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Neue Konkurrenz für Amazon: Google macht seinen Assistant auf smarten Displays verfügbar – ganz á la Echo Show

Der persönliche Assistent von Google steht den Nutzern bereits auf über 400 Millionen Geräten zur Verfügung. Jetzt kündigt der Konzern aus Mountain View an, seinen Assistant auch auf smarten Displays verfügbar zu machen. Das wäre ein harter Schlag für Amazon, der mit Echo Show bereits einen eigenen smarten Lautsprecher mit Display verkauft.

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Wir kennen ihn von unseren Smartphones, TV-Geräten oder Smartwatches: den Google Assistant. Doch das ist dem Suchmaschinenriese offenbar nicht genug, will er sein sprechendes Angebot nun auch auf Smart Screens einsetzen – und somit eigene Echo Show-ähnliche Geräte auf den Markt bringen.

Hersteller verzahnen sich mit Google Assistant

Das Besondere: Die Nutzer können dann auch Youtube-Videos und Wegbeschreibungen abrufen oder Videogespräche über das Kommunikationstool Google Duo führen. Die Hardware stellt Google allerdings nicht wie bei Google Home selbst her, sondern lässt die smarten Screens von anderen Herstellern produzieren. Den Anfang macht Lenovo mit zwei Modellen: einer 8-Zoll-Version für 199 US-Dollar und einer größeren 10-Zoll-Version für 249 US-Dollar.

Laut dem amerikanischen Technikportal The Verge würden aber auch schon LG, JBL und Sony an neuen Google Displays arbeiten. Ein Branding von Google müssten die Geräte nicht tragen. Ähnlich wie bei Echo Show habe sich Google laut The Verge bei der Entwicklung daran orientiert, wie jemand das Gerät in der Küche verwendet. So gibt es eine intelligente Unterstützung für das Nachschlagen von Rezepten, kommt man ins Stocken, kann man YouTube-Videos als weiteres Hilfswerkzeug abrufen.

Auf der Tech-Messe CES in Las Vegas kündigte Google übrigens außerdem an, dass sein Assistant in diesem Jahr auch ins Auto kommt. In den USA sogar noch im Verlauf dieser Woche. Für die Integration ins Auto nutzt Google die bereits vorhandene Plattform Android Auto und arbeitet mit Herstellern von In-Car-Lösungen zusammen, die den Assistant dann in das Display einbinden. Ein Smartphone benötigen die Fahrer dann nicht mehr, nur eine Datenverbindung.

Youtube-Sperre auf Fire TV verschärft Streit der Giganten

Die Tatsache, dass Google auch Youtube-Videos verfügbar macht, ist vor allem deswegen interessant, weil Google seit dem 01. Januar 2018 seine Youtube-App auf Fire TV sperrt. Grund dafür ist ein Streit zwischen den beiden Giganten. Denn sei einiger Zeit hat Amazon Geräte von Google wie den Streaming-Stick Chromecast (einen Streaming-Adapter, der zu den am meisten verkauften Elektrogeräten gehörte) und den Lautsprecher Google Home nicht mehr im Sortiment. Dazu werden auch einige Produkte von Googles Smarthome-Marke Nest nicht mehr über Amazon verkauft, berichtete Yotube im Dezember 2017. Außerdem sei Amazons Streamingdienst Prime Video nicht für Nutzer der Plattform Google Cast verfügbar.

Der Streit zwischen Amazon und Google brodelt seit Jahren, und zeigte sich zum Beispiel, als Amazon entschied, die Google-Software Android für seine E-Book-Reader neu zu entwickeln.

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