Werbeanzeige

44 Prozent Plus: Snap startet spektakulär an der Wall Street – Börsenwert schießt auf 34 Milliarden

Snapchat-CEO Evan Spiegel setzt auf Werbung

Party like it's 1999: Snap ist mit einem Kurssprung von 44 Prozent an der Börse gestartet. Nachdem die Snapchat-Mutter ihre Anteilscheine noch zu 17 Dollar an zeichnungswillige Investoren zugeteilt hatte, rissen sich Anleger heute zum Börsendebüt um die frei handelbaren Aktien. Bei 23,71 Dollar wurde bereits der erste Kurs gestellt, bis auf über 26,05 Dollar trieben Anleger die Aktie in der Spitze nach oben.

Werbeanzeige

Die Bedenken im Vorfeld waren überzogen: Anleger haben sich zum Börsendebüt um Snap-Aktien gerissen.  Bereits in den vergangenen Tagen war ein großer Run auf die Anteilsscheine der Snapchat-Mutter erkennbar: Wegen der starken Nachfrage hatte CEO Evan Spiegel den Ausgabekurs bereits auf 17 Dollar angehoben, nachdem die Bookbuildingspanne noch 14 bis 16 Dollar betragen hatte.

Zum Handelsstart um 17 Uhr deutscher Zeit kannte der Ansturm auf Snap-Aktien dann kein Halten mehr. Bei 23,71 Dollar wurde bereits der erste Kurs unter dem Tickersymbol SNAP gestellt, bis auf 26,05 Dollar trieben Anleger die Aktie in der Spitze nach oben. Lohn der spektakulären 44-Prozent-Rally: Snap ist aus dem Stand mehr als 34 Milliarden Dollar wert – mehr als das Dreifache von Twitter.

Gleichzeitig Snap Inc. erlöste Snap durch die Platzierung von 200 Millionen Aktien zu 17 Dollar auf einen Schlag 3,4 Milliarden Dollar. Der größte Börsengang eines Internet-Unternehmens seit Alibaba 2014 ist damit perfekt.

2016 mehr als halbe Milliarde Dollar Verlust

Konzernchef Evan Spiegel hatte mit niedrigeren Bookbuildingspanne zuvor den zuletzt stärker werdenden Bedenken vor einer zu ambitionierten Bewertung Rechnung getragen, die nach einer Verlangsamung des Nutzerwachstums in den vergangenen zwei Quartalen aufgekommen waren.

Wie aus dem aktualisierten Börsenprospekt Anfang Februar hervorging, konnte die beliebte Stories-App per Ende vergangenen Jahres 161 Millionen täglich aktive Nutzer verbuchen und die Mitgliederzahlen binnen eines Jahres um immerhin 46 Prozent steigern. Allerdings hat Rivale Instagram mit seinem Stories-Klon nach Nutzerzahlen inzwischen damit aufgeschlossen.

Zudem sorgen sich Analysten und Investoren über die explodierenden Kosten. Die Erlöse des beliebten Messenger-App-Anbieters schossen im vergangenen Geschäftsjahr um 590 Prozent auf 405 Millionen Dollar empor und übertrafen damit die letzten Schätzungen. Ebenfalls vergrößert haben sich jedoch die Verluste, die im ungesunden Maße von 373 auf 514 Millionen Dollar angestiegen sind – Snap verbrennt also aktuell mehr Geld als es umsetzt.

Kommunikation

Mario Winter von Samsung über das brennende Smartphone: „In Deutschland hat die Marke keinen Schaden genommen“

Auf der Samsung Roadshow in Köln präsentierte Samsung seine Produktneuheiten. Eine wichtige Rolle spielt das Smartphone, das sich immer mehr zum Lifestyle-Produkt wandelt. absatzwirtschaft sprach mit Mario Winter, Director Marketing IT & Mobile Devices, welche Auswirkungen dieser Wandel auf die Marketingstrategie hat und wie der Fall der brennenden Akkus des Galaxy Note S7 die Markenwahrnehmung beeinflusste. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Wer zahlt den Schaden, wenn das Auto von selbst fährt? BMW und Allianz wollen Standards für Haftungsfragen

Die Zukunft rollt an: Denn Systeme, die dem Fahrer die Arbeit erleichtern oder…

YouTube TV: Kampfansage ans Kabelfernsehen – oder nur ein weiteres Streaming-Angebot?

Mit einer Mixtur aus Streaming-Portal und Kabelfernsehen will YouTube TV in ein paar…

Nach Hass-Videos: Noch mehr Werbekunden gehen auf Distanz zu Youtube

Die Liste der Marken, die nicht mehr auf Youtube werben wollen, wird seit…

Werbeanzeige

Werbeanzeige