Wearable Tech – was Marketer*innen wissen müssen 

Wearables begleiten ihre Besitzer*innen oftmals Tag und Nacht. Sie sind ein Touchpoint, der den Konsument*innen nicht näher sein könnte. Was muss man über die tragbaren Technologien wissen?
Wearables
Wearables kommen insbesondere beim kontaktlosen Bezahlen zum Einsatz. ©Stocksy

1. Marke an Handgelenk  

Beim Stichwort Wearables kommt einem zuallererst die Smartwatch in den Sinn. Was anfänglich nur als unnützes und sündhaft teures Gadget für Techies galt, findet heute bei einer breiteren Zielgruppe Anklang. Dank der Digitalisierung kann man die schicken Uhren an Kassen und Terminals zum Bezahlen und Ausweisen gut gebrauchen.  

2. Stimmen im Kopf 

Doch auch in anderen Gefilden erfreuen sich Wearables zunehmender Beliebtheit, beispielsweise im Audio-Bereich. Dabei bringt die Branche in immer kürzeren Abständen immer kuriosere Geräte auf den Markt: Kleidungsstücke wie der Bassgürtel oder eine vibrierende Weste, die den Sound durch den Körper schallen lassen, stechen besonders hervor. Gegenüber anderen Wearables haben sie einen Vorteil: Unter den dicken Klamotten in der kalten Jahreszeit sind sie unsichtbar. 

3. Der Teufel steckt im Health-Tracking 

Manche Geräte führen auch verschiedene Verwendungszwecke zusammen. Dazu zählen vor allem die Fitness-Armbänder. Konträr zum Namen sind die kleinen Computer nämlich nicht nur zur sportlichen Betätigung gut, sondern sie vermessen ihre Träger*innen Tag und Nacht. Von Schritten pro Tag über Herzfrequenz und Kalorienverbrauch landen so einige Metriken in den smarten Armbändern. Das ruft regelmäßig Datenschützer*innen auf den Plan – nicht zu Unrecht, denn seit 2021 gehört Fitbit, einer der größten Anbieter, zum amerikanischen Alphabet-Konzern (Google).  

4. Der Markt steckt wortwörtlich in den (Kinder)schuhen 

Der Markt für Wearables entwickelt sich rasend schnell. Das wird vor allem dann spürbar, wenn man einen Rückblick wagt. In einer Studie aus dem Jahr 2021 entwerfen die Forscher*innen um Aleksandr Ometov von der finnischen Universität Tampere einen Zeitstrahl mit Meilensteinen der technologischen Entwicklung. Die Abstände zwischen ihnen werden dabei immer kürzer. Eines gilt jedoch noch immer: Für die Zukunft rechnen die Wissenschaftler*innen mit einer weiteren Verbreitung. Ein Teil dieses Potenzials liegt in Smart Shoes, also technologisch aufgerüsteten Schuhen. Die Technologie in ihren Sohlen unterstützt zum Beispiel beim Anziehen, Abdämpfen oder Aufwärmen. 

5. Nur was für Junge? 

Gerade in dieser Frage liegt die Krux des Marktes. Denn dieser mag auf den ersten Blick nur etwas für Techies mit Nischeninteresse und dickem Geldbeutel sein. Und sicher braucht es eine gewisse Affinität zum Digitalen. Prinzipiell sind Wearables aber insbesondere für ältere Menschen hilfreich. Die Aufgabe der Zukunft wird es unter anderem sein, die tragbaren Technologien auch denjenigen nahe zu bringen, die nicht sowieso schon damit hantieren. 

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