Marken-Award 2022: Das sind die Gewinner

Der Marken-Award ist auf die Live-Bühne zurückgekehrt. Auf der Abendveranstaltung in Düsseldorf wurden am Dienstag die Gewinner des renommierten Branchenpreises ausgezeichnet. Das hybride Event bot außerdem spannende Diskussionen und Raum zum persönlichen Austausch.
Die Gewinner*innen des Marken-Award stehen fest.

Im Herzen der Handelsblatt Media Group, der Townhall in Düsseldorf, wurden am Dienstag die Gewinner des Marken-Award 2022 ausgezeichnet. Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie fanden Preisverleihung und Gala wieder live statt.



Die absatzwirtschaft und der Deutsche Marketing Verband bedanken sich herzlich bei der Jury für ihre Zeit und klugen Gedanken – und gratulieren den Gewinner*innen zu ihrem Erfolg!

Unsere Nominierten und die Gewinner*innen

Kategorie: Markenführung 

In dieser Kategorie konnten sich Marken mit einer hervorragenden Strategie und nachweisbarem Erfolg bei einer von ihnen definierten Maßnahme bewerben. Die Vielfalt der Einreichungen reichte von strukturellen Cases wie dem Aufbau systematischer Marken-Architekturen über erfolgreiche Customer-Experience-Projekte bis hin zu beispiellosen 360-Grad-Kampagnen.

Gewinner: IU Internationale Hochschule

Der Case rückt das Thema Performance-Marketing auf smarte Art in den Mittelpunkt. Die ganzheitliche Markenausrichtung, das konsequente Testen und die klar nachvollziehbaren Erfolgsparameter sind vor allem vor der Dezentralität der einzelnen Standorte als smarte und beeindruckende Markenführung zu bewerten.

Begründung der Jury

Nominiert waren außerdem:

E wie einfach

RTL Deutschland

Kategorie: Gesellschaftliches Engagement 

Nachhaltigkeit, Diversity, Social Responsibility: Marken haben das Potenzial, auf vielfältige Weise ihren Beitrag zu einer besseren Zukunft zu leisten. Sie können dabei nicht nur auf veränderte Gewohnheiten von Verbraucher*innen reagieren, sondern diese aktiv beeinflussen. Für diese Kategorie konnten sich Marken bewerben, die ihren Purpose leben.

Gewinner: Ohhh! Foundation

Die NGO setzt sich kanalübergreifend für einen Safe Space für sexuelle Aufklärung und Gesundheit ein. Die kluge Auswahl von Kooperationspartner*innen und authentischer Content von Peers tragen auf beeindruckende Weise dazu bei, das sensible Thema auch über die eigentliche Zielgruppe hinaus wirksam und glaubwürdig zu platzieren.

Begründung der Jury

Nominiert waren außerdem:

Veganz

Duracell

Kategorie „Markenpersönlichkeit“

Robert Habeck,
Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz

Robert Habeck besetzt als Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz einen der aktuell wichtigsten Posten in der Bundesregierung. Was beim Vizekanzler besonders auffällt: Er kommuniziert anders als alle anderen Politiker*innen in Regierungsverantwortung vor ihm. Zwar hat er seit Januar 2019 keinen persönlichen Twitter-Account mehr und setzt seitdem eher auf bildstarke Storys via Instagram. Doch insbesondere seine Videos, die inzwischen auf Twitter über den offiziellen Account des Ministeriums laufen, sind an dieser Stelle hervorzuheben: Er erklärt die Politik, die er macht, demonstriert damit Bürgernähe und hat den Grünen so geholfen, ihr Profil als realpolitische Kraft zu schärfen. Er hat verstanden: Politische Kommunikation ist immer auch Markenkommunikation.

Begründung der Jury

In eigener Sache:

Die Jury hat in einem mehrstufigen Prozess und nach intensiver Diskussion Robert Habeck als Preisträger gewählt. In den letzten Monaten, auch noch nach der Jury-Entscheidung, hat sich die politische Situation nochmals deutlich verschärft. Das Wirtschaftsministerium hat uns mitgeteilt, dass Robert Habeck den Preis nicht annehmen wird. Natürlich haben wir Verständnis für die Entscheidung des BMWKs. Dennoch: Wir bedauern, dieses Jahr niemanden in der Kategorie „Markenpersönlichkeit“ auszeichnen zu können.

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