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Wie die Transformation der Wirtschaft gelingen kann

 

Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich. Aber nicht alle können oder wollen dieser Transformation positiv gegenüber stehen. Wie man diese unumgängliche Entwicklung aber als Unternehmen gestalten kann, beleuchtet ein Panel der absatzwirtschaft.

Nichts ist so beständig wie der Wandel – dieser oft kolportierte Satz wird dem griechischen Philosophen Heraklit zugeschrieben. Schon vor rund 2500 Jahren war also offensichtlich deutlich, dass der Mensch sich selbst und alles, was er tut, ständig verändern muss. Anpassung an neue Gegebenheiten, an neue Herausforderungen, an neue Lebensumstände.

Dies gilt natürlich auch für die Wirtschaft. Jedes Unternehmen muss sich anpassen und verändern. Der reine Wettbewerb um Kunden und Absatzmärkte, neue technische Herausforderungen und technischer Fortschritt, veränderte gesetzliche Bedingungen. Unternehmen, die sich der notwendigen Transformation nicht stellen, werden am Markt sehr schnell nicht bestehen können.

Aktuell sind es die Digitalisierung, die Folgen des Klimawandels und der Anspruch, nachhaltig zu wirtschaften, der demografische Wandel, aber auch die ökonomischen Veränderungen durch Inflation, kriegerische Auseinandersetzungen, gestörte Lieferketten und eine sich abzeichnende veränderte globalpolitische Ordnung, die Unternehmen und Beschäftigen die Notwendigkeit zur Veränderung erfordern.

Aber: Transformation ist auch schwierig. Der Mensch neigt dazu, wenig verändern zu wollen. Bewährtes soll erhalten bleiben- eben, weil es sich bewährt hat. Für alle diejenigen, die Transformation gestalten wollen, offenbar sich hier ein immenses Spannungsfeld.

Wir erleben derzeit disruptive Zeiten. Alte Denkmuster, Gesellschaftsstrukturen und Prozesse, Machtverhältnisse, Wirtschaften sowie Arbeits- und Lebensformen stehen auf dem Prüfstand und werden neu überdacht. Die Transformation fordert Industrie, Dienstleistungswirtschaft Handwerk und Forschung gleichermaßen heraus. Alle stehen vor historischen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, sich mit neuen Formen der Organisation zu beschäftigen, die funktionieren müssen – denn nur dann funktioniert auch eine Gesellschaft.

Dass die gegenwärtige Transformation von vielen Menschen häufig als schwerwiegender empfunden wird als die früheren, liegt an der unterschiedlichen demografischen und psychologischen Ausgangslage: Früher verteilte sich der Anpassungsdruck auf mehrere Generationen, heute trifft er geballt eine einzige Generation (demografischer Aspekt). Auch ist die heutige Generation geschichtlich die erste, die sich in scheinbarer Sicherheit wiegen konnte, dass alles wie gewohnt so weitergehen könne. „Keine andere Generation hat bisher ein so hohes Wohlstandsniveau für die Masse zu verzeichnen gehabt“, schreibt der österreichische Wirtschaftswissenschaftler Fredemund Malik.

Wichtig ist und bleibt, diese Transformation als Unternehmen selbstbestimmt gestalten zu können. Welche Rolle dem Marketing in dieser Transformation zukommt, das will die absatzwirtschaft, das Fachmagazin für Marketing und Vertrieb, auf ihrem Panel „Die Rolle von Marketing auf Transformationsprozessen“ auf der DMEXCO 2022 aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Am

  1. September, von 10 – 11.20 Uhr werden
  • Eliza Manolagas, Aufsichtsratsmitglied, ING Deutschland
  • Virginie Briand, Director Creative Consulting, Deloitte Digital
  • Andrea Euenheim, Chief People Officer, Message Bird
  • Annika Sinnecker, Senior Director Field Marketing, Software AG

Das Spannungsfeld zwischen notwendiger Transformation und oft gewünschter Bewahrung von Bewährtem beleuchten. Moderiert wird das Panel von Christa Catarina Müller, Chefredakteurin der absatzwirtschaft.