Das ifo-Marketing-Barometer

Wie schätzen Expert*innen die aktuelle Stimmung in der Marketingbranche? Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer gibt Auskunft.
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Die Ergebnisse des ifo-Marketing-Barometers werden in einem Index zusammengefasst, der als Frühindikator für die Entwicklung des Marketingsektors in Deutschland dient. (© Unsplash)

Die Stimmung in der Wirtschaft schwankt konstant, das hat auch Auswirkungen auf das Stimmungsklima im Marketing. Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer ist ein Instrument für Marketingfachleute und Wirtschaftsanalyst*innen, das einen tiefgreifenden Einblick in die aktuelle und zukünftige Marktsituation bietet.

Entstanden aus einer Kooperation zwischen dem Bundesverband Marketing Clubs (BVMC) und dem renommierten ifo Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, dient dieses Barometer als zuverlässiger Indikator für die Stimmung und die Trends im Marketingbereich der deutschen Wirtschaft.

Das aktuelle BVMC-ifo-Marketing-Barometer

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Nachdem die Einschätzung der Geschäftslage in der Marketingbranche schon zum Jahresabschluss etwas schlechter eingeschätzt wurde, gehen die befragten Marketer zum Jahresstart von einer noch schlechteren Branchenlage als im Vormonat aus. Diese Entwicklung zeigt sich in allen drei Hauptindikatoren der Januarerhebung des BVMC-ifo Marketing-Barometers. Mit einem Indexwert von 82,9 (-1,9) Punkten schätzen die befragten Marketer das aktuelle Geschäftsklima der Branche etwas schlechter als im Dezember ein. Noch stärker geht die Einschätzung der Geschäftslage auf 86,2 (-3,4) Punkte zurück.

Ebenfalls, jedoch deutlich weniger stark im Vergleich zu den zwei genannten Indikatoren, schätzt die Marketingbranche die Geschäftserwartungen mit 79,6 ( 0,5) Punkte nur leicht pessimistischer als im Vormonat ein. Drei der vier weiteren Indikatoren gehen im Januar ebenfalls zurück. Am stärksten verringert sich die Einschätzung des Auftragsbestands auf einen Saldenwert von -17,8 (-12,5) Punkten. Auch die Umsatzerwartungen der befragten Marketer gehen deutlich auf 9,2 (-7,6) Punkte zurück. Ebenso verringern sich die Preiserwartungen auf einen Saldenwert von 24,4 (-6,8) Punkten, während sich die Einschätzung hinsichtlich der Beschäftigtenanzahl als einziger Indikator der Januarerhebung leicht auf 5,7 (+0,9) Punkte verbessert.

Für den vollständigen Bericht des aktuellen Monats klicken Sie hier.

Was ist das BVMC-ifo-Marketing-Barometer?

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer ist eine monatlich erhobene Umfrage, die die Einschätzungen und Erwartungen von Marketingexpert*innen aus verschiedenen Branchen widerspiegelt. Es wird monatlich unter der Leitung von Professor Bernd Skiera – Professor für Betriebswirtschaftslehre, Goethe-Universität Frankfurt am Main – erstellt und in den Kanälen des BVMC publiziert. Damit will der BVMC seine Rolle als Berufsverband des Marketingmanagement und Interessensvertreter der Marketing-Wirtschaft wahrnehmen.

Das Barometer misst das Klima im Marketingsektor, indem es sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate erfasst. Die Ergebnisse werden in einem Index zusammengefasst, der als Frühindikator für die Entwicklung des Marketingsektors in Deutschland dient. Die Methodik des ifo Instituts gewährleistet dabei eine hohe Zuverlässigkeit und Repräsentativität der Ergebnisse.

Warum ist das BVMC-ifo-Marketing-Barometer wichtig?

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer ist aus mehreren Gründen von großer Bedeutung für die Wirtschaft: Zum einen bietet es Unternehmen und Marketingfachleuten wertvolle Einblicke in die Stimmung und die Trends im Marketingbereich, was eine bessere Planung und Strategieentwicklung ermöglicht. Zum anderen dient es als Frühindikator für die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, da der Marketingsektor oft als erstes auf Veränderungen in der Wirtschaft reagiert. Außerdem unterstützt das Barometer politische Entscheidungsträger*innen und Wirtschaftsforschungsinstitute bei der Analyse der Marktsituation und der Entwicklung gezielter Maßnahmen zur Förderung der Wirtschaft.

Dezember 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom Dezember 2023

Zum Jahresende schätzte die Marketingbranche ihre aktuelle Lage etwas pessimistischer als im Vormonat ein. In der Erhebung des BVMC-ifo Marketing-Barometers im Dezember gingen alle drei Hauptindikatoren im Vormonatsvergleich zurück. Diese drei Indexwerte lagen damit jeweils etwas unter den Jahresendwerten im Dezember des vergangenen Jahres.

Die befragten Marketer schätzten das Geschäftsklima mit einem Indexwert von 84,9 Punkten um 3,1 Punkte schlechter als im Vormonat ein. Noch deutlicher gingen die Geschäftserwartungen um 5,9 Punkte auf einen Indexwert von 80,2 Punkten zurück. Lediglich die Einschätzung der Geschäftslage ging marginal um 0,2 Punkte zurück und befand sich damit auf einem fast unveränderten Indexwert von 90,0 Punkten. Etwas stärker, jedoch ebenfalls marginal, ging der ifo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab der deutschen Gesamtwirtschaft um 0,8 Punkte auf 86,4 Punkte zurück.

Während die Hauptindikatoren des Dezemberbarometers rückläufig waren, stiegen die verbleibenden Indikatoren im Vergleich zum Vormonat November. Im Saldo schätzen die befragten Marketer den Auftragsbestand auf -4,6 (+7,7) Punkte ein, während der korrespondierende Wert für die Beschäftigtenanzahl auf 4,6 (+1,2) Punkte steigt. Deutlich stiegen im Dezember auch die Umsatzerwartungen auf einen Saldenwert von 16,9 (+5,2) Punkte sowie die Preiserwartungen auf einen deutlich höheren Saldo von 31,7 (+6,0) Punkten.

November 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom November 2023

Die Erhebung des BVMC-ifo Marketing-Barometers im November drücket eine nur wenig veränderte Selbsteinschätzung der Marketingbranche aus. Die drei Hauptindikatoren blieben auf einem – im langjährigen Vergleich – in etwa durchschnittlichen Niveau. Im November bewerteten die befragten Marketer das Geschäftsklima mit einem Indexwert von 88,1 Punkten um 1,1 Punkte schlechter als im Vormonat. Etwas weniger stark verschlechterte sich der ifo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab der deutschen Gesamtwirtschaft (um 0,4 Punkte auf 87,3 Punkte).

Die Marketingbranche ging im November von einer etwas pessimistischeren Geschäftslage aus der korrespondierende Index sinkt um 2,7 Punkte auf 90,2 Punkte. Im November
stiegen die Geschäftserwartungen als einziger der drei Hauptindikatoren leicht um 0,5 Punkte auf einen Indexwert von 86,1 Punkten.

Die Betrachtung der weiteren Indikatoren des BVMC-ifo Marketing-Barometers ergab ein gemischtes Bild.
Der Saldo des Auftragsbestands ging deutlich auf -11,9 (-6,2) Punkte zurück, während die Einschätzung zur Beschäftigtenanzahl deutlich auf einen Saldenwert von 2,8 (+7,2) Punkte stieg. Ebenso steigen die Preiserwartungen spürbar auf einen Saldenwert von 25,5 (+4,0) Punkten, während die Umsatzerwartungen im November auf den Saldo von 11,2 (-6,5) Punkten sanken.

Oktober 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom Oktober 2023

Nach einer sich kontinuierlich verschlechternden Lageeinschätzung der Marketingbranche in den Sommermonaten blickten die befragten Marketer im Oktober wieder leicht optimistischer auf die Branche. Die drei Hauptindikatoren des BVMC-ifo Marketing-Barometers stiegen in der aktuellen Oktober-Erhebung jeweils leicht.

Die Einschätzung des Geschäftsklimas stieg im Oktober um 1,1 Punkte auf einen Indexwert von 88,9 Punkten. Annähernd parallel zu der Marketingbranche entwickelte sich auch die deutsche Gesamtwirtschaft: der ifo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab steigt ebenfalls um 1,1 Punkte auf einen Indexwert von 86,9 Punkten. In der Marketingbranche erhöhte sich ebenfalls die Selbsteinschätzung der aktuellen Geschäftslage. Dieser Indikator stieg um 0,6 Punkte auf den Indexwert von 93,1 Punkten. Als dritter Hauptindikator der
Marketingbranche stiegen die Geschäftserwartungen am Stärksten, aber dennoch vergleichsweise leicht, um 1,6 Punkte auf 84,9 Punkte.

Drei der vier weiteren Indikatoren des BVMC-ifo Marketing- Barometers waren in der Oktober-Erhebung rückläufig. Der Auftragsbestand wurd im aktuellen Monat auf einen weiterhin leicht negativen Saldenwert von -5,6 (-0,4) Punkte eingeschätzt, während sich die Erwartungen hinsichtlich der Beschäftigtenanzahl
deutlicher im Saldo auf -4,6 (-13,6) Punkte verringerten.

Ebenso gingen die Preiserwartungen im Oktober zurück, welche sich nun auf einem Saldenwert von 21,0 (-3,1) Punkten befanden. Dennoch schätzten die befragten Marketer die Umsatzerwartungen im Saldo auf 17,4 (+9,7) Punkte und damit deutlich positiver als im Vormonat ein.

September 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom September 2023

Nachdem die Marketingbranche ihre Lage in den vergangenen Sommermonaten jeweils pessimistischer als im Vormonat eingeschätzt hatte, setzte sich dieser Trend auch im September für die Hauptindikatoren des BVMC-ifo Marketing-Barometers fort. Im September sanken diese Indikatoren jedoch nur leicht im Vergleich zum August. Die befragten Marketer schätzten das aktuelle Geschäftsklima der Branche 0,5 Punkte niedriger als im Vormonat auf einen Indexwert von 87,7 Punkte ein.

Fast unverändert bleibt der ifo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab für die deutsche Gesamtwirtschaft bei 85,7 (-0,1) Punkten. Die Einschätzung der Geschäftslage in der Marketingbranche sank in der September-Erhebung leicht um 0,4 Punkte auf einen Indexwert von 92,2 Punkten. Ebenfalls verringerte sich der Index der Geschäftserwartungen um 0,6 Punkte auf 83,3 Punkte. Die weiteren Indikatoren des BVMC-ifo Marketing-Barometers veränderten sich im September vergleichsweise stärker jedoch in unterschiedlichen Richtungen.

Die Einschätzung des Auftragsbestands stieg auf einen Saldenwert von -5,4 (+4,3) Punkten; ebenso stiegen die Preiserwartungen im Saldo auf 24,2 (+2,4) Punkte. Dem gegenüber erwarteten weniger der befragten Marketer mit einem Saldenwert von 9,9 ( 12,4) Punkten eine steigende Beschäftigtenanzahl. Mit dem Saldo von 7,2 (-5,2) Punkten ging ebenfalls eine kleiner werdende Mehrheit von steigenden Umsätzen aus.

August 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom August 2023

In der August-Erhebung des BVMC-ifo Marketing- Barometers schätzte die Marketingbranche ihre Lage, gemessen an den Hauptindikatoren, pessimistischer als im Vormonat ein. Zusammen mit dem Rückgang im Vormonat war die Stimmung deutlich pessimistischer als noch vor zwei Monaten. Die drei erhobenen Hauptindikatoren des Barometers gingen im August fast gleich stark zurück. Das Geschäftsklima der Marketingbranche sank im August um 1,8 Punkte auf einen Indexwert von 88,2 Punkten, während der ifo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab der deutschen Gesamtwirtschaft um 1,7 Punkte auf 85,7 Punkte sank.

Ferner verringerte sich die Einschätzung der Geschäftslage in der Marketingbranche um 1,9 Punkte auf einen Indexwert von 92,7 Punkten und die Geschäftserwartungen sanken ähnlich stark um 1,7 Punkte auf 84,0 Punkte. Die weiteren Indikatoren des BVMC-ifo Marketing-Barometers entwickelten sich unterschiedlich: Während die Erwartungen hinsichtlich der Beschäftigtenanzahl im Saldo deutlich auf 22,8 (+20,2) Punkte und die Umsatzerwartungen auf 12,4 (+1,3) Punkte stiegen, blieben die Preiserwartungen unverändert bei 21,5 Punkten. Der Auftragsbestand wurde im Saldo mit -9,6 (-0,5) Punkten leicht niedriger als im Vormonat eingeschätzt.

Juli 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom Juli 2023

Juni 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom Juni 2023

Nachdem die Marketingbranche in den Monaten zuvor jeweils durchgängig optimistischer als im Vormonat in die nahe Zukunft geblickt hatte, war der Ausblick im Juni durchwachsener. Somit war der jüngste Aufwärtstrend im aktuellen Monat nur noch in vereinzelten Indikatoren des BVMC-ifo Marketing-Barometers erkennbar. Die Selbsteinschätzung der deutschen Marketer zur aktuellen Geschäftslage sank im Juni um 2,1 Punkte auf einen Indexwert von 94,6 Punkten.

Entgegengesetzt entwickelte sich die Einschätzung des Marketing-Geschäftsklimas, welche sich leicht um 1,3 Punkte auf einen Indexwert von 95,7 Punkten erhöhte und damit wieder einen mehrjährigen Höchststand erreichte. Im Vergleich dazu sinkt der ifo Geschäftsklimaindex als Indikator der deutschen Gesamtwirtschaft deutlich um 3,0 Punkte auf 88,5 Punkte. Einzig die Geschäftserwartungen der Marketingbranche stiegen im Juni deutlich um 4,6 Punkte auf einen Indexwert von 96,8 Punkten.

Die weiteren Indikatoren des BVMC-ifo Marketing-Barometers sanken in der aktuellen Erhebung – mit Ausnahme der Umsatzerwartungen. Die Einschätzung hinsichtlich des Auftragsbestands sinkt auf einen Saldenwert von -6,2 (-3,6) Punkten, während die Erwartungen der Beschäftigtenanzahl noch deutlicher auf 20,6 (-10,1) Punkte sinken. Ebenfalls verringerte sich die Preiseinschätzung der Marketingbranche auf einen Saldenwert von 22,8 (-4,5) Punkten, während die Umsatzerwartungen als einziger Saldo auf 28,8 (+8,4) Punkte deutlich stieg.

Mai 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom Mai 2023

Wie in den Monaten zuvor schätzte die deutsche Marketingbranche auch im Mai ihre aktuelle Lage leicht positiver als in den Vormonaten ein. Somit wurde der seit Anfang des Jahres einsetzende Aufwärtstrend fortgeführt. Die Einschätzung des Geschäftsklimas der Marketingbranche stieg im Monat Mai leicht um 0,7 Punkte auf einen Indexwert von 94,4 Punkten und erreichte wie auch im Vormonat einen Höchstwert seit Oktober 2021. Im Vergleich dazu sank der Ifo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab der deutschen Gesamtwirtschaft um 1,7 Punkte auf einen Indexwert von 91,7 Punkten.

Positiv entwickelte sich im Mai die Einschätzung der Marketing-Geschäftslage, die sich um 1,2 Punkte auf 96,9 Punkte erhöhte. Die Geschäftserwartung der deutschen Marketingbranche erhöhte sich nur geringfügig auf 92,0 Punkte. Die weiteren Indikatoren des DMV-ifo Marketingbarometers erhöhten sich ebenfalls, mit Ausnahme der Umsatzerwartungen. Die Einschätzung hinsichtlich des Umsatzes sank im Mai im Saldo auf 20,4 (-4,3) Punkte. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die Saldenwerte des Auftragsbestands auf den Saldenwert von -2,3 (+3,7) Punkte, die Einschätzung hinsichtlich der Beschäftigtenanzahl auf 31,1 (+0,9) Punkte sowie die Preiserwartungen auf den Saldo von 27,7 (+6,3) Punkte.

April 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom April 2023

Die Stimmung der deutschen Marketingbranche verbesserte sich auch im April über den Großteil der erhobenen Indikatoren des DMV-ifo Marketingbarometers. Damit setzte die Branche ihren Aufwärtstrend seit Anfang des Jahres weiter fort. Das Geschäftsklima der Marketingbranche stieg im April leicht um 0,5 Punkte auf einen Indexwert von 93,8 Punkten. Damit befand sich dieser Indikator auf einem Höchstwert seit Oktober 2021.

Fast genauso stark stieg der iIo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab der deutschen Gesamtwirtschaft im aktuellen Monat um 0,4 Punkte auf einen Indexwert von 93,6 Punkten. Etwas stärker erhöhte sich die Einschätzung der Geschäftslage in der Marketingbranche, welche im April um 1,7 Punkte auf einen Indexwert von 95,6 Punkten stieg. Lediglich die Geschäftserwartungen sinken im aktuellen Monat leicht auf 92,0 Punkte – eine Verschlechterung um 0,7 Punkte. Die weiteren Indikatoren des DMV-ifo Marketingbarometers stiegen durchweg – mit Ausnahme der Preiserwartungen.

Befragte Marketer schätzten den Auftragsbestand mit einem Saldenwert von -6,1 (+2,7) Punkten weiterhin leicht, jedoch weniger stark rückläufig als im Vormonat ein. Die Branche ging im April von einer deutlich steigenden Mitarbeiteranzahl aus. Mit einem Saldenwert von 30,1 (+13,7) Punkten gingen die Befragten deutlich von einem Beschäftigtenzuwachs aus. Nur leicht erhöhten sich hingegen die Umsatzerwartungen, welche bei einem deutlich positiven Saldenwert von 25,1 (+1,0) Punkten leicht steigen. Schlussendlich sanken die Preiserwartungen im aktuellen Monat nach deutlichem Plus im Vormonat wieder stark auf einen Saldo von 21,2 (-8,5) Punkten.

März 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom März 2023

Die Stimmung in der Marketingbranche verbesserte sich im März weiterhin. Fast alle Indikatoren verzeichnten eine positive Entwicklung, und die befragten Marketer waren leicht optimistischer als im Vormonat. Das Geschäftsklima stieg im März um 2,6 Punkte auf einen Indexwert von 93,4 Punkten und setzte damit weiterhin seinen Aufwärtstrend seit Oktober 2022 fort.

Ebenso stieg der ifo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab der deutschen Gesamtwirtschaft, jedoch weniger stark, um 2,2 Punkte auf 93,3 Punkte. Die Einschätzung der Geschäftslage in der Marketingbranche verbesserte sich im März um 1,2 Punkte auf einen Indexwert von 94,0 Punkten. Weiterhin stiegen auch die Geschäftserwartungen der Branche – im Monat März um beachtliche 4,0 Punkte – auf einen Indexwert von 92,9 Punkten. Unter den weiteren Indikatoren erhöhte sich die Einschätzung des Auftragsbestands leicht, während die Anzahl der Beschäftigten leicht zurückging.

Die Preiserwartungen und Umsatzwartungen stiegen jedoch erheblich. Konkret stieg die Einschätzung des Auftragsbestands leicht auf einen Saldenwert von -8,9 (+3,0) Punkten, während die Einschätzung hinsichtlich der Beschäftigtenzahl leicht auf 16,4 (-0,4) Punkte sank. Die Erwartungen des Umsatzes im Saldo erhöhten sich stark auf 24,8 (+10,7) Punkte. Ebenfalls stiegen die Preiserwartungen deutlich auf einen Saldenwert von 29,9 (+10,3) Punkten an.

Februar 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom Februar 2023

Nach einem durchwachsenen Start in das neue Jahr verbesserte sich die Einschätzung der Marketingbranche im Februar über fast alle Indikatoren des DMV-ifo Marketing-Barometers. Damit blickten die befragten Marketer optimistischer in die Zukunft als noch im Januar. Das Geschäftsklima stieg im Februar um 2,0 Punkte auf einen Indexwert von 90,6 Punkten und setzt damit seinen Aufwärtstrend seit Oktober 2022 fort.

Ebenso stieg der ifo Geschäftsklimaindex als Vergleichsmaßstab der deutschen Gesamtwirtschaft, jedoch weniger stark, um 1,0 Punkte auf 91,1 Punkte. Nachdem die Einschätzung der Geschäftslage in der Marketingbranche im Vormonat rückläufig gewesen war, stieg dieser Indikator im Februar wieder um 1,7 Punkte auf einen Indexwert von 92,6 Punkten. Weiterhin stiegen auch die Geschäftserwartungen der Branche — im Monat Februar um 2,2 Punkte auf einen Indexwert von 88,7 Punkten. Unter den weiteren Indikatoren gingen die Einschätzung des Auftragsbestands leicht und die Preiserwartungen deutlich zurück, während die Branche die Anzahl der Beschäftigten sowie die Umsatzwartungen im Februar höher einschätzt.

Konkret ging die Einschätzung des Auftragsbestands marginal auf einen Saldenwert von -12,3 (-0,8) Punkte zurück, während die Einschätzung hinsichtlich der Beschäftigtenzahl deutlich auf 16,9 (+5,5) Punkte stieg. Ebenso erhöhten sich auch die Erwartungen des Umsatzes im Saldo auf 13,9 (+2,1) Punkte, während die Preiserwartungen stark auf einen Saldenwert von 19,6 (-16,0) Punkten zurückgingen.

Januar 2023

Das BVMC-ifo-Marketing-Barometer vom Januar 2023

Zum Start des neuen Jahres schätzte die deutsche Marketingbranche ihre Geschäftslage zwar etwas pessimistischer als im Vormonat ein, jedoch stiegen die Geschäftserwartungen und die Mehrzahl der erhobenen Indikatoren deutlich. Deutsche Marketer blickten also im Januar dem neuen Jahr eher optimistisch entgegen.

Das Geschäftsklima stieg im Januar leicht um 0,6 Punkte auf einen Indexwert von 88,6 Punkten. Damit stieg das Marketing- Geschäftsklima etwas weniger stark als der Vergleichsmaßstab der Gesamtwirtschaft: Der ifo Geschäftsklimaindex steigt im gleichen Zeitraum um 1,6 Punkte auf 90,2 Punkte. Dennoch schätzten die Befragten der Marketingbranche ihre aktuelle Geschäftslage zum Jahresstart schlechter ein — dieser Indikator sank um 3,1 Punkte auf einen Indexwert von 90,7 Punkten. Die Branche schaute jedoch im Monat Januar positiver in die Zukunft, was sich in einem um 4,0 Punkte auf 86,5 Punkte gestiegenen Index der Geschäftserwartungen widerspiegelte.

Alle weiteren Indikatoren stiegen im Januar, mit Ausnahme der Erwartungen hinsichtlich der Beschäftigtenanzahl. Jedoch sank dieser Saldenwert nur geringfügig auf 11,2 (-0,8) Punkte. Gegenteilig entwickelten sich die weiteren Indikatoren. Die Einschätzung des Auftragsbestands stieg im Saldo auf 11,9 (+5,9) Punkte; noch deutlicher erhöhten sich die Umsatzerwartungen auf einen Saldenwert von 11,6 (+7,5) Punkte. Am deutlichsten stiegen im Januar jedoch die Preiserwartungen auf einen Saldo von 36,2 (+10,3) Punkte.