Suche

Anzeige

Menschen weltweit wäre es egal, wenn 74 Prozent aller Marken verschwinden würden

Sind Marken unwichtig, gar überflüssig geworden?

Die Menschen bleiben Marken gegenüber skeptisch. 75 Prozent erwarten von Marken, dass sie einen größeren Beitrag zu unserem Wohlbefinden und unserer Lebensqualität leisten, aber nur 40 Prozent glauben, dass Marken dies auch wirklich umsetzen.

Anzeige

Die globalen Top Ten Performer der Meaningful Brands 2017 sind: Google, Paypal, WhatsApp, YouTube, Samsung, Mercedes Benz, Nivea, Microsoft, Ikea und Lego. Über die letzten 10 Jahre waren es Technologiemarken, die das Ranking angeführt haben. Dieses Jahr wird das Top 10 Ranking erstmals von Internetmarken angeführt, welche somit Samsung von der Pole Position (2015) auf Platz 5 verdrängen.

In Deutschland bilden DM, Mercedes, Audi, Lufthansa, BMW, Lego, Amazon, Samsung, WhatsApp, Ravensburger, Aldi, Lidl, Nivea, Ebay und Ratiopharm die Top15. Mit 10 Marken in den Top 15 schneiden die Marken aus Deutschland sehr gut ab.

60 Prozent der Markeninhalte sind überflüssig

Die Studie „Meaningful Brands“ ist eine globale Studie der Havas Group, die den Einfluss von Marken auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen untersucht. In diesem Jahr bringt Meaningful Brands erstmal neue Daten im Bereich Content hervor und zeigt, welche Inhalte die Menschen von den Marken erwarten und welchen positiven Einfluss guter Content auf die Wahrnehmung der Marken hat. Die Rolle von Content wird dazu in die 6 Bereichen Inspiration, Unterhaltung, Bildung, Information, Hilfe und Belohnung unterteilt.

Inhalte (Content), die von Marken produziert werden, performen so schlecht, dass sie kaum Bedeutung für das Leben von Menschen haben. Dieses Jahr deckt die Meaningful Brands® Studie auf, dass die Mehrheit der Menschen, ganze 84 Porzent, erwarten, dass Marken Content produzieren. Sie geben ebenso an, dass ca. 60 Prozent des gesamten produzierten Markencontents schlecht sowie irrelevant sind, da sie die Botschaft nicht richtig vermitteln. Nur 40 Prozent der globalen Top 1.400 Marken kreieren Content, der die Bedürfnisse befriedigt.

In Deutschland liegt der Wert sogar noch höher, hier werden 67 Prozent des von Marken produzierten Contents als irrelevant bewertet.

Die Studie zeigt deutlich, dass gut gemachter Content einen starken positiven Beitrag zum Wohlbefinden der Menschen leistet. Dies wird über eine starke Korrelation von 71 Prozent zwischen Content Effektivität und Markeneinfluss auf das Wohlbefinden bestätigt. Je größer die Auswirkung auf unser persönliches Wohlbefinden, desto sinnstiftender ist eine Marke und umso besser ist das Geschäftsergebnis.
Zur Studie: Die Studie untersucht neben den funktionalen Benefits auch die persönlichen Benefits und die gesellschaftlichen Benefits der untersuchten Marken. Für jede Marke wird der Beitrag auf 13 unterschiedliche Aspekte untersucht und daraus ein übergreifender Meaningful Brands Index gebildet. Weltweit wurde die Studie in 33 Ländern durchgeführt und es wurden insgesamt 300.000 Menschen in 15 Branchen zu 1.500 Marken befragt. In Deutschland wurden 50.000 Interviews geführt und 124 Marken in 11 Branchen untersucht und bewertet.

Kommunikation

Wie Kylie Jenner mit Influencer Marketing in eigener Sache zur jüngsten Milliardärin der Welt wurde

Was haben Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Warren Buffett und Kylie Jenner gemeinsam? Sie alle sind Milliardäre! Tatsächlich: Seit gestern führt das Forbes Magazine auch die jüngste der Kardashian-Schwestern unter den vermögendsten Menschen der Welt. Gelungen ist der erst 21-Jährigen der Aufstieg nach dem Lehrbuch des Influencer Marketings: Jenner nutzte ihre enorme Instagram-Präsenz, um die Kosmetik-Marke Kylie Cosmetics zu pushen. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Pro & Contra: Diskutiert doch mal … Werbung mit Influencern

In unserer neuen Rubrik „Diskutiert doch mal“, die jeden Monat in unserem Magazon…

Urteil gegen Influencerin Pamela Reif: „Geschäftsmodell basiert darauf, privat und geschäftlich zu vermischen“

Die Instagram-Influencerin Pamela Reif hat vor dem Landgericht Karlsruhe einen Prozess wegen Schleichwerbung…

Digitale Kreation und die Zukunft der Agenturen: „Wer nicht weiß, was richtig ist, kann nichts falsch machen“

Am 11. April werden in Berlin zum fünften Mal die Deutschen Digital Awards…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige