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Mit diesen Marketing-Tipps erreichen Sie die Best Ager

Das Internet ist schon längst im Alltag der 50- und 60- Jährigen angekommen

Die Generation 60+ lässt sich nicht von schicken Posts auf Snapchat, Facebook, Instagram & Co. beeindrucken. Doch was imponiert Ihnen dann? Alexander Wild, Geschäftsführer Feierabend Online Dienste für Senioren AG, verrät Ihnen in sechs Tipps, worauf es beim Senioren-Marketing ankommt.

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Von Alexander Wild, Geschäftsführer Feierabend Online Dienste für Senioren AG

1. Die Generation 50+ ist nicht homogen!

Zur goldenen Zielgruppe gehört die noch berufstätige Mutter mit Kindern im Schulalter genauso wie der fürsorgliche Opa mit Gehbeschwerden. Für alle gilt: Sie wollen nicht als alternder Teil der Gesellschaft behandelt werden. Sie sind lebenserfahren und konsumorientiert, fit, unternehmungslustig und selbstbewusst, denken und agieren unabhängig von Moden. So unterschiedlich ihr Leben auch sein mag – sie verbindet der Wunsch nach modernen Produkten, die den Alltag erleichtern.

2. Zeigen Sie sich service-orientiert!

Wenn Laufen und Tragen schwerer fallen und das Vertrauen in neue Technik fehlt, wird Service wichtiger: Barrierefreie und benutzerfreundliche Angebote zählen gerade online mindestens so viel wie die eigentliche Ware. Bieten Sie einen Liefer- oder Reparaturservice für Ihre Produkte und eine Hotline, über die Ihr Unternehmen bei Fragen zu erreichen ist. Guter Service geht auf die Zielgruppe ein. Führen Sie die Kunden von Vorteil zu Vorteil und schließlich zum Kauf. Best Ager wünschen sich Helfer, Kümmerer und Erklärer in einer Person – sowohl im Ladengeschäft wie auch im Internet.

3. Senioren-Scouts: Nutzen Sie Ihre Zielgruppe als Meinungsmacher

Ältere sind konsum- und lebenserfahren. Sie wissen selbst am besten, welche Produkte sie wollen und wie diese gestaltet sein sollen. Und sie sind immer bereit, Angebote und Dienstleistungen zu testen. Mit dem Einsatz von Senioren-Scouts optimieren Sie nicht nur Ihre Produkte, sie punkten auch bei der Zielgruppe. Dass sie nach ihrer Meinung gefragt werden, zählt für Ältere viel. Und begeisterte Kunden empfehlen Ihr Produkt schnell über die sozialen Medien an ihre Freunde.

4. Bieten Sie Lösungen, die heute und nicht erst morgen helfen

Die Interessen der „jungen Alten“ sind breit gefächert. Da gesundheitliche Probleme mit dem Alter häufiger werden, konzentriert sich das Leben auf die Gegenwart. Setzen Sie deshalb auf das „Hier und Jetzt“: Ob medizinisches, technisches oder Finanzprodukt – der Nutzen muss sofort erfahrbar sein.

5. Wählen Sie die richtigen Sympathieträger

Deutschlands „Senioren“ fühlen sich fit, attraktiv und geistig jung – aber sie identifizieren sich nicht mit Zwanzig- oder Dreißigjährigen. Wählen Sie deshalb die richtigen Sympathieträger: „Alterslose“ Menschen sprechen 50- wie 70-Jährige an. Graue Haare sind sympathisch – wenn das Gesicht frisch aussieht. Zeigen Sie Models, die dem Aussehen Ihrer Zielgruppe entsprechen.

6. Nutzen Sie eine seriöse Ansprache

Fahren Sie eine multimediale Strategie – das Internet ist schon längst im Alltag der 50- und 60- Jährigen angekommen. Allerdings kaufen viele ältere Verbraucher nur auf Internet-Plattformen ein, wenn ihnen das Unternehmen auch offline bekannt ist. Punkten Sie mit persönlicher Ansprache und klar erkennbaren Informationen. Nutzen Sie starke Kontraste und große Schrift. Übrigens: Seniorengerechtes Design ist lesefreundlich für alle Altersgruppen.

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Kommentare

  1. Ich würde nicht sagen, dass „alterslose Menschen“ mich besonders ansprechen. Die anderen Aspekte treffen da schon eher zu. Vor allem will ich mich nicht mit jungen Menschen vergleichen. Ich will auch nicht deren Lebensstil kopieren. Und auf keinen Fall möchte ich mit „Oma“ von Fremden angesprochen werden. Die „Oma“ bleibt in der Familie!
    Den Begriff Senioren mag ich auch nicht. Das klingt so nach schlechtem Essen und verstaubten Ansichten.

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