Social-Media-Trends: TikTok, Social Selling & Metaversum

Talkwalker, eines der führenden Unternehmen im Bereich Consumer Intelligence, und die CRM-Plattform HubSpot haben in ihrem aktuellen Trend-Report die zehn Social-Media-Trends für das Jahr 2022 genauer beleuchtet. Hier ein Überblick.
Die Rolle von Social Media für das Marketing wird immer wichtiger. ©Unsplash/Merakist

Mehr als 70 Marketingexperten und Branchen-Influencer – darunter Neal Schaffer, Jillian Ney, Janet Machuka und Céline Flores Willers – zeigen im aktuellen Social Media Trends Report von Talkwalker und HubSpot auf, wie Unternehmen kommende Trends für Ihre Marke nutzen können. Diese zehn Trends haben die Autoren für das kommende Jahr ausgemacht:

1. TikTok erobert die sozialen Medien und zwingt andere Plattformen, sich anzupassen

Der Report richtet einen Blick auf den Erfolg von TikTok und seine wachsende Dominanz im Bereich der sozialen Medien. Zudem geht er darauf ein, wie andere Plattformen sich anpassen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

2. Social Ads entwickeln sich weiter, Cookies sind auf dem Rückzug

Cookies sind vom Aussterben bedroht. Wie wird sich dies auf die Zukunft des Social Advertising auswirken und wie werden Marken auch zukünftig mehr personalisierte Dienste anbieten können, ohne die Richtlinien zu verletzen?

3. Social Selling wird die Customer Journey vereinfachen

Da die Pandemie immer mehr Kund*innen veranlasst, Online-Käufe zu tätigen, wird genauer beleuchtet, wie die sozialen Plattformen das Social Selling handhaben und wie die Nachfrage in Zukunft steigen wird.

4. Post-pandemischer Content wird sich an den Bedürfnissen der Kundschaft ausrichten

Die Pandemie erschuf eine Welt der Konsument*innen von Online-Inhalten. Sie haben in puncto Content höhere Erwartungen und einen besonderen Geschmack. Wie wird sich dies in Zukunft auf den Content auswirken, angesichts eines Publikums, das online ist und ständig nach Unterhaltung verlangt?

5. Omnichannel-Engagement wird die Art und Weise verändern, wie Kosument*innen auf Social Media interagieren

Die Kunden und Kundinnen sind nicht mehr nur einem Kanal treu – und das führt dazu, dass sich Inhalte schneller als je zuvor plattformübergreifend verbreiten. Es führt aber auch zu mehr Desinformation und zu einer einfacheren Verbreitung von „Fake News“.

6. Das Influencer-Marketing wird endlich erwachsen

Angesichts der zunehmenden Regulierung und Verantwortung wird Influencer-Marketing von immer mehr Marken ernst genommen. Und nach der Pandemie haben viele ein größeres und engagierteres Publikum als jemals zuvor. Wie können Marken das Beste aus diesen Chancen herausholen?

7. Marken werden die Dezentralisierung von Social Media vorantreiben

Communities sind der Schlüssel – und das nicht nur innerhalb von Social-Media-Plattformen. Viele Marken bauen jetzt ihre eigenen internen sozialen Netzwerke mit In-App-Foren und -Funktionen auf, um die Kontrolle über ihre Zielgruppen zurückzugewinnen.

8. Metaversum – der virtuelle Raum als Verbindung zwischen Konsument*innen und Marken

Wie sieht die Zukunft des Internets aus? Die größten Plattformen fangen jetzt an, es zu visualisieren – mit einer interaktiven Gemeinschaft von Nutzern und Nutzerinnen, die sich online bei einer Vielzahl von sozialen Aktivitäten engagieren können. Es ist an der Zeit für Marken, auf diesen Zug aufzuspringen.

9. Haltung zeigen als wichtiges Unterscheidungsmerkmal für Marken

Corporate Social Responsibility war 2020 ein großes Thema. 2021 ein noch größeres. Im Jahr 2022 werden Marken auf die Themen in sozialen Medien hören müssen, die für ihre Zielgruppe am wichtigsten sind – und sie müssen darauf reagieren. Unternehmen werden in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil des globalen Wandels sein.

10. Communities wachsen und gewinnen an Einfluss

Kund*innen haben eine Stimme. Sie mag zwar recht leise sein, doch wenn diese Stimmen sich in großen sozialen Communities zusammenschließen, sind sie laut genug, um die Welt zu verändern. Sie können daher davon ausgehen, dass die Nutzer*innen immer lauter werden und die Communities immer häufiger sozial motivierte Veränderungen bewirken – und dass die Marken sich schnell darauf einstellen müssen.

Den vollständigen 80-seitigen Report finden Sie hier zum Download.

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