Suche

Anzeige

Edeka vs. Lidl: der virale Web-Kampf der Supermärkte

Seit Monaten liefern sich die Supermarktketten Lidl und Edeka eine amüsante Werbe- und Social-Media-Schlacht. Mal lanciert der eine einen packenden Werbe-Film, mal stichelte der andere mit einem kleinen boshaften Web-Clip in Richtung der Konkurrenz. Fast zeitgleich präsentieren Edeka mit “#Vielfalt” und der Discounter mit “Li dl land” nun zwei neue aufwändige Filme. Bei Facebook entwickelten sich beide sofort zu echten Viral-Hits.

Anzeige

Der Werbespot der Stunde stammt dabei von der Discounterkette Lidl. Mit einer amüsanten Parodie des Kinofilms „La La Land“ und verschiedener Clips des Konkurrenten Edeka gelang dem Unternehmen ein echter viraler Erfolg. Nach annähernd drei Tagen sahen den Dreiminüter allein auf Facebook bereits 3,1 Mio. Menschen. 

Eine Liebesgeschichte von Lidl

Erzählt wird die Liebesgeschichte eines Lidl-Kassierers und einer Frau aus der Edeka-Gründer-Familie. Kleiner Scoop: Die Produzenten verpflichteten für den Spot Ludwig Lehner, der schon einmal „La La Land“-Hauptdarsteller Ryan Gosling mimte: als das „Circus Halligalli“-Team von ProSieben sich im März eine „Goldene Kamera“ für Gosling erschlich, ohne dass der Hollywood-Star vor Ort war.

Schon im Frühjahr gab es einen kleinen amüsanten Zwist zwischen den beiden Supermarkt-Giganten: Lidl erwischte in einem Spot eine angebliche Edeka-Mitarbeiterin, die beim Konkurrenten einkaufte, Edeka revanchierte sich mit Leuten, die in einem Lidl-Markt nicht das fanden, was sie kaufen wollten. 

Auf Vielfalt setzen

An die Rekorde verschiedener Edeka-Spots kommt das neue Lidl-Werk aber längst noch nicht heran. Der legendäre Weihnachts-Clip „Heimkommen“ wurde allein auf YouTube bis heute rund 56,5 Millionen mal aufgerufen – und der in der vergangenen Woche veröffentlichte Spot „Unser Herz schlägt für Vielfalt“, mit dem Edeka für viele Schlagzeilen gesorgt hat, erreichte auf Facebook bereits 8,8 Mio. Views. Für eine solche Zahl muss Ludwig Lehner noch oft tanzen.

Kommunikation

Die Masse macht’s: Deutsche zahlen für mehrere Streaminganbieter-Abos gleichzeitig

Die deutschen Fernsehsender arbeiten an einer gemeinsamen „Supermediathek“ und die internationalen Streaminganbieter haben sich längst als Platzhirsche etabliert. Ist der Markt in Deutschland schon gesättigt? Dies legt die Studie eines britischen Marktforschungsunternehmens nahe. Wachstum sei aktuell nur noch über die parallele Mehrfachnutzung der Dienste möglich. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die Masse macht’s: Deutsche zahlen für mehrere Streaminganbieter-Abos gleichzeitig

Die deutschen Fernsehsender arbeiten an einer gemeinsamen „Supermediathek“ und die internationalen Streaminganbieter haben…

Angst vor Markteinstieg: What would Google DOOH?

Google will in den deutschen Digital Out-of-Home-Markt eingreifen. Während die Branche schon zittert,…

Über 220 Millionen Inder haben diesen Clip gesehen: Hyundai bricht mit Automobilkampagne Rekorde

Ein besonderer Kampagnenfilm berührt die Herzen von Millionen Indern. Seit seiner Veröffentlichung auf…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige