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Acht Tipps für die perfekte Social-Media-Überschrift

Mit guten Headlines bekommt man jeden Leser? Wie kreiert man solch eine perfekte Überschrift?

Noch bevor der Leser beginnt, sich dem eigentlichen Text zu widmen, fällt beim Betrachten der Überschrift die Entscheidung darüber, ob ein Artikel für interessant und lesenswert gehalten wird oder nicht. Doch wie entwickelt man die perfekte Überschrift, die sofort angeklickt wird? Ein paar Tipps geben Hilfestellungen.

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Schon oft haben Experten Listen zum Thema „Die perfekte Überschrift“ kreiert. Bei poynter.org erklärt Matt Thompson in seinen „10 questions to help you write better headlines“ ausführlich, was gute Überschriften ausmacht. Und auch Leo Widrich befasst sich in seinem Artikel „A scientific guide to writing great headlines on Twitter, Facebook and your Blog” bei Buffer mit einer guten Überschrift. Anbei acht Punkte auf die Sie wirklich achten sollten:

1. Alles korrekt geschrieben?

Lieber einmal mehr lesen, als einmal zu wenig. Korrekt geschriebene Überschriften sind wichtig, um beim Leser keinen falschen Eindruck zu hinterlassen. Dazu kommt das Phänomen, dass viele Überschriften nicht das halten was sie versprechen. Kurzfristig mögen diese funktionieren, langfristig zahlt sich das aber nicht aus.

2. Funktioniert die Überschrift ohne Kontext?

Ist die Überschrift genau richtig, um den Inhalt des Materials zu vermitteln? Die Handlung des Schreibens und der Findungsprozess einer Überschrift, sind oft zwei getrennte Dinge. Es ist leichter sachliche Unterschiede zwischen diesen zwei Prozessen zu ziehen, um beide Dinge in den richtigen Kontext zueinander zu setzen.

3. Wie schnell kann man die Überschrift erfassen

Betrachten Sie die kognitive Belastung Ihrer Überschrift: Je komplexer die Schlagzeile, desto schwieriger wird es für die Nutzer sie zu analysieren. Versuchen Sie Ihre Schlagzeilen einfach und schmucklos zu halten. Verwenden Sie prägnante und vertraute Worte.

4. Setzen Sie auf Zahlen

Schriftsteller verspottet „listicle“ und trotzdem ist es eine Tatsache, dass Leser Zahlen in Schlagzeilen lieben. Nummerierte Listen, wie diese hier, versprechen nicht nur ein Stück Information, sondern eine Reihe von Einsichten. Das Schreiben einer Nachricht als nummerierte Liste, kann oft helfen eine Struktur in den Text zu bekommen und hilft dabei auf einfache Weise Zusammenhänge zu erklären. Und hey, es funktionierte auch bei diesem Artikel, nicht wahr? 

5. Setzen Sie auf Fragen

Manche Artikel laden den User mit einem Fragezeichen zum Lesen ein. Denn man erweckt Neugierde, die gestillt werden will. Also klicken Leser gerne auf Fragestellungen, solange diese denn dann auch sachlich im Text beantwortet werden.

6. Sind alle Wörter im Satz wichtig?

Kompakte Überschriften erreicht man ohnehin nur dann, wenn die wichtigsten und wirklich notwendigen Wörter verwendet werden. Unnötige Füllwörter blähen die Überschrift unvorteilhaft auf. Bedenkt man, dass zu lange Überschriften bei Google, Facebook, Twitter und Co. gekürzt werden, klärt sich schnell, warum Titel keine unnötigen Wörter enthalten sollten.

7. Verwenden Sie Schlüsselbegriffe

News, die ziehen, enthalten oft eines dieser Wörter: Top, Beste, warum, wird/werden, neu, Geheimnis, Zukunft, Dein, Schlechtestes, jetzt, einfach, überraschend, Geschichte/Verlauf. Kritische Worte wie Hacks sind auch beliebt, weil sie direkt einen Reiz beim Leser auslösen.

8. Vergessen Sie Twitter und Facebook nicht

Einer guten Überschrift steht auf Facebook am besten ein selbsterklärendes Bild zur Seite. Der Facebook-Nutzer muss das Bild sofort verstehen und wird dann durch die passende Überschrift zum Artikel weitergeleitet. Es lohnt sich also, auch in Posts für die sozialen Netzwerke Zeit zu investieren. Bei Twitter beispielsweise empfiehlt es sich, mehr Adverbien und Verben zu nutzen und mit Nomen und Adjektiven sparsam umzugehen. Auf Twitter auf Downloads hinzuweisen und nach Retweets zu fragen lohnt sich immer.

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Kommentare

  1. Nützliche Basics, die man sich mal wieder ins Gedächtnis rufen kann. Es wird häufig vergessen, dass die Social Media keine Einbahnstraßen-Kommunikation fördern, sondern eine der schnellsten Rückkanäle sind. Daher ist es durchaus sinnvoll, auch mittels der Social Media Überschriften die eigenen Fans & Follower zur Diskussion bzw. Interaktion einzuladen. Offene Fragestellungen sind ebenso erlaubt, wie provokante Statements. Wer die richtigen Wörter wählt, legt auch bei der Zielgruppe die richtigen Schalter um, die dafür sorgen, dass diese einfach antworten „muss“.

    Neben den Social Media Überschriften ist es natürlich sinnvoll, das gesamte Posting zu prüfen und ggf. zu optimieren. Hier gibt es z.B. noch einmal 5 grundlegende Tipps, die sich auch ein wenig mit der Meta-Ebene von Social Media Beiträgen beschäftigten:

    http://blog2social.de/wordpress/erfolgreiche-social-media-beitraege/

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