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EuroShop 2017: Das oberste Gebot für die Läden lautet „Emotionalisierung pur“

International: Die alle drei Jahre in Düsseldorf stattfindende EuroShop zeigt Innovationen für den Handel und das Handelsmarketing. © Messe Düsseldorf / C. Tillmann

Die weltgrößte Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels, die EuroShop 2017, ist am gestrigen Donnerstag nach fünf Tagen mit dem besten Ergebnis in ihrer 50-jährigen Geschichte in Düsseldorf zu Ende gegangen: Die 2.368 Aussteller aus 61 Nationen berichten von sehr guten bis ausgezeichneten Kontakten und Geschäftsabschlüssen.

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Rund als 113.000 Besucher, das sind etwa vier Prozent mehr als bei der letzten EuroShop, kamen an den Rhein, um sich über das in 18 Messehallen gezeigte Spektrum an Produkten, Trends und Konzepten für den Handel und seine Partner zu informieren.  Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, resümiert: „Die EuroShop 2017 hat sämtliche Bestmarken der EuroShop 2014 nochmals übertroffen. Zu ihrer Jubiläumsausgabe hat sie wieder zeigen können, wie jung, kreativ und innovativ die Branche und ihre Messe sind.“

Die Aussteller aller Angebotsbereiche hatten sich monatelang auf die EuroShop 2017 vorbereitet, um im internationalen Wettbewerb mit überzeugenden Innovationen aufwarten zu können. Und sie erfuhren dafür enorme Zustimmung: Die Fachbesucher waren sowohl von der Produktvielfalt und dem Innovationsgrad an den Ständen als auch von der Qualität und großen Kreativität der Standpräsentationen begeistert.

Onlinehandel sorgt für Investitionen

Insgesamt waren 138 Länder auf Besucherseite vertreten. Die alle drei Jahre stattfindende EuroShop 2017 war mit einem optimierten Konzept an den Start gegangen. Das verfeinerte Profil aus sieben Dimensionen (POP Marketing, Expo & Event Marketing, Retail Technology, Lighting, Visual Merchandising, Shop Fitting & Store Design und Food Tech & Energy Management) stieß bei Ausstellern und Besuchern gleichermaßen auf Zustimmung. Denn die Aussteller konnten so optimal positioniert werden, während die Besucher je nach Interessengebiet gezielt zu den gesuchten Anbietern gelangten.

Haupthema: die fortschreitende Digitalisierung im Handel, maßgeschneiderte Omnichannel-Lösungen und die Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses im Geschäft. Der Onlinehandel beflügelt aktuell die Investitionen der Branche in ihre stationären Geschäfte. Denn im Wettbewerb mit den Anbietern im Internet ist der Handel gefordert, seine Geschäfte immer attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sorgt die Verzahnung der Ladengeschäfte mit dem Internet für neue Handels- und Einrichtungskonzepte. Moderne Informationstechnologie wird dabei immer wichtiger.

Storytelling oft im Vordergrund

Die EuroShop 2017 untermauerte auch: Das oberste Gebot für die Läden selbst lautet Emotionalisierung pur! Storytelling stand bei vielen Konzepten, Lösungen und Produkten der EuroShop 2017 im Vordergrund. Ob Architektur, Design, Beleuchtung oder die Einbettung modernster digitaler Medien in den Ladenbau, alles muss einer gemeinsamen Dramaturgie folgen, um dem Kunden den gewissen Kick zu geben. Entsprechend gewinnt gerade das Visual Merchandising für die individuelle Gestaltung von Verkaufsflächen weiter stark an Bedeutung. Die Investitionsbereitschaft des Handels in Deutschland hat sich hier branchenübergreifend nahezu verdoppelt, so eine Studie des EHI, die zur EuroShop vorgestellt wurde.

Der Handel investiert aber auch kräftig in LED-Technologie und Kältetechnik. Dies war nicht nur ein weiteres Ergebnis der EHI-Studie, sondern zeigte sich auch in den Messehallen. Energieersparnis und Nachhaltigkeit besitzen für Händler dabei oberste Priorität, weshalb das EuroShop Special Ecopark mit begleitendem Forum hohen Zuspruch fand.

Die nächste EuroShop findet vom 16. bis 20. Februar 2020 in Düsseldorf statt, die nächste EuroCIS, als jährliche Veranstaltung speziell zu den Themen der Retail Technology, bereits vom 27. Februar bis 01. März 2018.

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