Suche

Werbeanzeige

Appell 80 europäischer Markenunternehmen an EU Kommission: Digitale Binnenmarktstrategie braucht Markenschutz

Aus Sicht der Markenunternehmen stellt die  Halbzeitbilanz der Europäischen Kommission zu den Fortschritten bei der Umsetzung der Digitalen Binnenmarktstrategie eine positive Entwicklung auf dem Weg zu einem gemeinsamen Binnenmarkt dar. Einzig den Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie sieht die Europäische Kommission in der digitalen Zukunft nicht vor. Ein Problem, wie 80 Unternehmen finden.

Werbeanzeige

80 europäische Markenunternehmen, darunter 40 namhafte deutsche Markenhersteller haben an die EU-Kommission appelliert, bei der Ausgestaltung der Digitalen Binnenmarktstrategie den Schutz vor kriminellen Fälschern zu forcieren. Die Veröffentlichung der Halbzeitbilanz der EU-Kommission zur Ausgestaltung der Digitalen Binnenmarktstrategie zeige, dass dieses wesentliche Element für Verbrauchervertrauen und Sicherheit der Wirtschaft nicht ausreichend berücksichtigt werde. Dabei seien die Auswirkungen der Produkt- und Markenpiraterie sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht, als auch im Hinblick auf die Gefährdung der Verbraucher, ebenso bekannt, wie die EU-Kommission darüber informiert ist, dass Onlinehandel ein wesentlicher Mosaikstein bei dem Vertrieb gefälschter Güter ist.

Der Schutz der Verbraucher

„Mit der Ausgestaltung eines europäischen digitalen Binnenmarktes hat Europa die Chance, sich als Vorreiter im Kampf gegen kriminelle Produkt- und Markenpiraten zu positionieren. Eine Maßnahme, die der europäische Gesetzgeber sofort umsetzen könnte, wäre die Einführung von Sorgfaltspflichten für digitale Verkaufsplattformen“, sagt Christian Köhler, Hauptgeschäftsführer Markenverband e.V. Er ergänzt: „Der Schutz der Verbraucher und der Markenhersteller vor kriminellen Fälschern im Onlinehandel ist ein wichtiger Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit von Europa. Auf diesem Auge darf die EU-Kommission nicht länger blind sein.“

Es sei wichtig, alle an der digitalen Vertriebskette Beteiligten künftig enger in die Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie einzubinden. Die 80 Markenunternehmen fordern daher erneut die Kommission auf, erweiterte Hostproviderverpflichtungen endlich gesetzlich festzulegen – zum Wohle der europäischen Verbraucher, Wirtschaft und des angestrebten digitalen Fortschritts.

Kommunikation

Profilschwäche von CDU und SPD stärkt polarisierende AfD – ein Kommentar von Karsten Kilian

Die Bundestagswahl 2017 ist vorbei, die politische Landschaft Deutschlands hat sich deutlich verändert. Die beiden Volksparteien haben klar verloren, die völkische Partei AfD ist zur drittstärksten Kraft geworden. Die FDP ist zurück. Eine Jamaika-Koalition kündigt sich an. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Sie snappen 30 Minuten am Tag: Snapchat meldet fünf Millionen deutsche Nutzer

Auf der diesjährigen Dmexco ist ein Newcomer vertreten, der in den vergangenen beiden…

Dekadente Luxusreisen: So originell binden Chefs ihre Mitarbeiter ans Unternehmen

Wie bindet man Mitarbeiter an eine Firma? Das Unternehmen UNIQ GmbH, zu dem…

Das sind die wichtigsten Verteidigungsmaßnahmen um Ihren Workspace zu schützen

200.000 betroffene Computer in 150 Ländern, hunderte Millionen Dollar Schaden. Ein Erpressungstrojaner namens…

Werbeanzeige

Werbeanzeige