprach mit Mario Winter, Director Marketing IT & Mobile Devices, welche Auswirkungen dieser Wandel auf die Marketingstrategie hat und wie der Fall der brennenden Akkus des Galaxy Note S7 die Markenwahrnehmung beeinflusste. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Wer zahlt den Schaden, wenn das Auto von selbst fährt? BMW und Allianz wollen Standards für Haftungsfragen

Die Zukunft rollt an: Denn Systeme, die dem Fahrer die Arbeit erleichtern oder…

YouTube TV: Kampfansage ans Kabelfernsehen – oder nur ein weiteres Streaming-Angebot?

Mit einer Mixtur aus Streaming-Portal und Kabelfernsehen will YouTube TV in ein paar…

Nach Hass-Videos: Noch mehr Werbekunden gehen auf Distanz zu Youtube

Die Liste der Marken, die nicht mehr auf Youtube werben wollen, wird seit…

Werbeanzeige

Werbeanzeige